Instrukcja Train Driver 2 (instrukcje kolejowe)/de: Różnice pomiędzy wersjami
(Utworzono nową stronę "Rückseite des Z1wk-Signals. | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | 300px <br /><br /> '''Z2wk''' '''Z2wk – Entgleisungsvorrichtu...") |
(Utworzono nową stronę "Das Signal Tb4 dient zur Kennzeichnung von Hilfsfahrzeugen, die nicht nach den für Züge geltenden Regeln verkehren. ----") |
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| Linia 590: | Linia 590: | ||
'''Z2wk – Entgleisungsvorrichtung aus dem Gleis entfernt''' | '''Z2wk – Entgleisungsvorrichtung aus dem Gleis entfernt''' | ||
| − | '' | + | ''Zwei milchige Lichter an der Laterne, vertikal angeordnet'' |
| − | + | Rückseite des Z2wk-Signals. | |
|} | |} | ||
---- | ---- | ||
| − | ==== | + | ==== Wasserkräne ==== |
| − | <span style="color:orange">'' | + | <span style="color:orange">''Signale, die derzeit nicht im Signalhandbuch enthalten sind – Ungültige/Historische Signale''</span> |
{| border="1" cellspacing="0" cellpadding="5" width=70% align=center class="wikitable" | {| border="1" cellspacing="0" cellpadding="5" width=70% align=center class="wikitable" | ||
|+ | |+ | ||
| − | ! colspan="12" | | + | ! colspan="12" |Signale, die von Leuchttürmen auf Wasserkränen ausgesendet werden |
|- | |- | ||
| colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Z1z.png]] <br /><br /> '''Z1z''' | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Z1z.png]] <br /><br /> '''Z1z''' | ||
| − | '''" | + | '''"Anhalten, Vorbeifahren am Kran verboten''' |
| − | ''''' | + | '''''Tagzeichen''' - Der Kranarm ist senkrecht zur Schienenachse positioniert.'' |
| − | ''''' | + | '''''Nachtzeichen''' - Das rote Licht der Laterne, die am Kranarm angebracht war |
| colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Z2z.png]] <br /><br /> '''Z2z''' | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Z2z.png]] <br /><br /> '''Z2z''' | ||
| − | ''' | + | '''Die Durchfahrt am Kran vorbei ist gestattet.''' |
| − | ''''' | + | '''''Tagzeichen''' - Der Kranarm ist parallel zur Schienenachse positioniert.'' |
| − | ''''' | + | '''''Nachtzeichen''' - Das weiße Licht der Laterne, die am Kranarm angebracht war |
|} | |} | ||
---- | ---- | ||
| − | === | + | === Stopp- und Geschwindigkeitsreduzierungssignale === |
| − | ==== | + | ==== Stoppsignale ==== |
{| border="1" cellspacing="0" cellpadding="5" width=80% align=center class="wikitable" | {| border="1" cellspacing="0" cellpadding="5" width=80% align=center class="wikitable" | ||
|+ | |+ | ||
| − | ! colspan="12" | | + | ! colspan="12" |Stoppsignale |
|- | |- | ||
| colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:DO.png|200px]] <br /><br /> '''DO''' | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:DO.png|200px]] <br /><br /> '''DO''' | ||
| − | ''' | + | '''Hinter dem Warnschild befindet sich ein Stoppschild.''' |
| − | ''''' | + | '''''Tagzeichen''' - Stationäres rundes orangefarbenes Zifferblatt mit schwarzem Ring und weißem Rand'' |
| − | ''''' | + | '''''Nachtzeichen''' - Orangefarbenes Licht am Mast unterhalb des Schildes'' |
| − | + | Ein stationäres mobiles Warnschild weist darauf hin, dass sich innerhalb des um 200 m erhöhten Bremswegs ein Stoppschild mit D1-Signal befindet; das W1-Signal befindet sich nicht vor dem mobilen Warnschild. | |
| colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:D1.png|400px]] <br /><br /> '''D1''' | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:D1.png|400px]] <br /><br /> '''D1''' | ||
| − | '''" | + | '''"Halt" als Stoppschild gegeben''' |
| − | ''''' | + | '''''Tagzeichen''' - Rechteckiger roter Schild mit weißem Rand'' |
| − | ''''' | + | '''''Nachtzeichen''' - Rotes Licht in der Mitte über dem Signalschirm'' |
|} | |} | ||
| − | + | Das D1-Haltesignal dient zur Kennzeichnung einer Stelle, an der aus irgendeinem Grund ein Zug oder ein Rangierzug angehalten werden muss und an dieser Stelle kein Formsignal oder Gleissperrsignal vorhanden ist oder es unmöglich ist, ein Fahrverbotssignal an dem dort aufgestellten Signal zu stellen, insbesondere: | |
| − | * | + | * wenn der Zustand der Gleise oder ein Hindernis die Sicherheit des Eisenbahnverkehrs gefährdet; |
| − | * | + | * wenn das "Halt"-Signal am Signalmast oder an der Schranke nicht zurückgesetzt werden kann; |
| − | * | + | * wenn das Signal vorübergehend fehlt; |
| − | * | + | * im Falle der Sperrung einer Strecke oder eines Bahnhofsgleises oder eines Teils davon; |
| − | * | + | * wenn die Schrankenscheibe in der Position „Durchfahrt erlaubt“ verriegelt ist; |
| − | * | + | * Um auf den Gleisen abgestellte Gleisbaumaschinen vor dem Überfahren durch rollendes Material zu schützen, wird in diesem Fall ein Anschlagschild in einem Abstand von 1 bis 3 m vor der Entgleisungsanlage angebracht, um die auf den Gleisen stehenden Gleisbaumaschinen zu schützen. |
| − | + | In den unter Punkt 2 und 3 genannten Fällen wird das D1-Signal vor dem Signal bzw. an der Stelle, an der sich das Signal befindet, aufgestellt. | |
| − | + | Das Signal D1 wird auch an Strecken verwendet, um eine Stelle zu kennzeichnen, an der eine Geschwindigkeitsbegrenzung von weniger als 10 km/h gilt. | |
| − | ==== | + | ==== Geschwindigkeitsreduzierungssignal ==== |
| − | [[Plik:D6.JPG|thumb|left| | + | [[Plik:D6.JPG|thumb|left|Signal D6 und Anzeige W6a]][[Plik:W14a.JPG|200px|thumb|right|Anzeige W14a markiert den Beginn der Geschwindigkeitsbegrenzung]] |
| − | + | Signal D6 „Langsam fahren“ bedeutet, dass sich innerhalb des Bremswegs ein Streckenabschnitt befindet, auf dem der Zug langsamer als die planmäßige Geschwindigkeit fahren muss. Wurde der Lokführer nicht zuvor über die zulässige Geschwindigkeit bei Signal D6 informiert und ist diese Geschwindigkeit nicht auf dem Signal angegeben, ist die Geschwindigkeit auf 20 km/h zu reduzieren. | |
| − | + | W14-Anzeigen befinden sich am Anfang und Ende des Streckenabschnitts, auf dem die Geschwindigkeitsbegrenzung gilt. | |
---- | ---- | ||
| − | === | + | === Signale von autorisierten Personen === |
| − | ==== | + | ==== Stoppsignale ==== |
| − | + | Folgende von befugten Personen gegebene Stoppsignale werden verwendet: | |
{| border="1" cellspacing="0" cellpadding="5" width=80% align=center class="wikitable" | {| border="1" cellspacing="0" cellpadding="5" width=80% align=center class="wikitable" | ||
|+ | |+ | ||
| − | ! colspan="12" | | + | ! colspan="12" |Stoppsignale |
|- | |- | ||
| colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:D2.png]] <br /><br /> '''D2''' | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:D2.png]] <br /><br /> '''D2''' | ||
| − | '''" | + | '''""Halt" von Hand gegeben''' |
| − | ''''' | + | '''''Tagzeichen''' - Einen Kreis mit einer entrollten Flagge oder einem anderen Gegenstand oder mit der Hand zeichnen'' |
| − | ''''' | + | '''''Nachtzeichen''' - Einen Kreis mit einer Handsignallampe mit weißem oder rotem Licht oder einem anderen leuchtenden Objekt ziehen'' |
| − | + | Das Signal sollte nach Möglichkeit von der Fahrerseite aus gegeben werden. | |
| colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:D3.png]] <br /><br /> '''D3''' | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:D3.png]] <br /><br /> '''D3''' | ||
| − | '''" | + | '''"„Halt“-Pfeifsignal''' |
| − | '' | + | ''Drei kurze Töne in schneller Folge, mehrmals wiederholt'' |
|} | |} | ||
| − | + | Die Signale D2 und D3 sind gleichzeitig mit dem Haltesignal bzw. dem manuellen Haltesignal zu ertönen. Besteht Unsicherheit darüber, ob das Zugpersonal das tragbare Haltesignal D1 oder das manuelle Haltesignal D2 wahrnimmt, ist beim Annähern und Passieren des Zuges gleichzeitig das akustische Haltesignal D3 zu ertönen. | |
| − | + | Während der Manöver muss das „Halt“-Signal gleichzeitig manuell mit einer gelben Fahne und akustisch (Signal Rm4) gegeben werden. | |
| − | + | Das D2-Haltesignal, das manuell und gegebenenfalls akustisch (D3-Signal) gegeben wird, kommt zum Einsatz, wenn der Zug angehalten werden muss und die Verwendung anderer Haltesignale nicht möglich oder erforderlich ist, insbesondere wenn: | |
| − | * | + | * Die Notwendigkeit, die Geschwindigkeit aufgrund des Gleiszustands zu reduzieren, tritt plötzlich ein und das Signal „Langsam fahren“ kann nicht gegeben werden; |
| − | * | + | * Der Lokführer eines sich nähernden oder vorbeifahrenden Zuges gibt per Hand oder Ton das Signal „Halt“. |
| − | * | + | * Es wird eine Unregelmäßigkeit bei einem sich nähernden oder vorbeifahrenden Zug, Hilfsfahrzeug oder Rangierfahrzeug festgestellt, die bei der weiteren Fahrt die Verkehrssicherheit gefährden oder Sachschäden verursachen könnte; |
| − | * | + | * Der Zug fährt auf einer gesperrten Strecke ohne vorherige Benachrichtigung der Bahnhöfe; |
| − | * | + | * Bei einer zweigleisigen Strecke fährt der Zug auf dem Gleis in entgegengesetzter Richtung zur Hauptstrecke, ohne die Bahnübergänge vorher zu melden; |
| − | * | + | * Bei eingeschränkter Sicht werden alle erforderlichen Lichter an der Vorderseite des Zuges oder des Hilfsfahrzeugs ausgeschaltet; |
| − | * | + | * Es befinden sich Menschen oder große Tiere auf der Strecke, die Gefahr laufen, überfahren zu werden. |
| − | + | Das von einem der Zugführer gegebene „Halt“-Signal sollte von den anderen Zugführern in Richtung des vorderen Zugteils und bei Zügen mit einer Schiebelokomotive auch in Richtung des hinteren Zugteils wiederholt werden. | |
| − | + | Bei Zügen mit kombinierter Bremse sollte das Zugführerteam, wenn es Hindernisse bemerkt, anstatt das Signal „Halt“ zu geben, den Zug mit der kombinierten Bremse anhalten. | |
| − | + | Handzeichen und akustische Signale müssen so lange wiederholt werden, bis das Zugpersonal ihnen Folge leistet. | |
---- | ---- | ||
| − | ==== | + | ==== Rangiersignale ==== |
| − | [https://www.youtube.com/watch?v=DSScP7UKfEQ | + | [https://www.youtube.com/watch?v=DSScP7UKfEQ Handzeichen in TD2] |
{| border="1" cellspacing="0" cellpadding="5" width=100% align=center class="wikitable" | {| border="1" cellspacing="0" cellpadding="5" width=100% align=center class="wikitable" | ||
|+ | |+ | ||
| − | ! colspan="12" | | + | ! colspan="12" |Rangiersignale |
|- | |- | ||
| colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Rm1.png]] <br /><br /> '''Rm1''' | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Rm1.png]] <br /><br /> '''Rm1''' | ||
| − | ''' | + | '''Zu Mir''' |
| − | '' | + | ''Zwei lange Töne, begleitet von einer Pfeife oder Horn, und zwar gleichzeitig:'' |
| − | ''''' | + | '''''Tagzeichen''' - Eine gelbe Signalfahne oder eine sich horizontal bewegende Hand'' |
| − | ''''' | + | '''''Nachtzeichen''' - Horizontale Bewegung mit Taschenlampe und weißem Licht für Handsignale'' |
| − | + | Das Signal „Zu Mir“ bedeutet, dass Sie in Richtung des Signalgebers fahren sollen. | |
| colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Rm2.png]] <br /><br /> '''Rm2''' | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Rm2.png]] <br /><br /> '''Rm2''' | ||
| − | ''' | + | '''Von mir''' |
| − | '' | + | ''Ein langer Ton einer Pfeife oder Horn und gleichzeitig:'' |
| − | ''''' | + | '''''Tagzeichen''' - Eine gelbe Signalfahne oder eine sich vertikal bewegende Hand'' |
| − | ''''' | + | '''''Nachtzeichen''' - Vertikal Bewegung mit Taschenlampe und weißem Licht für Handsignale'' |
| − | + | Das Signal „Von mir“ bedeutet, dass Sie auf die Person zufahren sollen, die das Signal gibt. | |
| − | + | Wenn der Empfang des Signals „Für mich“ oder „Von mir“ unmöglich oder schwierig ist, kann dieses Signal durch die Worte „Fahre in Richtung…“ ersetzt werden, die mithilfe von Kommunikationsgeräten übermittelt werden. | |
| colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Rm3.png]] <br /><br /> '''Rm3''' | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Rm3.png]] <br /><br /> '''Rm3''' | ||
| − | ''' | + | '''Verlangsamen''' |
| − | '' | + | ''Mehrere lang anhaltende Pfiffe oder Horntöne und gleichzeitig:'' |
| − | ''''' | + | '''''Tagzeichen''' - Eine gelbe Signalfahne oder eine Hand, die sich langsam in einem Auf- und Abwärtsbogen bewegt.'' |
| − | ''''' | + | '''''Nachtzeichen''' - Eine handliche weiße Lichtsignallampe, die sich langsam in einem Auf- und Abwärtsbogen bewegt.'' |
|- | |- | ||
| colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Rm4.png]] <br /><br /> '''Rm4''' | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Rm4.png]] <br /><br /> '''Rm4''' | ||
| − | ''' | + | '''Halt''' |
| − | '' | + | ''Drei kurze Pfeif- oder Horntöne in schneller Folge, mehrmals wiederholt und gleichzeitig:'' |
| − | ''''' | + | '''''Tagzeichen''' - Einen Kreis mit einer entrollten Flagge, einem anderen Gegenstand oder der Hand zeichnen'' |
| − | ''''' | + | '''''Nachtzeichen''' - Mit einer weißen Taschenlampe einen Kreis zeichnen (Handsignal).'' |
| colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Rm5.png]] <br /><br /> '''Rm5''' | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Rm5.png]] <br /><br /> '''Rm5''' | ||
| − | ''' | + | '''Abdrücken''' |
| − | '' | + | ''Zwei lange und ein kurzer Ton einer Pfeife oder Horn und gleichzeitig:'' |
| − | ''''' | + | '''''Tagzeichen''' - Eine gelbe Signalfahne oder Hand wurde zweimal horizontal, dann vertikal nach oben und schnell nach unten bewegt.'' |
| − | ''''' | + | '''''Nachtzeichen''' - Eine handgeführte weiße Lichtsignallampe bewegt sich zweimal horizontal und dann schnell vertikal auf und ab.'' |
| colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Rm6.gif]] <br /><br /> '''Rm6''' | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Rm6.gif]] <br /><br /> '''Rm6''' | ||
| − | ''' | + | '''Drücken''' |
| − | '' | + | ''Zwei kurze Pfeiftöne oder Horntöne gleichzeitig:'' |
| − | ''''' | + | '''''Tagzeichen''' - Bringe deine Hände mehrmals zusammen, während du sie waagerecht vor dir ausstreckst.'' |
| − | ''''' | + | '''''Nachtzeichen''' - Das weiße Licht einer Handsignallampe, das intermittierend auf den Fahrer gerichtet ist, wird in kurzen Abständen ausgesendet.'' |
| − | + | Das Signal Rm6 bedeutet, dass Sie auf das Rollmaterial drücken müssen, um es anzukoppeln oder abzukoppeln. | |
|} | |} | ||
---- | ---- | ||
| − | === | + | === Signale, die von einer Pfeife oder Sirene eines Eisenbahnfahrzeugs abgegeben werden === |
| − | * | + | * Befinden sich zwei Lokomotiven an der Spitze des Zuges, gibt der Lokführer der ersten Lokomotive Signale mit der Pfeife oder dem Horn der Lokomotive. |
| − | * | + | * Die Signale zum Anhalten des Zuges werden vom Lokführer der jeweiligen Lokomotive gegeben. |
| − | * | + | * Sollte das Pfeifen oder die Sirene einer Lokomotive ausfallen, muss die Fahrt des Zuges mit größter Vorsicht fortgesetzt werden. |
| − | * | + | * Bei Nebel oder Schneesturm, die die Sicht behindern, und falls das Pfeifen oder die Sirene der Lokomotive ausfällt, fahren Sie mit reduzierter Geschwindigkeit zum nächstgelegenen Bahnhof und fordern Sie eine Ablöselokomotive an. |
==== Warnungssignale ==== | ==== Warnungssignale ==== | ||
Man verwendet folgende Warnungssignale: | Man verwendet folgende Warnungssignale: | ||
| − | '''Rp1 - | + | '''Rp1 - Achtung''' |
[[Plik:Rp1.png]] | [[Plik:Rp1.png]] | ||
| − | '' | + | ''Ein langer Ton, beispielsweise ein Pfiff mit Pfeife oder Horn.'' |
| − | + | Das Rp1-Signal „Achtung“ wird vom Fahrer gegeben: | |
| − | * | + | * falls dies erforderlich ist, um die Aufmerksamkeit von Bahnmitarbeitern, Fahrgästen oder anderen Personen auf oder in der Nähe der Gleise zu erregen; |
| − | * | + | * nach dem Anhalten des Zuges vor einem Einfahrts- oder Blocksignal, das ein fragwürdiges oder unbeleuchtetes „Halt“-Signal oder ein weißes Licht mit zerbrochenem Signalglas anzeigt, außer bei einem automatischen Blocksignal, wenn der Lokführer nicht mit dem Fahrdienstleiter kommunizieren kann; |
| − | * | + | * auf Verlangen des Zugleiters, vor der Abfahrt eines auf der Strecke gehaltenen Personenzuges; |
| − | * | + | * vor jedem Start während des Betriebs des technischen Zuges, der Gleisbaumaschine und des Hilfsfahrzeugs, um die auf oder neben den Gleisen arbeitenden Arbeiter zu warnen; |
| − | * | + | * vor den Signalen W6, W6a, W6b und W7 und mehrmals auf dem Abschnitt vom Signal W6b bis zum Bahnübergang sowie auch bei ungünstigen Wetterbedingungen - nach dem Passieren des Signals W6a beim Annähern an den Bahnübergang; auf dem Abschnitt vom Zeitpunkt der Signalstellung bis zum Zeitpunkt, an dem die Fahrzeugfront den Bahnübergang passiert, gibt der Triebfahrzeugführer das Signal Rp1 "Achtung"; |
| − | * | + | * vor jeder Abfahrt eines Güterzuges mit Personen an Bord; |
| − | * | + | * vor jeder Abfahrt eines fahrerlosen Rangierfahrzeugs aus dem Stillstand, wenn die Rangierarbeiten auf Anweisung des Fahrdienstleiters, Signalmanns oder Weichenstellers durchgeführt werden; |
| − | * | + | * wenn der Fahrer eines motorisierten Schienenfahrzeugs feststellt, dass die Schranken nicht geschlossen sind und kein Mitarbeiter den Bahnübergang bewacht; |
| − | * | + | * wenn das Warnsignal für den Bahnübergang das Signal Osp1, ein fragliches Signal oder gar kein Signal anzeigt. |
| − | <span style="color:orange">'' | + | <span style="color:orange">''Die Signale Rp2 und Rp3 sind derzeit nicht im Signalhandbuch enthalten – Ungültige/Historische Signale''</span> |
| − | '''Rp2 - | + | '''Rp2 - Den Zug abdecken''' |
[[Plik:Rp2.png]] | [[Plik:Rp2.png]] | ||
| − | '' | + | ''Vier lange Töne einer Pfeife oder Horn, die mehrmals wiederholt werden'' |
| − | + | Das Signal Rp2 „Zug abdecken“ wird vom Lokführer gegeben, wenn es notwendig ist, den Zug auf der Strecke abzudecken. | |
| − | '''Rp3 - | + | '''Rp3 - Entfernen Sie die Abdeckung und kehren Sie zum Zug zurück.''' |
[[Plik:Rp3.png]] | [[Plik:Rp3.png]] | ||
| − | '' | + | ''Ein langer, ein kurzer und ein weiterer langer Ton aus der Lokomotivpfeife oder dem Horn.'' |
---- | ---- | ||
| − | ==== | + | ==== Bremssignale ==== |
| − | + | Wenn beim Bremsen des Zuges die Mitwirkung des Zugführerteams erforderlich ist, werden folgende Signale verwendet: | |
{| border="1" cellspacing="0" cellpadding="5" width=100% align=center class="wikitable" | {| border="1" cellspacing="0" cellpadding="5" width=100% align=center class="wikitable" | ||
|+ | |+ | ||
| − | ! colspan="12" | | + | ! colspan="12" |Bremssignale |
|- | |- | ||
| colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Rp4.png]] <br /><br /> '''Rp4''' | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Rp4.png]] <br /><br /> '''Rp4''' | ||
| − | ''' | + | '''Mäßig bremsen''' |
| − | '' | + | ''Ein kurzer Ton von der Pfeife oder dem Horn'' |
| colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Rp5.png]] <br /><br /> '''Rp5''' | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Rp5.png]] <br /><br /> '''Rp5''' | ||
| − | ''' | + | '''Bremsen''' |
| − | '' | + | ''Drei lange, schnell aufeinanderfolgende Töne aus der Pfeife oder dem Horn.'' |
| colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Rp6.png]] <br /><br /> '''Rp6''' | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Rp6.png]] <br /><br /> '''Rp6''' | ||
| − | ''' | + | '''Bremsen halten''' |
| − | '' | + | ''Ein langer, ein kurzer Ton aus der Pfeife oder dem Horn'' |
| colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Rp7.png]] <br /><br /> '''Rp7''' | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Rp7.png]] <br /><br /> '''Rp7''' | ||
| − | ''' | + | '''Bremsen lösen''' |
| − | '' | + | ''Zwei lange Töne einer Pfeife oder Horn'' |
|- | |- | ||
| colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Rp8.png]] <br /><br /> '''Rp8''' | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Rp8.png]] <br /><br /> '''Rp8''' | ||
| − | ''' | + | '''Beginnen Sie zu drücken''' |
| − | '' | + | ''Zwei kurze Töne von einer Pfeife oder einem Horn'' |
| colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Rp9.png]] <br /><br /> '''Rp9''' | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Rp9.png]] <br /><br /> '''Rp9''' | ||
| − | ''' | + | '''Drücken stoppen, im Zug bleiben.''' |
| − | '' | + | ''Ein kurzer, ein langer Ton aus der Pfeife oder dem Horn'' |
| colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Rp10.png]] <br /><br /> '''Rp10''' | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Rp10.png]] <br /><br /> '''Rp10''' | ||
| − | ''' | + | '''Weiteres Schieben ist nicht nötig. Entfernen Sie sich vom Zug.''' |
| − | '' | + | ''Vier kurze Töne einer Pfeife oder Horn'' |
|} | |} | ||
| − | + | Sind alle Zug- und Schublokomotiven mit funktionstüchtigen Funkgeräten ausgestattet, können die Lokführer über diese Geräte kommunizieren. In diesem Fall können die Signale Rp8, Rp9 und Rp10, die über die Lokomotivpfeife oder das Horn ausgesendet werden, entfallen. | |
---- | ---- | ||
| − | === | + | === Signale zur Abfahrt und Durchfahrt von Zügen === |
| − | ==== | + | ==== Signale, die beim Abfahren von Zügen gegeben werden ==== |
| − | + | Folgende Signale werden für die Abfahrt von Personenzügen verwendet: | |
{| border="1" cellspacing="0" cellpadding="5" width=100% align=center class="wikitable" | {| border="1" cellspacing="0" cellpadding="5" width=100% align=center class="wikitable" | ||
|+ | |+ | ||
| − | ! colspan="12" | | + | ! colspan="12" |Signale, die beim Abfahren von Zügen gegeben werden |
|- | |- | ||
| colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Rp11.png]] <br /><br /> '''Rp11''' | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Rp11.png]] <br /><br /> '''Rp11''' | ||
| − | ''' | + | '''Einsteigen''' |
| − | '' | + | ''Ein langer Pfiffton'' |
| − | + | Das Signal Rp11 „Einsteigen“ wird vom Zugführerteam vor der Abfahrt der Personenzüge gegeben. | |
| colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Rp12.png]] <br /><br /> '''Rp12''' | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Rp12.png]] <br /><br /> '''Rp12''' | ||
| − | ''' | + | '''Bereit zur Abfahrt''' |
| − | ''''' | + | '''''Tagzeichen''' - Eine gehisste gelbe Flagge'' |
| − | ''''' | + | '''''Nachtzeichen''' - Eine tragbare weiße Signal-Taschenlampe heben'' |
| − | + | Das Signal Rp12 „Abfahrtsbereit“ wird vor der Abfahrt von Zügen mit einem mehrköpfigen Zugführerteam verwendet; | |
| colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | <br /><br /> '''Rp13''' | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | <br /><br /> '''Rp13''' | ||
| − | ''' | + | '''Zug Nr.... bereit zur Abfahrt''' |
| − | + | Dieses Signal wird vom Zugleiter mündlich oder mittels Kommunikationsgeräten an den Lokführer übermittelt; es wird vor der Abfahrt von Zügen, die aus mehreren Einheiten oder Triebwagen bestehen, verwendet, wenn sich die Vorrichtungen zur Steuerung der Türen und ein akustisches Warnsignal für die Fahrgäste auf dem Bedienfeld im Führerstand befinden oder das Schließen der Türen des Schienenfahrzeugs während des Fahrgastwechsels gewährleistet ist und das Schließen der Türen des Schienenfahrzeugs dem Lokführer des angetriebenen Schienenfahrzeugs mittels technischer Vorrichtungen mitgeteilt wird. | |
| colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Rp14.png]] <br /><br /> '''Rp14''' | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Rp14.png]] <br /><br /> '''Rp14''' | ||
| − | ''' | + | '''Abfahrt der Personenzüge''' |
| − | ''''' | + | '''''Tagzeichen''' - Der Zugmanager oder Schaffner, der der Lokomotive am nächsten stand, hob die Hand in Richtung des Lokführers und ruft laut das Wort „Abfahrt“."'' |
| − | ''''' | + | '''''Nachtzeichen''' - Der Zugführer oder Schaffner, der dem Lokführer am nächsten steht, hebt eine Signallampe mit weißem Licht, die auf den Lokführer gerichtet ist, und bewegt sie senkrecht nach oben und ruft laut das Wort „Abfahrt“.'' |
| − | + | Bei Zügen, die mit vom Zugführer gesteuerten Signalgeräten ausgestattet sind, um das Abfahrtssignal zu geben, wird dieses Signal mithilfe dieser Geräte gegeben. | |
|} | |} | ||
---- | ---- | ||
| − | ==== | + | ==== Signale des Fahrdienstleiters ==== |
| − | + | Folgende vom Fahrdienstleiter vorgegebene Signale werden verwendet: | |
{| border="1" cellspacing="0" cellpadding="5" width=100% align=center class="wikitable" | {| border="1" cellspacing="0" cellpadding="5" width=100% align=center class="wikitable" | ||
|+ | |+ | ||
| − | ! colspan="12" | | + | ! colspan="12" |Signale des Fahrdienstleiter |
|- | |- | ||
| colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Rd1.png]] <br /><br /> '''Rd1''' | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Rd1.png]] <br /><br /> '''Rd1''' | ||
| − | ''' | + | '''Abfahren''' |
| − | ''''' | + | '''''Tagzeichen''' - Eine runde, weiße Scheibe mit grünem Rand, die sich vertikal bewegt'' |
| − | ''''' | + | '''''Nachtzeichen''' - Vertikal bewegliche, handgeführte Signallampe mit grünem Licht'' |
| − | + | Das Signal Rd1 „Abfahren“ wird vom Fahrdienstleiter bei der Abfertigung von Zügen und vom Fahrdienstleiter oder Signalmann bei der Durchfahrt von Zügen auf jeden Befehl des Fahrdienstleiters gegeben, sofern dies durch einschlägige Vorschriften oder Anweisungen erforderlich ist. | |
| colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Rd2.png|300px]] <br /><br /> '''Rd2''' | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Rd2.png|300px]] <br /><br /> '''Rd2''' | ||
| − | ''' | + | '''Langsamer Fahren''' |
| − | '' | + | ''Ein dreieckiger Schild, beidseitig weiß bemalt, mit rotem Rand und einem schwarzen Buchstaben „S“, der einem herannahenden Zug zugewandt ist.'' |
| − | + | Signal Rd2 bedeutet, dass eine verkürzte Fahrzeit des Zuges zum nächsten nachfolgenden Signalmast genutzt werden soll. | |
| − | <span style="color:orange">'' | + | <span style="color:orange">''Das Signal ist derzeit nicht im Signalhandbuch enthalten.</span> |
| − | <span style="color:orange">'' | + | <span style="color:orange">''Signal Ungültig/Historisch''</span> |
| colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Rd3.png|300px]] <br /><br /> '''Rd3''' | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Rd3.png|300px]] <br /><br /> '''Rd3''' | ||
| − | ''' | + | '''Schneller Fahren''' |
| − | '' | + | ''Ein rechteckiges Schild, beidseitig weiß bemalt, mit rotem Rand und einem schwarzen Buchstaben „W“, zeigt in Richtung eines herannahenden Zuges.'' |
| − | + | Signal Rd3 bedeutet, dass die Geschwindigkeit des Zuges bis zum nächsten nachfolgenden Signal erhöht werden soll. | |
| − | <span style="color:orange">'' | + | <span style="color:orange">''Das Signal ist derzeit nicht im Signalhandbuch enthalten.</span> |
| − | <span style="color:orange">'' | + | <span style="color:orange">''Signal Ungültig/Historisch''</span> |
| colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | <br /><br /> '''Rd4''' | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | <br /><br /> '''Rd4''' | ||
| − | ''' | + | '''Benachrichtigung der Bahnübergangswärter über die Abfahrt des Zuges''' |
| − | '' | + | ''Ein langer Piepton vom Telefonklingeln – für einen Zug mit ungerader Nummer, und zwei lange Pieptöne – für einen Zug mit gerader Nummer.'' |
| − | + | Diese Signale dienen dazu, die Bahnübergangswärter über die bevorstehende Abfahrt eines Zuges zu informieren. | |
| − | + | Bei mehrgleisigen Strecken kann die zuständige Eisenbahninfrastrukturbehörde für das dritte Gleis oder das zweite Gleispaar gegebenenfalls Folgendes festlegen: | |
| − | * | + | * ein separates Wächterglied, dessen Glocken (oder andere Vorrichtungen) einen Ton mit einer anderen Tonhöhe erzeugen als die Glocken eines anderen Wächterglieds; |
| − | * | + | * Ankündigung der Zugabfahrt mit einem oder zwei langen Pieptönen (je nach Fahrtrichtung), ergänzt durch einen kurzen Piepton. |
| − | <span style="color:orange">'' | + | <span style="color:orange">''Das Signal ist derzeit nicht im Signalhandbuch enthalten.</span> |
|} | |} | ||
| − | + | Die Signale Rd2, Rd3 und Rd4 werden vom Fahrdienstleiter oder, auf dessen Anweisung, von einem beauftragten Mitarbeiter gegeben. | |
| − | + | Das Signal Rd4 wird unmittelbar vor der Abfahrt des Zuges gegeben. | |
---- | ---- | ||
| − | ==== | + | ==== Signale während der Bremsprüfung ==== |
| − | + | Beim kombinierten Bremsversuch werden Hand- oder Lichtsignale verwendet, die über ein Gerät mit drei vertikal angeordneten Laternen neben oder über den Gleisen übertragen werden. Die Handsignale werden dem Lokführer oder dem Bediener der stationären Ausrüstung, die am kombinierten Bremsversuch teilnimmt, gegeben. | |
| − | + | Folgende Signale werden beim Testen der kombinierten Bremsen verwendet: | |
{| border="1" cellspacing="0" cellpadding="5" width=100% align=center class="wikitable" | {| border="1" cellspacing="0" cellpadding="5" width=100% align=center class="wikitable" | ||
|+ | |+ | ||
| − | ! colspan="12" | | + | ! colspan="12" |Signale, die während der Bremsprüfung gegeben wurden |
|- | |- | ||
| − | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Rh1.png]] [[Plik:Rhs1.png|50px]] <br /><br /> '''Rh1 | + | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Rh1.png]] [[Plik:Rhs1.png|50px]] <br /><br /> '''Rh1 und Rhs1''' |
| − | ''' | + | '''Bremsen''' |
| − | ''''' | + | '''''Tagzeichen Rh1''' - Die ausgestreckten Arme sind über dem Kopf gefaltet und bilden einen Halbkreis.'' |
| − | ''''' | + | '''''Nachtzeichen Rh1''' - Eine weiße Lichtsignallampe, die von unten nach oben und dann senkrecht nach unten schwingt.'' |
| − | ''''' | + | '''''Tagzeichen und Nachtzeichen Rhs1''' - Eine matte, weiße Lampe'' |
| − | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Rh2.png]] [[Plik:Rhs2.png|50px]] <br /><br /> '''Rh2 | + | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Rh2.png]] [[Plik:Rhs2.png|50px]] <br /><br /> '''Rh2 und Rhs2''' |
| − | ''' | + | '''Bremsen lösen''' |
| − | ''''' | + | '''''Tagzeichen Rh2''' - Ausgestreckter Arm in einem Bogen über dem Kopf bewegt'' |
| − | ''''' | + | '''''Nachtzeichen Rh2''' - Eine weiße Signallampe, die in einem Bogen über dem Kopf schwingt.'' |
| − | ''''' | + | '''''Tag und Nacht Rhs2''' - Zwei matte weiße Leuchten'' |
| − | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Rh3.png]] [[Plik:Rhs3.png|50px]]<br /><br /> '''Rh3 | + | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Rh3.png]] [[Plik:Rhs3.png|50px]]<br /><br /> '''Rh3 und Rhs3''' |
| − | ''' | + | '''Die Bremsen sind in Ordnung.''' |
| − | ''''' | + | '''''Tagzeichen Rh3''' - Der Arm ist über den Kopf gestreckt und wird senkrecht gehalten.'' |
| − | ''''' | + | '''''Nachtzeichen Rh3''' - Eine weiße Signallampe, die senkrecht über dem Kopf gehalten wird'' |
| − | ''''' | + | '''''Tagzeichen und Nachtzeichen Rhs3''' - Drei matte weiße Leuchten'' |
|} | |} | ||
---- | ---- | ||
| − | ==== | + | ==== Signale des Bahnübergangswärters ==== |
| − | + | Folgende Signale des Bahnübergangswärters werden verwendet: | |
{| border="1" cellspacing="0" cellpadding="5" width=100% align=center class="wikitable" | {| border="1" cellspacing="0" cellpadding="5" width=100% align=center class="wikitable" | ||
|+ | |+ | ||
| − | ! colspan="12" | | + | ! colspan="12" |Signale des Bahnübergangswächters |
|- | |- | ||
| colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:D7.png]] <br /><br /> '''D7''' | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:D7.png]] <br /><br /> '''D7''' | ||
| − | '''" | + | '''"Halt"''' |
| − | ''' | + | '''Tagzeichen''' - Ein Fahrzeugstoppschild in Form eines roten Kreises mit weißem Rand, der zum entgegenkommenden Fahrzeug hin angehoben ist.'' |
| − | ''''' | + | '''''Nachtzeichen''' - Heben und langsames Bewegen einer handgeführten Signallampe mit rotem Licht senkrecht nach oben, gerichtet auf das entgegenkommende Fahrzeug'' |
| − | + | Signal D7 „Halt“ wird von einem Bahnübergangswärter gegeben, um Fahrzeuge anzuhalten, die sich dem Bahnübergang nähern. | |
| colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:D8.png]] <br /><br /> '''D8''' | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:D8.png]] <br /><br /> '''D8''' | ||
| − | ''' | + | '''Am Übergang ist ein Bahnübergangswärter anwesend.''' |
| − | ''''' | + | '''''Tagzeichen''' - Der Bahnübergangswärter steht an dem Bahnübergang an der in den Vorschriften für den Bahnübergangsdienst festgelegten Stelle und hält eine gelbe Signalfahne senkrecht in der Hand, sodass sie für den Lokführer des herannahenden Zuges oder den Lokführer des Schienenfahrzeugs sichtbar ist. |
| − | ''''' | + | '''''Nachtzeichen''' - Der Bahnübergangswärter bewegt langsam eine handgehaltene Signallampe mit weißem Licht senkrecht, sodass das Signal für den Lokführer eines herannahenden Zuges oder den Fahrer eines Schienenfahrzeugs sichtbar ist. |
|} | |} | ||
---- | ---- | ||
| − | === | + | === Signale an Schienenfahrzeugen === |
| − | ==== | + | ==== Zugsignale ==== |
| − | + | Folgende Signale werden auf Zügen und anderen Schienenfahrzeugen verwendet: | |
{| border="1" cellspacing="0" cellpadding="5" width=100% align=center class="wikitable" | {| border="1" cellspacing="0" cellpadding="5" width=100% align=center class="wikitable" | ||
|+ | |+ | ||
| − | ! colspan="12" | | + | ! colspan="12" |Signale an Zügen und anderen Schienenfahrzeugen |
|- | |- | ||
| colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Pc1.png|300px]] <br /><br /> '''Pc1''' | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Pc1.png|300px]] <br /><br /> '''Pc1''' | ||
| − | ''' | + | '''Kennzeichnung der Front eines Zuges oder eines anderen Schienenfahrzeugs, das auf einer eingleisigen Strecke in Hauptrichtung auf einer zweigleisigen Strecke oder in beliebiger Richtung auf einer zwei- oder mehrgleisigen Strecke mit zweigleisiger Streckensperrung verkehrt.''' |
| − | '' | + | ''Zwei oder drei weiße Lichter an der Zugspitze, ein loses Triebfahrzeug, ein schweres Hilfsfahrzeug (das die Eisenbahnverkehrssteuerung beeinträchtigt), eine Gleisbaumaschine'' |
| colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Pc2.png|300px]] <br /><br /> '''Pc2''' | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Pc2.png|300px]] <br /><br /> '''Pc2''' | ||
| − | ''' | + | '''Kennzeichnung der Front eines Zuges oder eines anderen Schienenfahrzeugs, das auf einer zweigleisigen Strecke ohne Zweirichtungs-Streckensperrung entgegen der Hauptgleisrichtung fährt.''' |
| − | '' | + | ''Zwei oder drei davon, die oberen und rechten in Fahrtrichtung weiß und die linken rot, befinden sich an der Spitze des Zuges.'' |
| colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Pc3.jpg]] <br /><br /> '''Pc3''' | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Pc3.jpg]] <br /><br /> '''Pc3''' | ||
| − | ''' | + | '''Die Front eines Zuges mit einem Schneepflug markieren''' |
| − | '' | + | ''Zwei weiße Lichter an der Front des Zuges und eine dritte beleuchtete Laterne mit einem diagonalen weißen Kreuz, die entweder oben auf der Lokomotivfront oder oben auf dem Pflug angebracht ist, wenn sich der Pflug vor der Lokomotive befindet.'' |
|- | |- | ||
| colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Pc4.jpg|400px]] <br /><br /> '''Pc4''' | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Pc4.jpg|400px]] <br /><br /> '''Pc4''' | ||
| − | ''' | + | '''Die Front eines vorwärtsfahrenden Zuges mit seinen Waggons markieren''' |
| − | ''''' | + | '''''Tagzeichen''' - Zwei Schilde oder zwei Laternen mit dem Bild eines Schildes auf einem Gehäuse an der Vorderwand des ersten Wagens; die Schilde sind rechteckig und in vier Dreiecke unterteilt, von denen das obere und das untere rot und die beiden seitlichen gelb oder weiß sind; die Oberfläche des Schildes sollte reflektierend sein.'' |
| − | ''''' | + | '''''Tagzeichen und Nachtzeichen''' - Zwei weiße Lichter an der Vorderwand des ersten Waggons'' |
| colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Pc5.png|300px]] <br /><br /> '''Pc5''' | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Pc5.png|300px]] <br /><br /> '''Pc5''' | ||
| − | ''' | + | '''Kennzeichnung des Endes eines Zuges oder eines anderen Eisenbahnfahrzeugs''' |
| − | ''''' | + | '''''Tagzeichen''' - Zwei Schilde oder zwei Laternen mit dem Bild eines Schildes auf einem Gehäuse an der Vorderwand des ersten Wagens; die Schilde sind rechteckig und in vier Dreiecke unterteilt, von denen das obere und das untere rot und die beiden seitlichen gelb oder weiß sind; die Oberfläche des Schildes sollte reflektierend sein.'' |
| − | ''''' | + | '''''Tagzeichen und Nachtzeichen''' - Zwei dauerhaft rote Lichter oder zwei blinkende rote Lichter an der Rückwand des letzten Schienenfahrzeugs eines Zuges oder eines anderen Schienenfahrzeugs'' |
| colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Pc6.png|300px]] <br /><br /> '''Pc6''' | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Pc6.png|300px]] <br /><br /> '''Pc6''' | ||
| − | ''' | + | '''Die Spitze eines Zuges mit einer einzelnen Lokomotivführerbesatzung wird markiert, der aus unbekanntem Grund auf einem zwei- oder mehrgleisigen Gleis angehalten hat.''' |
| − | '' | + | ''Ein oberes weißes Licht und zwei untere rote Lichter an der Vorderseite des Zuges'' |
| − | + | Das Signal Pc6 wird vom Lokführer eines Zuges ohne Zugführerteam und mit nur einer Person Besatzung an der Triebfahrzeuganlage gegeben, wenn der Zug aus unbekanntem Grund auf einem zwei- oder mehrgleisigen Gleis anhält, bevor er neben den Zug fährt, um den Grund für das Anhalten zu ermitteln. | |
|} | |} | ||
| − | + | Die Signale Pc1, Pc2, Pc3, Pc4 und Pc5, die durch Lichter und Anzeigen dargestellt werden, dienen zur Kennzeichnung des vorderen und hinteren Endes von Zügen und anderen Schienenfahrzeugen, die nach denselben Regeln wie Züge verkehren. Für Güterzüge ist das Tagessignal Pc5, das durch reflektierende Anzeigen dargestellt wird, ganztägig zulässig. | |
| − | + | Die Vorfahrt eines mit einer Oberleitungsbeleuchtung ausgestatteten Schienenfahrzeugs wird mit drei Lichtern an den Signalen Pc1 und Pc2 signalisiert. | |
| − | + | Das Signal Pc4 wird für geschobene Züge ohne aktiven Führerstand an der Spitze verwendet. Bei geschobenen Ausweichzügen kann nachts ein weißes Licht am ersten Wagen verwendet werden, tagsüber wird kein Signal benötigt. Zur Signalisierung der Zugspitze von Zügen, deren erster Wagen einen aktiven Führerstand hat, insbesondere von Triebzügen und Beiwagen mit Führerstand, werden die Signale Pc1 bzw. Pc2 verwendet. | |
| − | + | Bei einem geschobenen Zug, bei dem die Schiebelokomotive angekoppelt oder ungekoppelt ist, wird das Signal Pc5 an der Rückwand des letzten Wagens angebracht. Das Signal Pc1 befindet sich an der Front der ersten Schiebelokomotive, wobei tagsüber kein Signal verwendet werden darf. Das Signal Pc5 befindet sich an der Rückwand der letzten Schiebelokomotive. Bei der Rückkehr der Schiebelokomotive werden die Signale an Vorder- und Rückwand der Lokomotive umgeschaltet. Auf eingleisigen Strecken wird das Signal Pc1 an der Front der zurückkehrenden Lokomotive verwendet, auf zwei- und mehrgleisigen Strecken hingegen… | |
| − | * | + | * Wenn die Strecke mit einem Zweiwege-Leitungsblock ausgestattet ist, wird das Signal Pc1 verwendet. |
| − | * | + | * Wenn sich keine zweigleisige Streckensperrung auf dem Gleis befindet, wird bei Fahrt in Hauptrichtung das Signal Pc1 verwendet, bei Fahrt in der entgegengesetzten Richtung das Signal Pc2. |
| − | + | Bei Zügen, die nachts auf einem abgesperrten Gleis einer zweigleisigen Bahnstrecke verkehren, sollten Pc1-Signale verwendet werden, um sowohl die Zugspitze als auch das Zugende anzuzeigen. | |
| − | + | Wenn ein Zug von einem Gleis in einen Bahnhof zurücksetzt, dürfen die Signale an der Spitze und am Ende des Zuges nicht umgestellt werden. | |
---- | ---- | ||
| − | ==== | + | ==== Signale an Wagen ==== |
| − | + | Folgende Signale werden auf Eisenbahnfahrzeugen verwendet: | |
{| border="1" cellspacing="0" cellpadding="5" width=100% align=center class="wikitable" | {| border="1" cellspacing="0" cellpadding="5" width=100% align=center class="wikitable" | ||
|+ | |+ | ||
| − | ! colspan="12" | | + | ! colspan="12" |Signale an Eisenbahnfahrzeugen |
|- | |- | ||
| colspan="2" width="35%" align="center" valign="top" | [[Plik:Tb1a.png|300px]] [[Plik:Tb1b.png|300px]] <br /><br /> '''Tb1''' | | colspan="2" width="35%" align="center" valign="top" | [[Plik:Tb1a.png|300px]] [[Plik:Tb1b.png|300px]] <br /><br /> '''Tb1''' | ||
| − | ''' | + | '''Markierung der Vorder- und Rückseite des Zugfahrzeugs, das das Manöver durchführt''' |
| − | '' | + | ''Ein weißes Licht vorne und hinten, an der Seite des aktiven Fahrerstands.'' |
| − | + | Das Signal Tb1 dient zur Anzeige von Vorder- und Rückseite aller rangierbetriebenen Schienenfahrzeuge. | |
| colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Tb2.png]] <br /><br /> '''Tb2''' | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Tb2.png]] <br /><br /> '''Tb2''' | ||
| − | ''' | + | '''Kennzeichnung von Postwagen mit Personal, Speisewagen, Schlafwagen sowie anderen Sonderwagen und Fahrgastwagen am Bahnhof, sofern diese Wagen nicht an den Zug angekoppelt sind.''' |
| − | ''''' | + | '''''Tagzeichen''' - An jeder Giebelwand des Wagens war eine blaue Fahne angebracht.'' |
| − | ''''' | + | '''''Tagzeichen und Nachtzeichen''' - An jeder Giebelwand des Wagens befinden sich ein oder zwei blaue Lichter; es ist zulässig, die Laternen so zu gestalten, dass das blaue Licht auch von der Seite des Wagens sichtbar ist, oder zusätzliche blaue Lichter an der Seitenwand anzubringen.'' |
| − | + | Das spezielle Wagenkennzeichen kann an einem Giebelende des Wagens angebracht werden, wenn die Kollisionsgefahr mit dem Wagen nur von einer Seite besteht. | |
| colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Tb3.jpg|400px]] <br /><br /> '''Tb3''' | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Tb3.jpg|400px]] <br /><br /> '''Tb3''' | ||
| − | ''' | + | '''Kennzeichnung von Postwagen in Zügen während der Halte, Be- und Entladen der Post''' |
| − | ''''' | + | '''''Tagzeichen''' - Eine blaue Fahne oder eine Taschenlampe mit blauem Licht, das von drei Seiten leuchtet, die an der offenen Tür des Wagens angebracht wird.'' |
| − | ''''' | + | '''''Nachtzeichen''' - Eine Taschenlampe mit blauem Licht, das in drei Richtungen leuchtete, wurde an der offenen Tür der Kutsche angebracht.'' |
| − | ''''' | + | '''''Tagzeichen und Nachtzeichen''' - Signallampen mit blauem Licht, die in die Seitenwände des Wagens eingebaut sind.'' |
|} | |} | ||
| − | ''' | + | '''Signal Tb4 - Kennzeichnung von Begleitfahrzeugen''' |
| − | ''''' | + | '''''Tagzeichen und Nachtzeichen''' - Zwei weiße Lichter vorne (über jeder Schiene) oder eines (über der Schienenachse) und rote Lichter hinten'' |
| − | + | Das Signal Tb4 dient zur Kennzeichnung von Hilfsfahrzeugen, die nicht nach den für Züge geltenden Regeln verkehren. | |
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Aktualna wersja na dzień 20:24, 15 mar 2026
Dieses Handbuch hilft Dir, das Erlernen der Signalverordnung (E1) und der Anleitung zum Fahren von Zügen (R1) auf dem PKP PLK-Netz.
Spis treści
- 1 Signalisierung (E1)
- 1.1 Signale (ortsfest)
- 1.2 Ersatzsignal
- 1.3 Gleissperrsignale
- 1.4 Stopp- und Geschwindigkeitsreduzierungssignale
- 1.5 Signale von autorisierten Personen
- 1.6 Signale, die von einer Pfeife oder Sirene eines Eisenbahnfahrzeugs abgegeben werden
- 1.7 Signale zur Abfahrt und Durchfahrt von Zügen
- 1.8 Signale an Schienenfahrzeugen
- 1.9 Sygnały alarmowe
- 1.10 Wskaźniki
- 1.11 Sygnały i wskaźniki stosowane wyłącznie na wyznaczonych liniach i stacjach
- 1.12 Sygnały stosowane do odwołania
- 2 Technika prowadzenia ruchu pociągów (R1)
Signalisierung (E1)
In diesem Kapitel lernen Sie die grundlegenden Eisenbahnvorschriften kennen, auch wenn Sie noch keinen Kontakt damit hatten.
Instrukcja sygnalizacji ze strony PKP PLK w formacie PDF
Signale (ortsfest)
Mittels Signalen werden Befehle oder Anweisungen gegeben, um bestimmte Aktionen im Zusammenhang mit der Bewegung von Fahrzeugen durchzuführen. Im PKP-Netz werden folgende Signale verwendet:
- Signale
- Vorsignale
- Rangiersignal
- Vorsignal- Wiederholer
- Ersatzsignal
- Bahnübergang Überwachungssignal
- Abdrücksignale
- Schutzhalte
---
Signal
Signale zeigen an, ob der anschließende Gleisabschnitt befahren werden darf.
- Halbautomatisch:
Der halbautomatische Signalmast ist rot-weiß gestreift. Das Hauptsignal ist das Signal S1 („Halt“). Es wird von autorisiertem Bahnpersonal in einem Stellwerk bedient. Der Begriff „automatisch“ bezieht sich auf die Art der Signalabschirmung. Nach dem Signal „Fahrt frei“ fährt das vorbeifahrende Fahrzeug in die entsprechende Gleisanlage ein und überbrückt so beide Schienen mit seinem Radsatz. Dadurch wird an den Relais ein Streckenbelegungssignal ausgelöst, und das Signal schaltet automatisch auf S1. Signale an Stellwerken sollten mit fortlaufenden Großbuchstaben des Alphabets (ohne Angabe der Geschwindigkeit) in Richtung zunehmender Streckenkilometerzahl von links nach rechts, in Blickrichtung des Signals, gekennzeichnet sein. Bei Abfahrts-, Wegweiser- und ausnahmsweise auch Einfahrtssignalen kann die Buchstabenbezeichnung durch die Gleisnummer ergänzt werden, auf der sich das Signal befindet. Wird das Semaphor zur Bereitstellung eines Signals verwendet, das das Rangieren von Gleisen erlaubt (Ms2), wird unter der Platte mit dem Semaphornamen eine zusätzliche Platte mit dem Buchstaben "m" angebracht (Ausnahme sind Einfahrsignale, die in der Regel keine Signale zum Rangieren bereitstellen).
- Selbsttätig (SBL - Automatische Streckenblockeinrichtung):
Der automatische Signalmast ist weiß lackiert und wird zwischen Signalmasten eingesetzt, um die Streckenkapazität zu erhöhen und die Strecke in Abschnitte zu unterteilen. Diese Signale werden von SRK-Geräten gesteuert. Das Grundsignal eines automatischen Signals ist S2 – „Fahrt mit der zulässigen Höchstgeschwindigkeit“, was bedeutet, dass der Abschnitt hinter dem Signal frei ist. Eine Ausnahme bildet das letzte SBL-Signal mit Anzeige W18, dessen Grundsignal S5 ist, sowie bei einem Vier-Zustands-Block das vorletzte SBL-Signal mit Anzeige W1, dessen Grundsignal S3 ist. Automatische SBL-Signale sind mit einer Zahl zu kennzeichnen, die dem Kilometer und Hektometer der Bahnstrecke entspricht, auf der sich das Signal befindet. Bei einem Formsignal auf einem ungeraden Gleis entspricht die letzte Ziffer der Zahl dem nächstgelegenen ungeraden Hektometer (in Fahrtrichtung blickend), bei Formsignalen auf einem geraden Gleis dem geraden Hektometer. Dies gilt auch für die Kennzeichnung automatischer Formsignale auf eingleisigen Strecken. Bei Strecken mit automatischer Zweirichtungs-Streckenblockierung müssen die Semaphornummern für die falsche Richtung durch Anhängen des Buchstabens „N“ ergänzt werden. Bei mehrgleisigen Strecken muss die obige Markierung zur Zuordnung der Signale zu der jeweiligen Strecke einen Buchstaben enthalten, der die Strecke kennzeichnet: „P“ für Vorortstrecken und „D“ für Fernstrecken.
- Die SBL-Blockade kann je nach Bedarf und Verkehrsaufkommen aus zwei, drei oder vier Kammern bestehen:
- Zweipunkt: Das Semaphor kann die Signale S1 und S2 liefern.
- Drei-Positionen: Das Semaphor kann die Signale S1, S2 und S5 liefern.
- Vierstellig: Das Semaphor kann die Signale S1, S2, S3 und S5 liefern.
- Eine Ausnahme bildet das letzte SBL-Semaphor mit der Anzeige W18, das gleichzeitig als Warnsignal vor dem Einfahrtssemaphor dient und auch das Signal S4 geben kann.
Je nach Standort und Funktion in der Verkehrsleitzentrale werden Semaphoren wie folgt unterteilt:
- Einfahrt – ermöglicht die Einfahrt zu einem Bahnhof, einer Ausweichstelle, einem Abzweiggleis und einem Nebengleis. Sie definieren die Grenzen des jeweiligen Gleisanschlusses.
- Abfahrt (einschließlich Gruppenabfahrt) - wird verwendet, um den Beginn der Abfahrt von den Bahnhofsgleisen auf den Wanderweg zu signalisieren.
- Signale – werden zwischen den Ein- und Ausfahrtssignalen verwendet, um die Fahrstrecke genauer zu definieren. Meistens zeigen sie den Übergang von einer Gleisgruppe zu einer anderen innerhalb eines Bahnhofs an.
- Block (halbautomatisch und automatisch) - Um die Kapazität der Route zu erhöhen, kann sie mithilfe von Blockpfosten (halbautomatisch) und SBL (automatisch) in Blöcke unterteilt werden.
- Schutzschild - wird auf der Strecke verwendet, um die Kreuzung zweier Eisenbahnlinien auf einer Ebene, eine Eisenbahnlinie mit einer anderen Eisenbahnlinie, eine Klappbrücke oder eine andere Stelle zu schützen, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten.
Durch Semaphore übertragene Signale
Geformt
Auf der Rückseite von Formsignalen werden ebenfalls Nachtsignale verwendet. Wenn das Formsignal in Stellung:
- Sr1 - die obere Laterne zeigt eine große mattweiße Hintergrundbeleuchtung und auf dem zweiarmigen Formsignal zeigt die untere Laterne zusätzlich ein kleines mattweißes Licht an
- Sr2 - die obere Laterne zeigt ein großes weißes Licht nach hinten, und zusätzlich - die untere Laterne zeigt ein kleines mattweißes Licht an
- Sr3 - beide Laternen zeigen große weiße Lichter nach hinten an.
---
Lichtsignale
Weitere Informationen aus §3:
14. Ein Zug, der vor einem Signal Sr1 oder S1 „Halt“ hält, das nicht leuchtet oder ein weißes Licht oder ein unklares Signal anzeigt, darf seine Fahrt fortsetzen, wenn ein Freigabesignal oder ein Ersatzsignal am Signal erscheint oder eine schriftliche Anweisung an das Zugpersonal vorliegt oder über Kommunikationsgeräte übermittelt wird.
15. Ein Zug, der wegen des Fehlens eines Form- oder Lichtsignals an der Stelle, an der es sich zuvor befand, angehalten hat, sowie ein Zug, der vor dem D1-„Halt“-Signal an einem tragbaren Haltsignal, das an der Stelle des fehlenden Signals aufgestellt wurde, angehalten hat, darf auf der Grundlage einer schriftlichen Anweisung, die der Zugbesatzung übermittelt oder über Kommunikationsgeräte übermittelt wird, weiterfahren.
16. Ein Zug, der vor einem automatischen Blocksignal mit dem Signal S1 („Halt“) hält, darf, sofern kein Fahrsignal angezeigt wird, mit einer Geschwindigkeit von höchstens 20 km/h weiterfahren, es sei denn, es befindet sich ein sichtbares Hindernis im Weg. Die Geschwindigkeit des Zuges ist so zu regeln, dass er jederzeit angehalten werden kann, sobald ein Hindernis erkannt wird. Bis die Zugspitze das Fahrsignal passiert hat, ist besondere Vorsicht geboten.
17. Das Signal Sr1 oder S1 „Stop“ an einem Formsignal bezieht sich sowohl auf Züge als auch auf Rangierarbeiten und bedeutet, dass es verboten ist, das Formsignal zu passieren.
18. Rangierfahrzeuge dürfen das Signal Sr1 oder S1 „Halt“ am Formsignal passieren, wenn ein autorisierter Mitarbeiter den Befehl zum Passieren dieses Signals gibt und das Signal Rm1 „An mich“ oder Rm2 „Von mir“ gibt.
19. Ein Freigabesignal an einem Formsignal bedeutet ein Verbot des Rangierens auf der Zugstrecke; ein Ersatzsignal bedeutet ebenfalls ein Verbot des Rangierens auf der Zugstrecke.
Semaphor-Warnsignale
Vor den Ampeln, innerhalb des Bremswegs, befinden sich Lichtzeichen (graue Pfosten), die den Fahrer über das vom jeweiligen Signal übermittelte Signal informieren. Die Bezeichnung der Lichtzeichen enthält die Abkürzung „To“ und den Namen des zugehörigen Lichtzeichens. Beispielsweise bezieht sich das Signal „ToA“ auf das Lichtzeichen „A“. Lichtzeichen sind mit dem W1-Symbol gekennzeichnet. Es gibt folgende Arten von Semaphor-Warnsignalen:
- Zweistufiges, geformtes Warnschild mit den Signalen „Od1“ und „Od2“
- Dreistufiges, geformtes Warnschild mit den Signalen „Ot1“, „Ot2“ und „Ot3“
- ein stationäres, geformtes Warnschild, das ständig das „On“-Signal ausgibt
Geformte Semaphor-Warnsignale werden nur vor Formsemaphoren verwendet.
- Warnlichtsignal mit den Signalen "Os1", "Os2", "Os3" und "Os4"
Vor Form- und Lichtsignalen werden Lichtsignalzeichen verwendet.
Durch Semaphore übermittelte Warnsignale
Geformt
Die Rücklichter der Nachtsignale werden an den geformten Warnsignalen verwendet. Wenn das Warnsignal ausgegeben wird:
- Od1 - Die Lampe gibt einen großen, matten, weißen Lichtstrahl von hinten ab.,
- Od2 - Die Lampe strahlt ein helles weißes Licht hinter sich aus,
- Ot1,Ot2,Ot3 - Die Lampe zeigt ein kleines, mattes weißes Licht hinter sich.,
- On - Die Lampe strahlt rückwärts ein weißes Licht aus.
Licht
Rangiersignale
Rangiersignale (graue Masten) übermitteln Signale, die das Rangieren erlauben oder verbieten und gelten ausschließlich für diese. Die Bezeichnung der Rangiersignale enthält die Abkürzung „Tm“ und eine Zahl, die mit der Streckenkilometerzahl ansteigt. Das Grundsignal der Rangiersignale ist „M1“, „Ms1“ bedeutet Rangieren verboten. Folgende Arten von Manövrierschilden werden unterschieden:
- Geformtes Rangiersignal, das die Signale 'M1' und 'M2' ausgibt
- Lichtsignal, das die Signale "Ms1" und "Ms2" ausgibt
Von Rangiersignalen übertragene Signale
Geformt
Lichtsignale
Wiederholende Signale
Wiederholungssignale (graue Stangen) werden vor Semaphoren verwendet, um den Fahrer über das Signal des jeweiligen Semaphors zu informieren. Die Bezeichnung eines Wiederholungssignals enthält die Abkürzung „Sp“. Dieser Abkürzung steht eine römische Ziffer, die die Position des Semaphors angibt, gefolgt vom Namen des zugehörigen Semaphors. Beispielsweise bezieht sich „IIISpC5“ auf den Semaphor „C5“ und ist der drittletzte Wiederholungssignal. Die von einem Wiederholungssignal übermittelten Signale sind: „Sp1“, „Sp2“, „Sp3“ und „Sp4“.
-Wiederholte Signale sind auf Strecken mit automatischer Streckensperrung verboten. Ist das Signal schwer erkennbar, werden W11-Anzeigen verwendet. -Bei Bedarf können auch mehrere, jedoch höchstens drei, „Repeater“ eingesetzt werden. -Wiederholende Signale werden durch Tafeln ergänzt, die die Reihenfolge dieser Signale anzeigen, beginnend mit dem Semaphor, auf den sie sich beziehen, mit schwarzen Streifen auf weißem Hintergrund.
Ersatzsignale
In Fällen, die durch technische und betriebliche Gegebenheiten gerechtfertigt sind, kann ein Ersatzsignal auf einem Hauptgleis in der entgegengesetzten Richtung zur (ehemals falschen) Hauptrichtung aufgestellt werden, in der sich das Einfahrtssignal befinden sollte. Dieses Signal kann ein Zweifeldsignal (rot und mattweiß) mit rot-weiß gestreiftem Mast oder ein Einfeldsignal mit mattweißem Licht und grauem Mast sein. Die Bezeichnung eines solchen Signals enthält die Abkürzung „Sz“ und den Namen des Gleises, auf dem es sich befindet. Informationen zu Ersatzsignalen finden Sie in einem separaten Abschnitt weiter unten.
| Ersatzsignalanzeiger | |||||||||||
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Warnschilder an Bahnübergängen
Bahnübergangswarnsignale (schwarz-weiß gestreifte Masten) werden auf Strecken mit hoher Zuggeschwindigkeit eingesetzt, um den Lokführer über den Betriebszustand der Signale am nächstgelegenen Bahnübergang zu informieren. Sie sind mit dem Kürzel W1 gekennzeichnet, dessen Bezeichnung aus Ziffern besteht und den Kilometer des betreffenden Bahnübergangs angibt. Beispielsweise bezieht sich „3098“ auf den Bahnübergang bei Kilometer 309,800. Bei der linken Gleisseite, in Richtung des Bahnübergangs blickt man, enthält die Signalbezeichnung den Buchstaben N. Im Normalzustand ist das Bahnübergangswarnsignal dunkel (Bahnübergang geöffnet). Bei Aktivierung sendet das Warnsignal mit den Signalen „Osp1“ und „Osp2“ ein Signal entsprechend dem Status der Bahnübergangseinrichtung. Bleibt das Bahnübergangswarnsignal dunkel, bis der Zug den Bahnübergang passiert hat, ist von einer Störung auszugehen.
Abdrück-Signale
Rangiersignale werden auf Rangierbahnsteigkanten verwendet, um Rangierbewegungen anzuzeigen. Dazu gehören:
- Geformte Buckelscheibe (wird praktisch nicht mehr verwendet), die in der Lage ist, die Signale "Rt1", "Rt2" und "Rt3" zu liefern.
- Lichtsignalanlage, die die Signale "Rt1", "Rt2", "Rt3", "Rt4" und "Rt5" bereitstellen kann.
Bei Bedarf wurden im Ankunftsbereich des Bahnhofs entlang der Gleise häufig Buckel-Repeater eingesetzt. Diese Repeater sind optisch praktisch identisch mit den Haupt-Buckel-Repeatern.
- Auf den Fotos mit den Rt2- und Rt4-Signalen kann man deren „Spiegelbild“ sehen, wodurch man erkennen kann, wo sich die Vorder- und Rückseite der Disc befinden.
d. Lichtbarriereschilde
An Bahnhöfen in der Nähe von Gleisen, auf denen Züge üblicherweise nur einfuhren, wurden früher Schrankensignale eingesetzt. Meist handelte es sich dabei um Zweikammersignale (rot und mattweiß), abgekürzt „Tz“, mit einer fortlaufenden Nummer, die die Streckenlänge angab. Heute werden sie als Formsignale bezeichnet. Kann das Schrankensignal jedoch „Ms2 – Rangieren erlaubt“ signalisieren, muss unter dem Signalnamen ein Schild mit dem schwarzen Buchstaben „m“ angebracht werden. Die mattweiße Kammer dient der Anzeige des Rangierens. In begründeten Fällen kann das Signal jedoch, wenn sich hinter dem Weichenkopf ein Gruppenabfahrsignal befindet, nach dem Signal für das Gruppenabfahrsignal ein weiteres Signal (ein mattweißes Blinklicht) ausgeben, das dem Zug die Weiterfahrt zum Gruppenabfahrsignal erlaubt. Ist das Signal mit einem mattweißen Blinklichtsystem ausgestattet, kann auch ein Ersatzsignal angezeigt werden. Darüber hinaus können Schrankensignale als permanente Gleissperrsignale (Einkammersignal mit rotem Licht) verwendet werden.
Die ehemaligen Lichtschranken wurden inzwischen in Semaphoren umbenannt und dienen als Wegweiser-Semaphoren oder Abfahrts-Semaphoren, die sich auf die Gruppenabfahrts-Semaphore beziehen.
Ersatzsignal
Ersatzsignal „Sz“ – Sie können ein Semaphorsignal, das das Signal Sr1 oder S1 „Stopp“ oder ein fragliches Signal anzeigt, oder ein unbeleuchtetes Semaphorsignal oder ein Ersatzsignal mit nur einer weißen Lichtoptik passieren – ohne schriftlichen Befehl.
Ein schwaches, weißes Blinklicht an einem Signalmast, entweder an einem unbeleuchteten Signalmast oder auf einem separaten Sockel.
| Ersatzsignalanzeiger | |||||||||||
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Das Ersatzsignal ermöglicht:
a) Fahrt zum nächsten Signalzeichen, Schrankensignal, Standort des D1-Haltesignals,
b) Die Fahrt darf mit einer Geschwindigkeit von höchstens 40 km/h erfolgen und erfordert kein Anhalten; der Lokführer sollte jedoch die Fahrgeschwindigkeit so anpassen, dass er den Zug jederzeit anhalten kann, falls er plötzlich ein Hindernis bemerkt; beim Einfahren in eine Strecke ohne automatische Sperrung ist die Fahrt mit einer Geschwindigkeit von bis zu 40 km/h innerhalb der Grenzen des Verkehrskontrollpunkts zulässig.
Die Abfahrt eines Zuges auf einer Strecke mit automatischer Sperrung aufgrund eines Ersatzsignals, einer schriftlichen Anweisung an das Zugpersonal oder einer Übermittlung über Kommunikationsgeräte sollte mit besonderer Vorsicht erfolgen, damit der Lokführer den Zug jederzeit anhalten kann, falls er plötzlich ein Hindernis bemerkt, und die Geschwindigkeit des Zuges darf 20 km/h nicht überschreiten; der Zug muss vorsichtig weiterfahren, bis die Zugspitze das Signal passiert hat, das die Durchfahrt erlaubt, es sei denn, der Lokführer hat eine schriftliche Anweisung erhalten, die ihn darüber informiert, dass die automatischen Sperrsignale ungültig sind.
Gleissperrsignale
Barriereschilde
Gleissperrsignale werden an Schranken, Entgleisungsanlagen, Drehscheiben, Gleiswaagen, Weichen, Wasserradkränen und Haltebrücken eingesetzt.
- Ein vor dem Schrankensignal Z1 „Halt“ stehengebliebener Zug darf auf Anweisung weiterfahren, wenn diese Anweisung über Kommunikationsgeräte an die Zugbesatzung übermittelt wird.
- Der Rangierwagen darf das Schrankensignal passieren, wenn das Signal Z2 „Fahrt erlaubt“ angezeigt wird, und wenn es nicht möglich ist, dieses Signal am Schild zu stellen, wenn ein autorisierter Mitarbeiter die Erlaubnis zur Durchfahrt erteilt, das Signal Z1 „Halt“ am Schrankensignal anzeigt und zusätzlich das Signal Rm1 „An mich“ oder Rm2 „Von mir“ gibt.
- Bei Gleisen, die mit einem Prellbock enden, wird auf der rechten Seite des Gleises, in Fahrtrichtung blickend, an der Stelle, an der der mit Sand bedeckte Abschnitt beginnt, ein Schrankensignal mit der permanenten Anzeige Z1 „Halt“ oder ein Lichtsignal mit der permanenten Anzeige S1 „Halt“ angebracht; bei Rampen wird es auf der rechten Seite des Gleises in Höhe des Pufferbalkens des Prellbocks angebracht.
Entgleisungsanlagen, Drehscheiben, Waagen, Radsatzwechselstellen
Wasserkräne
Signale, die derzeit nicht im Signalhandbuch enthalten sind – Ungültige/Historische Signale
Stopp- und Geschwindigkeitsreduzierungssignale
Stoppsignale
Das D1-Haltesignal dient zur Kennzeichnung einer Stelle, an der aus irgendeinem Grund ein Zug oder ein Rangierzug angehalten werden muss und an dieser Stelle kein Formsignal oder Gleissperrsignal vorhanden ist oder es unmöglich ist, ein Fahrverbotssignal an dem dort aufgestellten Signal zu stellen, insbesondere:
- wenn der Zustand der Gleise oder ein Hindernis die Sicherheit des Eisenbahnverkehrs gefährdet;
- wenn das "Halt"-Signal am Signalmast oder an der Schranke nicht zurückgesetzt werden kann;
- wenn das Signal vorübergehend fehlt;
- im Falle der Sperrung einer Strecke oder eines Bahnhofsgleises oder eines Teils davon;
- wenn die Schrankenscheibe in der Position „Durchfahrt erlaubt“ verriegelt ist;
- Um auf den Gleisen abgestellte Gleisbaumaschinen vor dem Überfahren durch rollendes Material zu schützen, wird in diesem Fall ein Anschlagschild in einem Abstand von 1 bis 3 m vor der Entgleisungsanlage angebracht, um die auf den Gleisen stehenden Gleisbaumaschinen zu schützen.
In den unter Punkt 2 und 3 genannten Fällen wird das D1-Signal vor dem Signal bzw. an der Stelle, an der sich das Signal befindet, aufgestellt.
Das Signal D1 wird auch an Strecken verwendet, um eine Stelle zu kennzeichnen, an der eine Geschwindigkeitsbegrenzung von weniger als 10 km/h gilt.
Geschwindigkeitsreduzierungssignal
Signal D6 „Langsam fahren“ bedeutet, dass sich innerhalb des Bremswegs ein Streckenabschnitt befindet, auf dem der Zug langsamer als die planmäßige Geschwindigkeit fahren muss. Wurde der Lokführer nicht zuvor über die zulässige Geschwindigkeit bei Signal D6 informiert und ist diese Geschwindigkeit nicht auf dem Signal angegeben, ist die Geschwindigkeit auf 20 km/h zu reduzieren.
W14-Anzeigen befinden sich am Anfang und Ende des Streckenabschnitts, auf dem die Geschwindigkeitsbegrenzung gilt.
Signale von autorisierten Personen
Stoppsignale
Folgende von befugten Personen gegebene Stoppsignale werden verwendet:
Die Signale D2 und D3 sind gleichzeitig mit dem Haltesignal bzw. dem manuellen Haltesignal zu ertönen. Besteht Unsicherheit darüber, ob das Zugpersonal das tragbare Haltesignal D1 oder das manuelle Haltesignal D2 wahrnimmt, ist beim Annähern und Passieren des Zuges gleichzeitig das akustische Haltesignal D3 zu ertönen.
Während der Manöver muss das „Halt“-Signal gleichzeitig manuell mit einer gelben Fahne und akustisch (Signal Rm4) gegeben werden.
Das D2-Haltesignal, das manuell und gegebenenfalls akustisch (D3-Signal) gegeben wird, kommt zum Einsatz, wenn der Zug angehalten werden muss und die Verwendung anderer Haltesignale nicht möglich oder erforderlich ist, insbesondere wenn:
- Die Notwendigkeit, die Geschwindigkeit aufgrund des Gleiszustands zu reduzieren, tritt plötzlich ein und das Signal „Langsam fahren“ kann nicht gegeben werden;
- Der Lokführer eines sich nähernden oder vorbeifahrenden Zuges gibt per Hand oder Ton das Signal „Halt“.
- Es wird eine Unregelmäßigkeit bei einem sich nähernden oder vorbeifahrenden Zug, Hilfsfahrzeug oder Rangierfahrzeug festgestellt, die bei der weiteren Fahrt die Verkehrssicherheit gefährden oder Sachschäden verursachen könnte;
- Der Zug fährt auf einer gesperrten Strecke ohne vorherige Benachrichtigung der Bahnhöfe;
- Bei einer zweigleisigen Strecke fährt der Zug auf dem Gleis in entgegengesetzter Richtung zur Hauptstrecke, ohne die Bahnübergänge vorher zu melden;
- Bei eingeschränkter Sicht werden alle erforderlichen Lichter an der Vorderseite des Zuges oder des Hilfsfahrzeugs ausgeschaltet;
- Es befinden sich Menschen oder große Tiere auf der Strecke, die Gefahr laufen, überfahren zu werden.
Das von einem der Zugführer gegebene „Halt“-Signal sollte von den anderen Zugführern in Richtung des vorderen Zugteils und bei Zügen mit einer Schiebelokomotive auch in Richtung des hinteren Zugteils wiederholt werden.
Bei Zügen mit kombinierter Bremse sollte das Zugführerteam, wenn es Hindernisse bemerkt, anstatt das Signal „Halt“ zu geben, den Zug mit der kombinierten Bremse anhalten.
Handzeichen und akustische Signale müssen so lange wiederholt werden, bis das Zugpersonal ihnen Folge leistet.
Rangiersignale
Signale, die von einer Pfeife oder Sirene eines Eisenbahnfahrzeugs abgegeben werden
- Befinden sich zwei Lokomotiven an der Spitze des Zuges, gibt der Lokführer der ersten Lokomotive Signale mit der Pfeife oder dem Horn der Lokomotive.
- Die Signale zum Anhalten des Zuges werden vom Lokführer der jeweiligen Lokomotive gegeben.
- Sollte das Pfeifen oder die Sirene einer Lokomotive ausfallen, muss die Fahrt des Zuges mit größter Vorsicht fortgesetzt werden.
- Bei Nebel oder Schneesturm, die die Sicht behindern, und falls das Pfeifen oder die Sirene der Lokomotive ausfällt, fahren Sie mit reduzierter Geschwindigkeit zum nächstgelegenen Bahnhof und fordern Sie eine Ablöselokomotive an.
Warnungssignale
Man verwendet folgende Warnungssignale:
Rp1 - Achtung
Ein langer Ton, beispielsweise ein Pfiff mit Pfeife oder Horn.
Das Rp1-Signal „Achtung“ wird vom Fahrer gegeben:
- falls dies erforderlich ist, um die Aufmerksamkeit von Bahnmitarbeitern, Fahrgästen oder anderen Personen auf oder in der Nähe der Gleise zu erregen;
- nach dem Anhalten des Zuges vor einem Einfahrts- oder Blocksignal, das ein fragwürdiges oder unbeleuchtetes „Halt“-Signal oder ein weißes Licht mit zerbrochenem Signalglas anzeigt, außer bei einem automatischen Blocksignal, wenn der Lokführer nicht mit dem Fahrdienstleiter kommunizieren kann;
- auf Verlangen des Zugleiters, vor der Abfahrt eines auf der Strecke gehaltenen Personenzuges;
- vor jedem Start während des Betriebs des technischen Zuges, der Gleisbaumaschine und des Hilfsfahrzeugs, um die auf oder neben den Gleisen arbeitenden Arbeiter zu warnen;
- vor den Signalen W6, W6a, W6b und W7 und mehrmals auf dem Abschnitt vom Signal W6b bis zum Bahnübergang sowie auch bei ungünstigen Wetterbedingungen - nach dem Passieren des Signals W6a beim Annähern an den Bahnübergang; auf dem Abschnitt vom Zeitpunkt der Signalstellung bis zum Zeitpunkt, an dem die Fahrzeugfront den Bahnübergang passiert, gibt der Triebfahrzeugführer das Signal Rp1 "Achtung";
- vor jeder Abfahrt eines Güterzuges mit Personen an Bord;
- vor jeder Abfahrt eines fahrerlosen Rangierfahrzeugs aus dem Stillstand, wenn die Rangierarbeiten auf Anweisung des Fahrdienstleiters, Signalmanns oder Weichenstellers durchgeführt werden;
- wenn der Fahrer eines motorisierten Schienenfahrzeugs feststellt, dass die Schranken nicht geschlossen sind und kein Mitarbeiter den Bahnübergang bewacht;
- wenn das Warnsignal für den Bahnübergang das Signal Osp1, ein fragliches Signal oder gar kein Signal anzeigt.
Die Signale Rp2 und Rp3 sind derzeit nicht im Signalhandbuch enthalten – Ungültige/Historische Signale
Rp2 - Den Zug abdecken
Vier lange Töne einer Pfeife oder Horn, die mehrmals wiederholt werden
Das Signal Rp2 „Zug abdecken“ wird vom Lokführer gegeben, wenn es notwendig ist, den Zug auf der Strecke abzudecken.
Rp3 - Entfernen Sie die Abdeckung und kehren Sie zum Zug zurück.
Ein langer, ein kurzer und ein weiterer langer Ton aus der Lokomotivpfeife oder dem Horn.
Bremssignale
Wenn beim Bremsen des Zuges die Mitwirkung des Zugführerteams erforderlich ist, werden folgende Signale verwendet:
Sind alle Zug- und Schublokomotiven mit funktionstüchtigen Funkgeräten ausgestattet, können die Lokführer über diese Geräte kommunizieren. In diesem Fall können die Signale Rp8, Rp9 und Rp10, die über die Lokomotivpfeife oder das Horn ausgesendet werden, entfallen.
Signale zur Abfahrt und Durchfahrt von Zügen
Signale, die beim Abfahren von Zügen gegeben werden
Folgende Signale werden für die Abfahrt von Personenzügen verwendet:
Signale des Fahrdienstleiters
Folgende vom Fahrdienstleiter vorgegebene Signale werden verwendet:
Die Signale Rd2, Rd3 und Rd4 werden vom Fahrdienstleiter oder, auf dessen Anweisung, von einem beauftragten Mitarbeiter gegeben.
Das Signal Rd4 wird unmittelbar vor der Abfahrt des Zuges gegeben.
Signale während der Bremsprüfung
Beim kombinierten Bremsversuch werden Hand- oder Lichtsignale verwendet, die über ein Gerät mit drei vertikal angeordneten Laternen neben oder über den Gleisen übertragen werden. Die Handsignale werden dem Lokführer oder dem Bediener der stationären Ausrüstung, die am kombinierten Bremsversuch teilnimmt, gegeben.
Folgende Signale werden beim Testen der kombinierten Bremsen verwendet:
Signale des Bahnübergangswärters
Folgende Signale des Bahnübergangswärters werden verwendet:
Signale an Schienenfahrzeugen
Zugsignale
Folgende Signale werden auf Zügen und anderen Schienenfahrzeugen verwendet:
Die Signale Pc1, Pc2, Pc3, Pc4 und Pc5, die durch Lichter und Anzeigen dargestellt werden, dienen zur Kennzeichnung des vorderen und hinteren Endes von Zügen und anderen Schienenfahrzeugen, die nach denselben Regeln wie Züge verkehren. Für Güterzüge ist das Tagessignal Pc5, das durch reflektierende Anzeigen dargestellt wird, ganztägig zulässig.
Die Vorfahrt eines mit einer Oberleitungsbeleuchtung ausgestatteten Schienenfahrzeugs wird mit drei Lichtern an den Signalen Pc1 und Pc2 signalisiert.
Das Signal Pc4 wird für geschobene Züge ohne aktiven Führerstand an der Spitze verwendet. Bei geschobenen Ausweichzügen kann nachts ein weißes Licht am ersten Wagen verwendet werden, tagsüber wird kein Signal benötigt. Zur Signalisierung der Zugspitze von Zügen, deren erster Wagen einen aktiven Führerstand hat, insbesondere von Triebzügen und Beiwagen mit Führerstand, werden die Signale Pc1 bzw. Pc2 verwendet.
Bei einem geschobenen Zug, bei dem die Schiebelokomotive angekoppelt oder ungekoppelt ist, wird das Signal Pc5 an der Rückwand des letzten Wagens angebracht. Das Signal Pc1 befindet sich an der Front der ersten Schiebelokomotive, wobei tagsüber kein Signal verwendet werden darf. Das Signal Pc5 befindet sich an der Rückwand der letzten Schiebelokomotive. Bei der Rückkehr der Schiebelokomotive werden die Signale an Vorder- und Rückwand der Lokomotive umgeschaltet. Auf eingleisigen Strecken wird das Signal Pc1 an der Front der zurückkehrenden Lokomotive verwendet, auf zwei- und mehrgleisigen Strecken hingegen…
- Wenn die Strecke mit einem Zweiwege-Leitungsblock ausgestattet ist, wird das Signal Pc1 verwendet.
- Wenn sich keine zweigleisige Streckensperrung auf dem Gleis befindet, wird bei Fahrt in Hauptrichtung das Signal Pc1 verwendet, bei Fahrt in der entgegengesetzten Richtung das Signal Pc2.
Bei Zügen, die nachts auf einem abgesperrten Gleis einer zweigleisigen Bahnstrecke verkehren, sollten Pc1-Signale verwendet werden, um sowohl die Zugspitze als auch das Zugende anzuzeigen.
Wenn ein Zug von einem Gleis in einen Bahnhof zurücksetzt, dürfen die Signale an der Spitze und am Ende des Zuges nicht umgestellt werden.
Signale an Wagen
Folgende Signale werden auf Eisenbahnfahrzeugen verwendet:
Signal Tb4 - Kennzeichnung von Begleitfahrzeugen
Tagzeichen und Nachtzeichen - Zwei weiße Lichter vorne (über jeder Schiene) oder eines (über der Schienenachse) und rote Lichter hinten
Das Signal Tb4 dient zur Kennzeichnung von Hilfsfahrzeugen, die nicht nach den für Züge geltenden Regeln verkehren.
Sygnały na pociągach i wagonach skażonych
Do oznaczenia pociągów i wagonów skażonych środkami promieniotwórczymi, chemicznymi i biologicznymi stosuje się następujące sygnały:
Sygnały alarmowe
Sygnały alarmowe ogólne i pożarowe
Stosuje się następujące sygnały alarmowe ogólne i pożarowe:
Sygnał A1 - "Alarm"
Dwa białe światła migające na czole lokomotywy i jednocześnie jeden długi i trzy krótkie dźwięki syreny lub gwizdawki lokomotywy, powtarzane kilkakrotnie, jeden długi i trzy krótkie dźwięki syreny warsztatowej, gwizdka lub syreny lokomotywy, trąbki, gwizdka lub dzwonka aparatu telefonicznego, powtarzane kilkakrotnie, przy czym przez pojęcie "gwizdawki lub syreny lokomotywy" należy rozumieć również sygnały dawane przez inne pojazdy wyposażone w urządzenia do dawania sygnałów dźwiękowych.
- sygnał alarmowy A1 podawany jest w celu powiadomienia pracowników kolejowych o istniejącym lub możliwym zagrożeniu bezpieczeństwa ruchu, bezpieczeństwa osobistego pracowników, osób trzecich lub całości mienia kolejowego;
- sygnał alarmowy A1 podaje drużyna pojazdu trakcyjnego w przypadku zatrzymania się pociągu z niewiadomej przyczyny na torze szlaku dwu- lub wielotorowego bądź w razie stwierdzenia nieosygnalizowanej przeszkody do jazdy pociągu na torze szlakowym;
- sygnał alarmowy A1 należy podawać do czasu ustalenia, że nie ma przeszkody do jazdy po sąsiednich torach, bądź do czasu przepisowego osłonięcia przeszkody;
- po odebraniu sygnału alarmowego A1 drużyna pojazdu trakcyjnego innego pociągu jadącego na szlaku powinna tak regulować prędkość jazdy, aby pociąg mógł być zatrzymany przed napotkaną przeszkodą do jazdy;
- pracownicy mający przybory przeznaczone do dawania sygnałów dźwiękowych powinni powtarzać usłyszane sygnały alarmowe dźwiękowe do czasu rozpoczęcia akcji ratunkowej;
Sygnał A1r - "Alarm"
Kombinacja złożona z kolejno po sobie następujących trzech krótkich tonów, zróżnicowanych pod względem częstotliwości i powtarzanych cyklicznie:
- sygnał alarmowy A1r podawany jest w przypadku zaistnienia nagłego zagrożenia bezpieczeństwa ruchu na linii kolejowej wyposażonej w sieć radiołączności pociągowej. Pracownik, który dowiedział się o wystąpieniu tego zagrożenia lub posiada o nim uzasadnione przypuszczenie i ma dostęp do radiotelefonu w sieci radiołączności pociągowej, powinien natychmiast nadać sygnał "Alarm" za pomocą radiotelefonu; nadanie sygnału "Alarm" nie zwalnia z obowiązku podjęcia działań zapobiegających wypadkowi lub zmniejszających jego skutki;
- sygnał A1r nadawany jest:
- automatycznie
- słownie, gdy radiotelefon nie jest przystosowany do nadawania sygnału "Alarm" automatycznie;
- automatyczne nadanie sygnału A1r następuje po wykonaniu przez obsługującego czynności ustalonych w instrukcji obsługi danego typu radiotelefonu; powoduje to samoczynne zahamowanie wszystkich pojazdów kolejowych z napędem, wyposażonych w urządzenia systemu "Radio-Stop", których radiotelefony odebrały sygnał "Alarm";
- słownie nadanie sygnału A1r następuje po wypowiedzeniu do mikrofonu, co najmniej pięć razy słowa "Alarm";
- prowadzący pojazdy kolejowe z napędem i pracownicy wyposażeni w radiotelefony przenośne po usłyszeniu sygnału A1r powinni natychmiast zatrzymać pojazd kolejowy, o ile nie nastąpiło to już samoczynnie;
- odebranie sygnału A1r nadanego automatycznie zobowiązuje wszystkich użytkowników, którzy go odebrali, do przełączenia radiotelefonu na kanał ratunkowy, w celu wyjaśnienia przyczyn nadania tego sygnału, a dyżurnych ruchu posterunków, na których odbywa się zmiana kanału radiołączności pociągowej, dodatkowo zobowiązuje do bezzwłocznego podjęcia działań mających na zeli zapobiegnięcie wypadkowi lub zmniejszenia jego skutków.
Sygnał A2 - "Pożar"
Jeden długi i dwa krótkie dźwięki syreny warsztatowej, gwizdawki lub syreny lokomotywy, gwizdawki kotła parowego, syreny alarmowej, trąbki sygnałowej lub gwizdka, powtarzane kilkakrotnie
- sygnał "Pożar" daje się w celu powiadomienia straży pożarnej i pracowników kolejowych o powstaniu pożaru na terenie kolejowym;
- pracownik kolejowy, który dostrzegł pożar, powinien rozpocząć podawanie sygnały "Pożar" i powiadomić straż pożarną; jeżeli pracownik ten nie ma przyrządu do dawania sygnałów dźwiękowych, powinien niezwłocznie zawiadomić o pożarze pracownika mającego odpowiedni przyrząd sygnałowy;
- maszyniści czynnych pojazdów trakcyjnych znajdujących się na terenie stacji oraz inni pracownicy powinni powtarzać sygnał pożarowy, a niezależnie od tego, pracownicy kolei powinni natychmiast powiadomić straż pożarną, zgodnie z postanowieniami regulaminu technicznego.
Sygnały o zagrożeniach
Stosuje się następujące sygnały o zagrożeniach:
Sygnał A3 - Ogłoszenie alarmu powietrznego dla stacji
Modulowany ton dźwiękowych urządzeń ostrzegających lokomotyw (10sekund dźwięku, 1 sekunda przerwy) trwający 3 minuty oraz nadawanie przez urządzenia radiofonii przewodowej komunikatu "Uwaga! Uwaga! Ogłaszam alarm powietrzny dla stacji [wymienić nazwę stacji]", powtórzone trzykrotnie
Alarm powietrzny zarządza się w celu uprzedzenia pracowników o grożącym niebezpieczeństwie uderzeń z powietrza.
Sygnał A4 - Odwołanie alarmu powietrznego dla stacji
Ciągły ton dźwiękowych urządzeń ostrzegających lokomotywy, trwający nieprzerwanie 3 minuty oraz nadawanie przez urządzenia radiofonii przewodowej komunikatu "Uwaga! Uwaga! Odwołuję alarm powietrzny dla stacji [wymienić nazwę stacji]", powtórzony trzykrotnie
Odwołanie alarmu ogłasza się po ustąpieniu niebezpieczeństwa powodującego ogłoszenie alarmu.
Sygnał A5 - Podawanie sygnałów alarmu powietrznego pociągom na szlaku
Dzienny - Chorągiewka niebiesko-żółta
Nocny - Białe światło migające latarki ręcznej
Sygnał A6 - Potwierdzenie otrzymania sygnału alarmu powietrznego przez pociąg na szlaku
Modulowany ton dźwiękowych urządzeń ostrzegających lokomotyw (10sekund dźwięku, 1 sekunda przerwy) trwający 3 minuty
Sygnałem tym maszynista pociągu potwierdza zrozumienie otrzymanego sygnału alarmu powietrznego oraz powiadamia drużynę pociągową o odebraniu sygnału.
Sygnał A7 - Ogłoszenie alarmu o skażeniach dla stacji
Przerywany ton syreny lub gwizdawki lokomotywy (dźwiękowych urządzeń ostrzegających) (10sekund dźwięku, 15 sekund przerwy) trwający 3 minuty oraz nadawanie przez urządzenia radiofonii przewodowej komunikatu "Uwaga! Uwaga! Ogłaszam alarm o skażeniach [wymienić rodzaj skażenia] dla stacji [wymienić nazwę stacji]", powtórzone trzykrotnie
Alarm o skażeniach zarządza się dla pracowników stacji kolejowych w celu ostrzeżenia o grożącym niebezpieczeństwie skażeń.
Sygnał A8 - Odwołanie alarmu o skażeniach dla stacji
Ciągły ton dźwiękowych urządzeń ostrzegających lokomotywy, trwający nieprzerwanie 3 minuty oraz nadawanie przez urządzenia radiofonii przewodowej komunikatu "Uwaga! Uwaga! Odwołuję alarm o skażeniach [wymienić rodzaj skażenia] dla stacji [wymienić nazwę stacji]", powtórzony trzykrotnie
Odwołanie alarmu o skażeniach dla stacji ma na celu powiadomienie pracowników o ustąpieniu niebezpieczeństwa skażenia.
Wskaźniki
Wskaźniki przekazują polecenia, nakazy i informacje związane z ruchem kolejowym za pomocą napisów i symboli umieszczonych na tablicach, wyświetlaczach przez latarnie lub inne układy świetlne, a także poprzez ustalony kształt i formę wskaźnika.
Wskaźniki zwrotnicowe
Wskaźniki zwrotnicowe służą do sygnalizowania aktualnego położenia zwrotnic rozjazdów zwyczajnych, łukowych jedno i dwustronnych oraz rozjazdów krzyżowych.
Wskaźniki zwrotnicowe wskazują położenie zwrotnicy jednakowo w dzień jak i w nocy.
Pojawienie się trzeciej strzały na latarni mechanicznej rozjazdu krzyżowego podwójnego wskazuje, że iglica nie przylega do opornicy i oznacza, że wjazd na zwrotnicę jest zabroniony.
Wskaźniki ogólnoeksploatacyjne
Stosuje się następujące wskaźniki ogólnoeksploatacyjne:
UWAGI DO TABELI:
*Wskaźnik W8:
- wskaźnik bez liczby oznacza prędkość 20km/h,
- wskaźnik należy stosować wówczas, gdy ostrzeżenie jest ujęte w wykazie ostrzeżeń stałych,
- wskaźnik ustawia się w odległości drogi hamowania obowiązującej na danej linii kolejowej przed początkiem odcinka, po którym należy jechać ze zmniejszoną prędkością; ponadto miejsce to, a w miarę potrzeby także miejsce, od którego wolno powrócić do normalnej prędkości, oznacza się wskaźnikiem W9,
- w przypadku konieczności zmniejszenia prędkości pociągów w obrębie stacji na całej jej długości należy ustawić wskaźnik przed stacją, przy tarczy ostrzegawczej odnoszącej się do semafora wjazdowego; w tym przypadku zmniejszenie prędkości obowiązuje do czasu minięcia przez pociąg całej stacji,
- wskaźnik W8 należy również stosować do oznaczenia miejsca zmniejszenia obowiązującej prędkości drogowej, jako wskaźnik uprzedzający przed wskaźnikiem W27a; w tym przypadku wskaźnik W8 ustawia się w odległości drogi hamowania przed wskaźnikiem W27a.
**Wskaźnik W9:
- wskaźnik W9 należy stosować łącznie ze wskaźnikiem W8, jeżeli ostrzeżenie jest ujęte w wykazie ostrzeżeń stałych,
- wskaźnik W9 ustawia się za wskaźnikiem W8, patrząc w kierunku jazdy, na początku, a w miarę potrzeby także i na końcu odcinka, przez który należy jechać ze zmniejszoną prędkością,
- w przypadku konieczności zmniejszenia prędkości pociągów w obrębie stacji na całej jej długości wskaźnik W9 należy umieścić przy semaforze wjazdowym.
***Wskaźniki W11a i W11b:
Wskaźnik W11a na stacjach pośrednich, niewęzłowych, leżących na liniach kolejowych drugorzędnych i znaczenia miejscowego można nie stosować wskaźnika przed tarczą ostrzegawczą; wskaźnika W11a można także nie stosować przed tarczami ostrzegawczymi na szlakach, na których największa dopuszczalna prędkość nie przekracza 40km/h, niezależnie od kategorii linii kolejowej i rodzaju posterunku (stacja pośrednia, węzłowa, posterunek odgałęźny, odstępowy).
Tablice wskaźników przed tarczą ostrzegawczą ustawia się w odległości co 100m w takiej kolejności, aby maszynista pojazdu trakcyjnego, zbliżającego się do tarczy ostrzegawczej, widział pierwszą napotkaną tablicę z trzema, drugą - z dwoma i ostatnią - z jednym pasem czarnym; w przypadkach wyjątkowych, uzasadnionych miejscowymi warunkami, podane odległości mogą być zmniejszone najwyżej do 60m między sąsiednimi tablicami, przy czym należy zachować jednakowe odległości między wszystkimi tablicami.
****Wskaźnik W14:
- wskaźnik W14 należy stosować łącznie z sygnałem D6 - tarcza "Zwolnić bieg",
- wskaźnik W14 ustawia się za tarczą D6 "Zwolnić bieg", patrząc w kierunku jazdy, na początku, a w miarę potrzeby także i na końcu odcinka, przez który należy jechać ze zmniejszoną prędkością,
- w przypadku konieczności zmniejszenia prędkości pociągów w obrębie stacji na całej jej długości wskaźnik W14 należy umieścić przy semaforze wjazdowym.
- wskaźnik W14 należy oświetlać w porze nocnej; jeżeli powierzchnia wskaźnika jest wykonana z materiałów odblaskowych, to w przypadku ustawienia go na szlaku można nie stosować na nim miejscowego oświetlenia.
Wskaźniki na liniach zelektryfikowanych
Wskaźniki We stosowane są na liniach kolejowych zelektryfikowanych określają obowiązujący maszynistę sposób prowadzenia elektrycznego pojazdu trakcyjnego wynikający z układu zasilania i układu sieci trakcyjnej.
Wskaźniki We ustawia się obok toru albo zawiesza się nad torem, do którego się odnoszą, patrząc w kierunku jazdy, według następujących zasad:
- na stacjach wskaźnik We umieszcza się z prawej strony toru, do którego się odnosi patrząc w kierunku jazdy;
- na szlakach jednotorowych wskaźnik We umieszcza się po prawej stronie toru dla każdego kierunku jazdy;
- na szlaku dwutorowym, jak również przy równoległym zbliżeniu torów szlakowych dwóch linii kolejowych jednotorowych wskaźnik We umieszcza się po zewnętrznej stronie torów, dla toru prawego po prawej, dla toru lewego po lewej stronie patrząc w kierunku jazdy;
- na szlaku wielotorowym, przy liczbie torów szlakowych większej niż 2, jak również przy równoległym zbliżeniu więcej niż dwóch torów szlakowych różnych linii kolejowych wskaźniki We umieszcza się przy torach skrajnych po zewnętrznej stronie torów, przy torach nieskrajnych z prawej strony toru dla każdego kierunku jazdy po danym torze.
Wskaźniki We mogą być stałe albo przenośne.
Stosuje się następujące wskaźniki dotyczące zelektryfikowanych linii kolejowych:
Sygnały i wskaźniki stosowane wyłącznie na wyznaczonych liniach i stacjach
Sygnały stosowane do odwołania
Na semaforach świetlnych, tarczach ostrzegawczych i sygnalizatorach powtarzających można do odwołania stosować następujące sygnały:
Technika prowadzenia ruchu pociągów (R1)
Instrukcja o prowadzeniu ruchu pociagów ze strony PKP PLK w formacie PDF
Powiadamianie drużyn pociągowych i manewrowych / Rozkazy pisemne §57
O potrzebie zachowania szczególnej ostrożności lub ograniczenia prędkości jazdy, o zezwoleniu na jazdę w szczególnych warunkach i o innych okolicznościach, które mają wpływ na bezpieczeństwo lub prawidłowość jazdy pociągów należy zawiadamiać drużyny pociągowe i manewrowe. Zawiadomienie to jest zbędne, jeśli:
- wymienione okoliczności wykazano w wewnętrznym rozkładzie jazdy pociągów lub dodatkach do niego,
- potrzeba zmniejszenia prędkości lub nieplanowego zatrzymania pociągu jest odpowiednio sygnalizowana, a instrukcje nie wymagają stosowania dodatkowego zawiadomienia.
W wymienionych okolicznościach drużyny pociągowe zawiadamia się za pomocą rozkazów pisemnych "O", "S", "N" i "Nrob"
Rozkaz pisemny "O"
Za pomocą rozkazu pisemnego "O" wydaje się drużynie pociągowej następujące polecenia i informacje:
1) polecenie i informacje dotyczące ostrożnej jazdy - z powodu:
- a) niezawiadomienie dróżnika przejazdowego lub kierownika robót; o zmianie zasadniczego kierunku jazdy pociągu po torze szlakowym, o jeździe po zamkniętym torze itp.,
- b) nieotrzymania potwierdzenia przyjazdu względnie zawiadomienia o usunięciu z toru szlakowego pojazdów pomocniczych,
- c) wykonywania robót torowych, w czasie których należy drużynom pociągowym nakazać podawanie sygnału "Baczność",
- d) znajdowania się w pociągu przesyłek nadzwyczajnych,
- e) jazdy po sąsiednim torze szlakowym lub stacyjnym pociągu, w którym znajdują się wagony z przesyłką nadzwyczajną, jeżeli w danym przypadku jest wymagane takie ostrzeżenie,
- f) jazdy po torze w kierunku zasadniczym w przypadku zamknięcia jednego z torów szlaku dwutorowego i prowadzenia ruchu jednotorowego dwukierunkowego po torze czynnym lub prowadzenia ruchu dwukierunkowego po torze szlaku dwutorowego przy czynnych obu torach, jeżeli blokada liniowa nie jest przystosowana do prowadzenia takiego ruchu,
- g) braku znajomości obsługiwanego odcinka przez drużynę trakcyjną, którego znajomość jest konieczna do prowadzenia pociągu na tym odcinku (ostrzeżenia stałe i doraźne, odcinki z wieloodstępową (samoczynną) blokadą liniową, miejsca prowadzenia robót, miejsca zmiany numeru kanału radiowego, dozwolone z wewnętrznym rozkładzie jazdy prędkości pociągów i kilometry ich zmiany, miejsca znajdowania się przejazdów kolejowo-drogowych i przejść obsługiwanych, inne okoliczności mające wpływ na bezpieczeństwo prowadzenia ruchu kolejowego) - o ile dopuszczalna prędkość jazdy pociągów na tym odcinku (szlaku) nie przekracza 40km/h (§16 ust.3),
- h) innych okoliczności, wymagających ostrożnej jazdy,
2) polecenie ostrożnej jazdy z jednoczesnym zmniejszeniem prędkości jazdy - z powodu:
- a) zmiany toru wjazdowego w okolicznościach wskazanych w §37 ust.3
- b) wjazdu pociągu na tor częściowo zajęty lub wyjątkowo na tor zakończony kozłem oporowym (§37 ust.9 i 10), albo na tor, na którym istnieje ograniczenie prędkości niższe niż wynika to ze wskazań semafora (§41 ust.16 pkt 5),
- c) stanu pojazdów kolejowych,
- d) stanu lub rodzaju ładunku, które wymaga ograniczenia prędkości jazdy,
- e) stanu nawierzchni i budowli inżynierskich,
- f) stanu urządzeń SRK,
- g) stanu urządzeń sieci trakcyjnej,
- h) niezawiadomienia dróżnika przejazdowego lub kierownika robót (jeżeli zawiadomienie kierownika robót jest przewidziane w regulaminie tymczasowym prowadzenia ruchu w czasie robót) o odjeździe pociągu lub pojazdu pomocniczego,
- i) niedziałania urządzeń zabezpieczających ruchu na obsługiwanych przejazdach kolejowo-drogowych i przejściach, jeżeli nie ma możliwości zapewnienia pracownika uprawnionego do kierowania ruchem drogowym oraz niedziałania lub wyłączenia urządzeń zabezpieczenia ruchu w strefie oddziaływania na pociąg na przejazdach kolejowo-drogowych i przejściach wyposażonych w SSP (Samoczynne Systemy Przejazdowe) oraz konieczności wielokrotnego podawania sygnału "Baczność" do czasu ustawienia wskaźnika W6b,
- j) braku znajomości obsługiwanego odcinka przez drużynę trakcyjną, którego znajomość jest konieczna do prowadzenia pociągu na tym odcinku (ostrzeżenia stałe i doraźne, odcinki z wieloodstępową (samoczynną) blokadą liniową, miejsca prowadzenia robót, miejsca zmiany numeru kanału radiowego, dozwolone z wewnętrznym rozkładzie jazdy prędkości pociągów i kilometry ich zmiany, miejsca znajdowania się przejazdów kolejowo-drogowych i przejść obsługiwanych, inne okoliczności mające wpływ na bezpieczeństwo prowadzenia ruchu kolejowego),
- k) innych okoliczności, wymagających ograniczenia prędkości jazdy,
- l) konieczności zatrzymania pociągu wskutek uszkodzenia lub zagorzenia elementów infrastruktury i przejazdu przez miejsce uszkodzone ze wskazaną prędkością i ewentualnie pod nadzorem (z pilotem),
- m) po otwarciu posterunku (§56 ust.23)
Rozkaz pisemny "S"
Za pomocą rozkazu pisemnego "S" wydaje się drużynie pociągowej i manewrowej następujące zezwolenia, polecenia i informacje:
- 1) zezwolenie na przejechanie obok semafora wyjazdowego, wskazującego sygnał "Stój", wygnał wątpliwy, białe światło bądź nieoświetlonego, o ile nie można podać sygnału zastępczego "Sz" oraz informację, czy zezwolenie to jest ważne dopiero po otrzymaniu sygnału Rd1 "Nakaz jazdy", czy też bez otrzymania tego sygnału, z zastrzeżeniem o którym mowa w §63 ust.9, a także zezwolenie na przejechanie obok semafora wyjazdowego w okręgu nastawczym nastawni wyłączonej z udziału w prowadzeniu ruchu (§56 ust.61),
- 2) zezwolenie na wyjazd ze stacji posiadającej semafory wyjazdowe z toru, przy którym nie ma semafora wyjazdowego oraz informację, czy zezwolenie jest to ważne dopiero po otrzymaniu sygnału Rd1 "Nakaz jazdy", czy też bez otrzymania tego sygnału,
- 3) zezwolenie na przejechanie obok semafora wjazdowego, drogowskazowego lub obsługiwanego semafora odstępowego albo tarczy zaporowej, wskazującej sygnał "Stój", również sygnał wątpliwy, białe światło, bądź nieoświetlonych, o ile nie można podać sygnału zastępczego "Sz" - wyjątek stanowi przypadek, gdy semafor kształtowy wskazuje nocny sygnał "Stój" lub gdy w porze ciemnej jest nieoświetlony, a jednocześnie sygnał dzienny wskazuje niewątpliwie sygnał zezwalający, wówczas jest ważny sygnał dzienny, o ile przed tym semaforem nie ustawiono tarczy zatrzymania D1 "Stój" - a także zezwolenie na przejechanie obok semafora wjazdowego w okręgu nastawczym nastawni wykonawczej wyłączonej z udziału w prowadzeniu ruchu (§56 ust.61),
- 4) informację dla pierwszego pociągu jadącego torem prawym (w kierunku zasadniczym) z jednokierunkową wieloodstępową (samoczynną) blokadą liniową w okolicznościach podanych w § 52 ust. 17,1)
- 5) zezwolenie na jazdę manewrową taboru w kierunku szlaku, poza ustaloną granicę przetaczania lub poza ostatni rozjazd (skrzyżowanie torów) dla przypadków określonych w § 12 ust. 4,1)
- 6) zezwolenie na wjazd z zamkniętego toru szlakowego, przy którym nie ma semafora wjazdowego,
- 7) zezwolenie na jazdę w przypadku, gdy pojazd trakcyjny znajduje się poza semaforem wskazującym sygnał zezwalający, którego prowadzący pojazd kolejowy nie widzi,
- 7a) zezwolenie na dalszą jazdę zatrzymanego pociągu skierowanego na tor prawy, gdy jego czoło minęło semafor z wyświetlonym wskaźnikiem W24,
- 8) zezwolenie na przejechanie obok tarczy zatrzymania D 1 „Stój” (§ 46 ust. 8 pkt 5 i § 63 ust. 9),
- 9) zezwolenie na dalszą jazdę zatrzymanego pociągu, gdy czoło pociągu minęło obsługiwany semafor tak, że koniec pociągu minął sygnałowe miejsce końca pociągu, lecz nie minął przebiegowego miejsca końca pociągu, lub gdy pociąg przejechał i zatrzymał się za semaforem wskazującym sygnał „Stój” (zał. 4a),
- 10) zezwolenie na wstawienie i jazdę pojazdu szynowo-drogowego (PSD) przystosowanego do jazdy po szosie i po szynach (§ 81 ust. 13),
- 11) polecenie jazdy pociągu do określonego kilometra na szlaku jednotorowym, zatrzymania się i powrotu najpóźniej w nakazanym czasie – o ile jazda tego pociągu nie jest przewidziana wewnętrznym rozkładem jazdy,
- 12) polecenie popychania pociągu (od .... do ....) przez lokomotywę sprzęgniętą z pociągiem lub przez lokomotywę nie sprzęgniętą z pociągiem, która dojeżdża za pociągiem do następnej stacji, ze wskazaniem miejsca zatrzymania się popychacza na tej stacji, lub która ze szlaku jednotorowego wraca do stacji wyprawienia – o ile popychanie nie jest przewidziane w wewnętrznym rozkładzie jazdy,
- 13) polecenie jazdy po zamkniętym torze szlakowym i o okolicznościach wskazanych w § 53 ust. 11,
- 14) polecenie zatrzymania pociągu, nie mającego rozkładowego postoju, na stacji w okolicznościach wskazanych w § 47 ust. 3 i 4 i na szlaku w okolicznościach wskazanych w § 67 ust. 1 pkt 2,
- 15) polecenie nieprzewidzianego wewnętrznym rozkładem jazdy zatrzymania na szlaku pociągu, z określeniem celu i czasu postoju,
- 16) polecenie rozłączenia lokomotyw przed miejscami (mostami), na których niedozwolona jest podwójna trakcja, przejazdu pojedynczo przez to miejsce i ponownego połączenia lokomotyw za tym miejscem, o ile rozłączania lokomotyw nie przewiduje wewnętrzny rozkład jazdy,
- 17) polecenie zatrzymania pociągu przed uszkodzonym obsługiwanym semaforem (§ 46 ust. 9 pkt 1 lit. d),
- 18) informację o tym, co będzie zezwoleniem na wjazd pociągu względnie popychacza powracającego ze szlaku jednotorowego, jeżeli wjazd ten nie odbędzie się na sygnał zezwalający na semaforze wjazdowym lub na sygnał zastępczy „Sz” na tym semaforze; zbędne jest podanie tej informacji drużynie popychacza, jeżeli popychanie to jest przewidziane wewnętrznym rozkładem jazdy, oraz drużynie pociągu bocznicowego, jeżeli jest to uregulowane regulaminem obsługi bocznicy i drużyna ta jest z nim zapoznana,
- 19) informację o zmianach w wewnętrznym rozkładzie jazdy polegającą na: wprowadzeniu lub zniesieniu postoju, stałym otwarciu lub stałym zamknięciu posterunku ruchu, okresowym zamykaniu posterunku ruchu, zarządzonej zmianie sposobu prowadzenia ruchu, lokalizacji przystanku osobowego; o takich zmianach należy zawiadamiać drużyny pociągowe rozkazem pisemnym do czasu wprowadzenia zmian w wewnętrznym rozkładzie jazdy pociągów,
- 20) informację o ustawieniu nowych lub zmianie miejsca ustawienia sygnalizatorów, o zmianie obrazu sygnałów na sygnalizatorach, ważnych dla danego pociągu; o takich zmianach należy zawiadamiać drużyny pociągowe rozkazem pisemnym przez 14 dni od chwili zaistnienia tych zmian,
- 21) informację o czasowym otwarciu posterunku ruchu stale zamkniętego; drużyny pociągowe należy zawiadamiać w ciągu całego okresu otwarcia posterunku lub przez 14 dni, jeżeli wprowadzono poprawkę w wewnętrznym rozkładzie jazdy pociągów,
- 22) informację o otwarciu prowizorycznego posterunku odstępowego (bocznicowego) lub odgałęźnego i miejscu jego usytuowania (szlak ... km ...), przy czym należy podać na jaki sygnał dozwolony jest przejazd pociągu przez posterunek; drużyny pociągowe należy zawiadamiać w ciągu całego okresu otwarcia posterunku,
- 23) informację o tym, że w czasie prowadzenia ruchu pociągów w odstępach posterunków następczych (§ 29 ust. 4) sygnały na samoczynnych semaforach odstępowych są nieważne,
- 24) informację o uszkodzeniu przytorowych urządzeń kontroli pro-wadzenia pociągów (SHP, ERTMS/ETCS itp.),
- 25) informację o jeździe pociągu w innym kierunku, niż przewidziany w wewnętrznym rozkładzie jazdy; jeżeli rozkazu tego nie wydał dyżurny ruchu jednej z poprzednich stacji, to rozkaz ten wydaje drużynie pociągowej dyżurny ruchu wyprawiający pociąg w innym kierunku,
- 26) informację o otwarciu toru szlakowego i przywróceniu ruchu dwutorowego, jeżeli drużyna pociągowa została powiadomiona rozkazem pisemnym o jeździe pociągu po torze lewym (w kierunku przeciwnym do zasadniczego), a jazda ma się odbyć po torze prawym (w kierunku zasadniczym) (zał. 4b),
- 27) informacje i polecenia dla pociągów roboczych wyprawianych i znajdujących się na szlakowym torze zamkniętym (§ 53 ust. 12),
- 28) informację o zamknięciu i wyłączeniu z udziału w prowadzeniu ruchu posterunku(ów) następczego(ych), unieważnieniu sygnałów na semaforach wyłączonych z udziału w prowadzeniu ruchu posterunków następczych, unieważnieniu sygnałów i semaforów wieloodstępowej (samoczynnej) blokady liniowej, ograniczeniach prędkości w obrębie zamkniętych i wyłączonych z prowadzenia ruchu posterunków następczych (§ 56 ust. 35),
- 29) informację o unieważnieniu wskazań tarcz ostrzegawczych przejazdowych odnoszących się do obsługiwanych przejazdów kolejowo-drogowych i przejść, na którym zapewniono kierowanie ruchem drogowym,
- 30) informację o nieważności na semaforze sygnału zezwalającego na jazdę pociągu (§ 46 ust. 9 pkt 2 lit. d),
- 31) informację o przejeździe wskazanej osoby w kabinie prowadzącego pojazd kolejowy (§ 67 ust. 1 pkt 2).
Rozkaz pisemny "N"
Za pomocą rozkazu pisemnego „N” wydaje się drużynie pociągowej następujące zezwolenia, polecenia i informacje:
- 1) zezwolenie na przejechanie obok semafora wyjazdowego wskazującego sygnał „Stój” i wyjazd pociągu na tor szlakowy lewy (w kierunku przeciwnym do zasadniczego), gdy na semaforze wyjazdowym nie będzie podany sygnał „Sz” oraz informację, czy zezwolenie to jest ważne dopiero po otrzymaniu sygnału Rd 1 „Nakaz jazdy”, czy też bez otrzymania tego sygnału,
- 2) zezwolenie na wjazd pociągu z toru szlakowego lewego (z kierunku przeciwnego do zasadniczego), przy którym nie ma semafora wjazdowego lub innego urządzenia sygnałowego albo gdy nie można na nich podać odpowiedniego sygnału,
- 3) zezwolenie na wyjazd pociągu ze stacji posiadającej semafory wyjazdowe z toru, przy którym nie ma semafora wyjazdowego, na tor szlakowy lewy (w kierunku przeciwnym do zasadniczego) oraz informację, czy zezwolenie to jest ważne dopiero po otrzymaniu sygnału Rd 1 „Nakaz jazdy”, czy też bez otrzymania tego sygnału,
- 4) informację o zamknięciu toru szlakowego i o wprowadzeniu ruchu jednotorowego dwukierunkowego po torze szlakowym czynnym (patrz jednak ust. 21),
- 5) informację o tym, co będzie zezwoleniem na wjazd z toru szlakowego lewego (z kierunku przeciwnego do zasadniczego) pociągu względnie powracającego popychacza, jeżeli wjazd ten nie odbędzie się na sygnał zezwalający na ustawionym przy tym torze semaforze wjazdowym lub na sygnał „Sz” umieszczony na nim; zbędne jest podanie tej informacji drużynie popychacza, jeżeli popychanie to jest przewidziane w wewnętrznym rozkładzie jazdy oraz drużynie pociągu bocznicowego, jeżeli jest to uregulowane regulaminem obsługi bocznicy,
- 6) informacje o tym, że przejazd pociągu po torze lewym (w kierunku przeciwnym do zasadniczego) obok posterunków odstępowych (bocznicowych) może nastąpić po otrzymaniu ręcznego sygnału Rm1 „Do mnie” od dyżurnego ruchu każdego z tych posterunków,
- 7) informację o prowadzeniu ruchu dwukierunkowego po torze szlaku dwutorowego przy czynnych obu torach szlakowych, jeżeli blokada liniowa nie jest do tego przystosowana; informację tę otrzymuje drużyna pociągu wyprawianego na tor szlakowy lewy (w kierunku przeciwnym do zasadniczego), po którym odbywa się ruch dwukierunkowy,
- 8) informację, do którego miejsca na szlaku dwutorowym odbędzie się jazda względnie popychanie pociągu oraz polecenie powrotu jeżeli jazda względnie popychanie pociągu do określonego kilometra na szlaku i powrót nie są przewidziane w wewnętrznym rozkładzie jazdy; drużynie pociągowej należy wówczas podać również najpóźniejszy czas powrotu na stację wyprawienia.
Rozkaz pisemny "Nrob"
W czasie planowych zamknięć torów w celu wykonania robót, drużynie pociągowej potrzebne zezwolenia, polecenia i informacje mogą być wydawane (§ 52 ust. 13 i 16 oraz § 57 ust. 5 i 21) za pomocą rozkazu pisemnego „Nrob” zamiast rozkazu pisemnego „N” lub zamiast rozkazu „S” (§ 56 ust. 57), wypełniając odpowiednie rubryki. Jeden rozkaz „N” lub „Nrob” może zawierać dane wynikające z zamknięcia tylko jednego toru szlakowego.
Autor: Marcin S. Za pomoc dziękuję osobom: Mikson, matek_9292, kam55.















































































