Instrukcja Train Driver 2 (instrukcje kolejowe)/de: Różnice pomiędzy wersjami
(Utworzono nową stronę "====== Lichtsignale ====== {| border="1" cellspacing="0" cellpadding="5" width=100% align=center class="wikitable" |+ ! colspan="12" |Bedeutung von Lichtsignalen |- | co...") |
(Utworzono nową stronę "Signal D6 „Langsam fahren“ bedeutet, dass sich innerhalb des Bremswegs ein Streckenabschnitt befindet, auf dem der Zug langsamer als die planmäßige Geschwindigkeit...") |
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== Signalisierung (E1)== | == Signalisierung (E1)== | ||
| − | + | In diesem Kapitel lernen Sie die grundlegenden Eisenbahnvorschriften kennen, auch wenn Sie noch keinen Kontakt damit hatten. | |
[https://www.plk-sa.pl/files/public/user_upload/pdf/Akty_prawne_i_przepisy/Instrukcje/Wydruk/Ie_1_-_obowiazuje_od_05.06.2020.pdf Instrukcja sygnalizacji ze strony PKP PLK w formacie PDF] | [https://www.plk-sa.pl/files/public/user_upload/pdf/Akty_prawne_i_przepisy/Instrukcje/Wydruk/Ie_1_-_obowiazuje_od_05.06.2020.pdf Instrukcja sygnalizacji ze strony PKP PLK w formacie PDF] | ||
| − | === | + | ===Signale (ortsfest)=== |
Mittels Signalen werden Befehle oder Anweisungen gegeben, um bestimmte Aktionen im Zusammenhang mit der Bewegung von Fahrzeugen durchzuführen. | Mittels Signalen werden Befehle oder Anweisungen gegeben, um bestimmte Aktionen im Zusammenhang mit der Bewegung von Fahrzeugen durchzuführen. | ||
Im PKP-Netz werden folgende Signale verwendet: | Im PKP-Netz werden folgende Signale verwendet: | ||
| Linia 24: | Linia 24: | ||
Signale zeigen an, ob der anschließende Gleisabschnitt befahren werden darf. | Signale zeigen an, ob der anschließende Gleisabschnitt befahren werden darf. | ||
| − | * | + | *Halbautomatisch: |
| − | [[Plik:Wyjazdowe.JPG|200px|thumb|left| | + | [[Plik:Wyjazdowe.JPG|200px|thumb|left|Halbautomatische Semaphoren mit W24- und W21-Anzeigen]] |
| − | [[Plik:SemS10.JPG|200px|thumb|right| | + | [[Plik:SemS10.JPG|200px|thumb|right|Halbautomatisches Semaphorsignal S10]] |
| − | [[Plik:DSC04292.JPG|200px|thumb|left| | + | [[Plik:DSC04292.JPG|200px|thumb|left|SBL-Signale]] |
| − | + | Der halbautomatische Signalmast ist rot-weiß gestreift. Das Hauptsignal ist das Signal S1 („Halt“). Es wird von autorisiertem Bahnpersonal in einem Stellwerk bedient. Der Begriff „automatisch“ bezieht sich auf die Art der Signalabschirmung. Nach dem Signal „Fahrt frei“ fährt das vorbeifahrende Fahrzeug in die entsprechende Gleisanlage ein und überbrückt so beide Schienen mit seinem Radsatz. Dadurch wird an den Relais ein Streckenbelegungssignal ausgelöst, und das Signal schaltet automatisch auf S1. Signale an Stellwerken sollten mit fortlaufenden Großbuchstaben des Alphabets (ohne Angabe der Geschwindigkeit) in Richtung zunehmender Streckenkilometerzahl von links nach rechts, in Blickrichtung des Signals, gekennzeichnet sein. Bei Abfahrts-, Wegweiser- und ausnahmsweise auch Einfahrtssignalen kann die Buchstabenbezeichnung durch die Gleisnummer ergänzt werden, auf der sich das Signal befindet. Wird das Semaphor zur Bereitstellung eines Signals verwendet, das das Rangieren von Gleisen erlaubt (Ms2), wird unter der Platte mit dem Semaphornamen eine zusätzliche Platte mit dem Buchstaben "m" angebracht (Ausnahme sind Einfahrsignale, die in der Regel keine Signale zum Rangieren bereitstellen). | |
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| − | * | + | *Selbsttätig (SBL - Automatische Streckenblockeinrichtung): |
| − | + | Der automatische Signalmast ist weiß lackiert und wird zwischen Signalmasten eingesetzt, um die Streckenkapazität zu erhöhen und die Strecke in Abschnitte zu unterteilen. Diese Signale werden von SRK-Geräten gesteuert. Das Grundsignal eines automatischen Signals ist S2 – „Fahrt mit der zulässigen Höchstgeschwindigkeit“, was bedeutet, dass der Abschnitt hinter dem Signal frei ist. Eine Ausnahme bildet das letzte SBL-Signal mit Anzeige W18, dessen Grundsignal S5 ist, sowie bei einem Vier-Zustands-Block das vorletzte SBL-Signal mit Anzeige W1, dessen Grundsignal S3 ist. Automatische SBL-Signale sind mit einer Zahl zu kennzeichnen, die dem Kilometer und Hektometer der Bahnstrecke entspricht, auf der sich das Signal befindet. Bei einem Formsignal auf einem ungeraden Gleis entspricht die letzte Ziffer der Zahl dem nächstgelegenen ungeraden Hektometer (in Fahrtrichtung blickend), bei Formsignalen auf einem geraden Gleis dem geraden Hektometer. Dies gilt auch für die Kennzeichnung automatischer Formsignale auf eingleisigen Strecken. | |
| − | + | Bei Strecken mit automatischer Zweirichtungs-Streckenblockierung müssen die Semaphornummern für die falsche Richtung durch Anhängen des Buchstabens „N“ ergänzt werden. | |
| − | + | Bei mehrgleisigen Strecken muss die obige Markierung zur Zuordnung der Signale zu der jeweiligen Strecke einen Buchstaben enthalten, der die Strecke kennzeichnet: „P“ für Vorortstrecken und „D“ für Fernstrecken. | |
| − | * | + | *Die SBL-Blockade kann je nach Bedarf und Verkehrsaufkommen aus zwei, drei oder vier Kammern bestehen: |
| − | * | + | *Zweipunkt: Das Semaphor kann die Signale S1 und S2 liefern. |
| − | * | + | *Drei-Positionen: Das Semaphor kann die Signale S1, S2 und S5 liefern. |
| − | * | + | *Vierstellig: Das Semaphor kann die Signale S1, S2, S3 und S5 liefern. |
| − | * | + | *Eine Ausnahme bildet das letzte SBL-Semaphor mit der Anzeige W18, das gleichzeitig als Warnsignal vor dem Einfahrtssemaphor dient und auch das Signal S4 geben kann. |
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| − | + | Je nach Standort und Funktion in der Verkehrsleitzentrale werden Semaphoren wie folgt unterteilt: | |
| − | * | + | *Einfahrt – ermöglicht die Einfahrt zu einem Bahnhof, einer Ausweichstelle, einem Abzweiggleis und einem Nebengleis. Sie definieren die Grenzen des jeweiligen Gleisanschlusses. |
| − | * | + | *Abfahrt (einschließlich Gruppenabfahrt) - wird verwendet, um den Beginn der Abfahrt von den Bahnhofsgleisen auf den Wanderweg zu signalisieren. |
| − | * | + | *Signale – werden zwischen den Ein- und Ausfahrtssignalen verwendet, um die Fahrstrecke genauer zu definieren. Meistens zeigen sie den Übergang von einer Gleisgruppe zu einer anderen innerhalb eines Bahnhofs an. |
| − | * | + | *Block (halbautomatisch und automatisch) - Um die Kapazität der Route zu erhöhen, kann sie mithilfe von Blockpfosten (halbautomatisch) und SBL (automatisch) in Blöcke unterteilt werden. |
| − | * | + | *Schutzschild - wird auf der Strecke verwendet, um die Kreuzung zweier Eisenbahnlinien auf einer Ebene, eine Eisenbahnlinie mit einer anderen Eisenbahnlinie, eine Klappbrücke oder eine andere Stelle zu schützen, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. |
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| − | ===== | + | ===== Durch Semaphore übertragene Signale ===== |
| − | ====== | + | ====== Geformt ====== |
{| border="1" cellspacing="0" cellpadding="5" width=100% align=center class="wikitable" | {| border="1" cellspacing="0" cellpadding="5" width=100% align=center class="wikitable" | ||
|+ | |+ | ||
| − | ! colspan="12" | | + | ! colspan="12" |Durch Formsignale übertragene Signale |
|- | |- | ||
| colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Sr1.png|200px]] <br /><br /> '''Sr1''' | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Sr1.png|200px]] <br /><br /> '''Sr1''' | ||
| − | '''" | + | '''"Halt"''' |
| + | |||
| + | '''''Tageszeichen''''' - Ein Signalflügel – bei zweiflügligen Signalen der obere Flügel | ||
| + | |||
| + | – zeigt waagerecht nach rechts. | ||
| − | + | '''''Nachtzeichen''''' - Ein rotes Licht | |
| − | + | Das Signal Sr1 gilt für Zug- und Rangierfahrten. | |
| − | |||
Die Signale Sr2 und Sr3 gelten nur für Zugfahrten. | Die Signale Sr2 und Sr3 gelten nur für Zugfahrten. | ||
| − | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Sr2.png|200px]] <br /><br /> '''Sr2''' | + | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Sr2.png|200px]] <br /><br /> '''Sr2''' |
'''Fahrt''' | '''Fahrt''' | ||
| − | + | '''''Tageszeichen'''''- Ein Signalflügel – bei zweiflügligen Signalen der obere Flügel – zeigt schrägnach rechts aufwärts. | |
| − | + | '''''Nachtzeichen'''''- Ein grünes Licht. | |
Das Signal ""Sr2"" erlaubt die Fahrt mit der im Fahrplan zugelassenen Geschwindigkeit, sofern sie nicht durch andere Signale oder besondere Anordnungen ein-geschränkt ist. | Das Signal ""Sr2"" erlaubt die Fahrt mit der im Fahrplan zugelassenen Geschwindigkeit, sofern sie nicht durch andere Signale oder besondere Anordnungen ein-geschränkt ist. | ||
| − | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Sr3.png|200px]] <br /><br /> '''Sr3''' | + | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top"|[[Plik:Sr3.png|200px]] <br /><br /> '''Sr3''' |
'''Langsamfahrt''' | '''Langsamfahrt''' | ||
| − | + | '''''Tageszeichen'''''- Zwei Signalflügel zeigen schräg nach rechts aufwärts. | |
| + | |||
| + | '''''Nachtzeichen'''''- Ein grünes und senkrecht darunter ein gelbes Licht. | ||
| − | + | Das Signal Sr3 schreibt eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 40 km/h vor. Die Geschwindigkeitsbeschränkung gilt bei einem Ausfahr- | |
| − | + | signal vom Hauptsignal ab für den anschließenden Weichenbereich. | |
| + | Bei einem Einfahr-, oder Zwischensignal gilt die Geschwindigkeitsbeschränkung für den gesamten Fahrweg bis zum nächsten Hauptsignal. | ||
| + | |} | ||
Auf der Rückseite von Formsignalen werden ebenfalls Nachtsignale verwendet. Wenn das Formsignal in Stellung: | Auf der Rückseite von Formsignalen werden ebenfalls Nachtsignale verwendet. Wenn das Formsignal in Stellung: | ||
* '''Sr1''' - die obere Laterne zeigt eine große mattweiße Hintergrundbeleuchtung und auf dem zweiarmigen Formsignal zeigt die untere Laterne zusätzlich ein kleines mattweißes Licht an | * '''Sr1''' - die obere Laterne zeigt eine große mattweiße Hintergrundbeleuchtung und auf dem zweiarmigen Formsignal zeigt die untere Laterne zusätzlich ein kleines mattweißes Licht an | ||
| Linia 95: | Linia 102: | ||
'''"Halt"''' | '''"Halt"''' | ||
| − | + | "Ein rotes Licht" | |
| − | + | Signal S1 - Halt gilt für Zug- und Rangierfahrten. | |
| colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Zielony góra ciągły.svg]]<br/>[[Plik:Wygaszony środek.svg]]<br/>[[Plik:Wygaszony środek.svg]]<br/>[[Plik:Wygaszony środek.svg]] <br/>[[Plik:Wygaszony dół.svg]]<br/>[[Plik:Podstawa semafor.svg]]<br /><br /> '''S2''' | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Zielony góra ciągły.svg]]<br/>[[Plik:Wygaszony środek.svg]]<br/>[[Plik:Wygaszony środek.svg]]<br/>[[Plik:Wygaszony środek.svg]] <br/>[[Plik:Wygaszony dół.svg]]<br/>[[Plik:Podstawa semafor.svg]]<br /><br /> '''S2''' | ||
| − | |||
| − | '' | + | '''Das Signal erlaubt die Fahrt mit der im Fahrplan zugelassenen Geschwindigkeit''' |
| + | |||
| + | "Ein grünes Licht" | ||
| − | + | Signal S2 - Fahrt erlaubt die Fahrt mit der im Fahrplan zugelassenen Geschwindigkeit, sofern sie nicht durch andere Signale oder besondere Anordnungen eingeschränkt ist. | |
| colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Zielony góra migający.svg]]<br/>[[Plik:Wygaszony środek.svg]]<br/>[[Plik:Wygaszony środek.svg]]<br/>[[Plik:Wygaszony środek.svg]] <br/>[[Plik:Wygaszony dół.svg]]<br/>[[Plik:Podstawa semafor.svg]]<br /><br /> '''S3''' | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Zielony góra migający.svg]]<br/>[[Plik:Wygaszony środek.svg]]<br/>[[Plik:Wygaszony środek.svg]]<br/>[[Plik:Wygaszony środek.svg]] <br/>[[Plik:Wygaszony dół.svg]]<br/>[[Plik:Podstawa semafor.svg]]<br /><br /> '''S3''' | ||
| − | ''' | + | ''' Höchstgeschwindigkeit auf 100 km/h beim nächsten Signal ermäßigen - vorne sind zwei freie Blockabschnitte.''' |
| − | + | "Ein grünes Blinklicht." | |
| − | + | Signal S3 erlaubt die Fahrt mit Höchstgeschwindigkeit anschließend die Höchstgeschwindigkeit auf 100 km/h am nächsten Signal ermäßigen. | |
| colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Wygaszony góra.svg]]<br/>[[Plik:Pomarańczowe środek migające.svg]]<br/>[[Plik:Wygaszony środek.svg]]<br/>[[Plik:Wygaszony środek.svg]] <br/>[[Plik:Wygaszony dół.svg]]<br/>[[Plik:Podstawa semafor.svg]]<br /><br /> '''S4''' | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Wygaszony góra.svg]]<br/>[[Plik:Pomarańczowe środek migające.svg]]<br/>[[Plik:Wygaszony środek.svg]]<br/>[[Plik:Wygaszony środek.svg]] <br/>[[Plik:Wygaszony dół.svg]]<br/>[[Plik:Podstawa semafor.svg]]<br /><br /> '''S4''' | ||
| − | ''' | + | '''Das nächste Signal zeigt eine Höchstgeschwindigkeit auf 40 km/h oder 60 km/h ermäßigen.''' |
| − | + | "Ein gelbes Blinklicht." | |
| − | + | Signal S4 erlaubt die Fahrt mit Höchstgeschwindigkeit anschließend die Höchstgeschwindigkeit | |
| + | auf 40 km/h oder 60 km/h ermäßigen. | ||
|- | |- | ||
| colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Wygaszony góra.svg]]<br/>[[Plik:Pomarańczowe środek ciągłe.svg]]<br/>[[Plik:Wygaszony środek.svg]]<br/>[[Plik:Wygaszony środek.svg]] <br/>[[Plik:Wygaszony dół.svg]]<br/>[[Plik:Podstawa semafor.svg]]<br /><br /> '''S5''' | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Wygaszony góra.svg]]<br/>[[Plik:Pomarańczowe środek ciągłe.svg]]<br/>[[Plik:Wygaszony środek.svg]]<br/>[[Plik:Wygaszony środek.svg]] <br/>[[Plik:Wygaszony dół.svg]]<br/>[[Plik:Podstawa semafor.svg]]<br /><br /> '''S5''' | ||
| − | ''' | + | '''Nächstes Signal zeigt "Halt"''' |
| − | '' | + | ''Ein gelbes Dauerlicht an einem Signal '' |
| − | + | Signal S5 teilt mit, dass das nächste Signal das „Halt“ zeigt, der Triebfahrzeugführer sollte die Fahrgeschwindigkeit so anpassen, dass er den Zug vor dem "Halt" zeigenden Signal anhalten kann. | |
| colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Zielony góra ciągły.svg]]<br/>[[Plik:Wygaszony środek.svg]]<br/>[[Plik:Wygaszony środek.svg]]<br/>[[Plik:Pomarańczowe środek ciągłe.svg]] <br/>[[Plik:Wygaszony dół.svg]]<br/>[[Plik:Zielony pas.svg]]<br /><br /> '''S6''' | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Zielony góra ciągły.svg]]<br/>[[Plik:Wygaszony środek.svg]]<br/>[[Plik:Wygaszony środek.svg]]<br/>[[Plik:Pomarańczowe środek ciągłe.svg]] <br/>[[Plik:Wygaszony dół.svg]]<br/>[[Plik:Zielony pas.svg]]<br /><br /> '''S6''' | ||
| − | ''' | + | '''Das Fahren mit einer Geschwindigkeit nicht mehr als 100 km/h, dann mit maximaler zugelassenen Geschwindigkeit''' |
| − | '' | + | '' Zwei vertikale Lichter am Signal: unteres Licht durchgehend gelb und darunter ein horizontaler grüner Lichtstreifen, oberes Licht, durchgehend grün" |
| − | + | Das Signal S6 erlaubt das Fahren mit einer Geschwindigkeit von nicht mehr als 100 km/h und informiert, dass am nächsten Signal das Fahren mit der höchsten zulässigen Geschwindigkeit erlaubt ist. | |
| colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Zielony góra migający.svg]]<br/>[[Plik:Wygaszony środek.svg]]<br/>[[Plik:Wygaszony środek.svg]]<br/>[[Plik:Pomarańczowe środek ciągłe.svg]] <br/>[[Plik:Wygaszony dół.svg]]<br/>[[Plik:Zielony pas.svg]]<br /><br /> '''S7''' | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Zielony góra migający.svg]]<br/>[[Plik:Wygaszony środek.svg]]<br/>[[Plik:Wygaszony środek.svg]]<br/>[[Plik:Pomarańczowe środek ciągłe.svg]] <br/>[[Plik:Wygaszony dół.svg]]<br/>[[Plik:Zielony pas.svg]]<br /><br /> '''S7''' | ||
| − | ''' | + | '''Fahren mit einer Geschwindigkeit von nicht mehr als 100 km/h an diesem und dem nächsten Signal''' |
| − | '' | + | '' Zwei vertikalen Lichter am Signal: unteres gelbes Licht durchgehend und darunter ein horizontaler grüner Lichtstreifen, oberes grünes Licht blinkt '' |
| − | + | Das Signal S7 erlaubt das Fahren mit einer Geschwindigkeit von nicht mehr als 100 km/h und informiert, dass das nächste Signal das Fahren mit einer Geschwindigkeit von nicht mehr als 100 km/h erlaubt.** | |
| colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:wygaszony góra.svg]]<br/>[[Plik:pomarańczowe środek migające.svg]]<br/>[[Plik:Wygaszony środek.svg]]<br/>[[Plik:Pomarańczowe środek ciągłe.svg]] <br/>[[Plik:Wygaszony dół.svg]]<br/>[[Plik:Zielony pas.svg]]<br /><br /> '''S8''' | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:wygaszony góra.svg]]<br/>[[Plik:pomarańczowe środek migające.svg]]<br/>[[Plik:Wygaszony środek.svg]]<br/>[[Plik:Pomarańczowe środek ciągłe.svg]] <br/>[[Plik:Wygaszony dół.svg]]<br/>[[Plik:Zielony pas.svg]]<br /><br /> '''S8''' | ||
| − | ''' | + | '''Fahren mit einer Geschwindigkeit von nicht mehr als 100 km/h und an dem nächsten Signal auf 40 oder 60 km/h reduziert''' |
| − | '' | + | '' Zwei Vertikalen Lichter am Signal: unteres gelbes Licht durchgehend und darunter ein horizontaler Lichtstrefien, oberes gelbes Licht blinkt '' |
| − | + | Das Signal S8 erlaubt das Fahren mit einer Geschwindigkeit von nicht mehr als 100 km/h und informiert, dass das nächste Signal das Fahren mit einer Geschwindigkeit von nicht mehr als 40 oder 60 km/h erlaubt. | |
|- | |- | ||
| colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:wygaszony góra.svg]]<br/>[[Plik:pomarańczowe środek ciągłe.svg]]<br/>[[Plik:Wygaszony środek.svg]]<br/>[[Plik:Pomarańczowe środek ciągłe.svg]] <br/>[[Plik:Wygaszony dół.svg]]<br/>[[Plik:Zielony pas.svg]]<br /><br /> '''S9''' | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:wygaszony góra.svg]]<br/>[[Plik:pomarańczowe środek ciągłe.svg]]<br/>[[Plik:Wygaszony środek.svg]]<br/>[[Plik:Pomarańczowe środek ciągłe.svg]] <br/>[[Plik:Wygaszony dół.svg]]<br/>[[Plik:Zielony pas.svg]]<br /><br /> '''S9''' | ||
| − | ''' | + | '''S9 Fahren mit einer Geschwindigkeit von nicht mehr als 100 km/h und am nächsten Signal "Halt"''' |
| − | '' | + | ''Zwei vertikale Lichter am Signal, unteres gelbes Licht durchgehend und darunter grüner Lichtstreifen, oberes gelbes Licht durchgehend'' |
| − | + | Signal S9 erlaubt das Fahren mit einer Geschwindigkeit nicht mehr als 100 km/h und informiert, dass das nächste Signal "Halt" zeigt. | |
| colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Zielony góra ciągły.svg]]<br/>[[Plik:Wygaszony środek.svg]]<br/>[[Plik:Wygaszony środek.svg]]<br/>[[Plik:Pomarańczowe środek ciągłe.svg]] <br/>[[Plik:Wygaszony dół.svg]]<br/>[[Plik:podstawa semafor.svg]]<br /><br /> '''S10''' | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Zielony góra ciągły.svg]]<br/>[[Plik:Wygaszony środek.svg]]<br/>[[Plik:Wygaszony środek.svg]]<br/>[[Plik:Pomarańczowe środek ciągłe.svg]] <br/>[[Plik:Wygaszony dół.svg]]<br/>[[Plik:podstawa semafor.svg]]<br /><br /> '''S10''' | ||
| − | ''' | + | '''Das Fahren mit einer Geschwindigkeit nicht mehr als 40 km/h, dann mit maximaler zugelassenen Geschwindigkeit''' |
| − | '' | + | ''Zwei vertikale Lichter, unteres gelbes Licht durchgehend und oberes grünes Licht durchgehend'' |
| − | + | Signal S10 erlaubt das Fahren mit einer Geschwindigkeit nicht mehr als 40 km/h und informiert, dass beim nächsten Signal (wenn Signal, das S10 zeigt, ist mit ihm verbunden) erlaubt das Fahren mit maximaler zugelassenen Geschwindigkeit. ''Wenn es keine Verbindung zwischen den Signalen gibt, werden weitere Signale durch Vorsignale gezeigt.'' | |
| colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Zielony góra ciągły.svg]]<br/>[[Plik:Wygaszony środek.svg]]<br/>[[Plik:Wygaszony środek.svg]]<br/>[[Plik:Pomarańczowe środek ciągłe.svg]] <br/>[[Plik:Wygaszony dół.svg]]<br/>[[Plik:pomarańczowy pas.svg]]<br /><br /> '''S10a''' | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Zielony góra ciągły.svg]]<br/>[[Plik:Wygaszony środek.svg]]<br/>[[Plik:Wygaszony środek.svg]]<br/>[[Plik:Pomarańczowe środek ciągłe.svg]] <br/>[[Plik:Wygaszony dół.svg]]<br/>[[Plik:pomarańczowy pas.svg]]<br /><br /> '''S10a''' | ||
| − | ''' | + | '''Das Fahren mit einer Geschwindgikeit nicht mehr als 60 km/h, dann mit maximaler zugelassenen Geschwindigkeit''' |
| − | '' | + | ''Zwei vertikale Lichter: unteres gelbes Licht durchgehend und darunter ein gelbes Lichtstreifen, oberes grünes Licht durchgehend'' |
| − | + | Das Signal S10a erlaubt die Fahrt mit einer Geschwindigkeit von höchstens 60 km/h und weist darauf hin, dass am nächsten Signal, falls das Signal S10a mit diesem interdependent ist, ein Signal gesendet wird, das die Fahrt mit der höchsten zulässigen Geschwindigkeit erlaubt. | |
| + | ''Besteht keine solche Abhängigkeit, wird durch ein Warnsignal auf das Signal am nächsten Semaphor hingewiesen.'' | ||
| colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Zielony góra migający.svg]]<br/>[[Plik:Wygaszony środek.svg]]<br/>[[Plik:Wygaszony środek.svg]]<br/>[[Plik:Pomarańczowe środek ciągłe.svg]] <br/>[[Plik:Wygaszony dół.svg]]<br/>[[Plik:podstawa semafor.svg]]<br /><br /> '''S11''' | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Zielony góra migający.svg]]<br/>[[Plik:Wygaszony środek.svg]]<br/>[[Plik:Wygaszony środek.svg]]<br/>[[Plik:Pomarańczowe środek ciągłe.svg]] <br/>[[Plik:Wygaszony dół.svg]]<br/>[[Plik:podstawa semafor.svg]]<br /><br /> '''S11''' | ||
| − | ''' | + | '''Fahren Sie mit einer Geschwindigkeit von höchstens 40 km/h und an der nächsten Signal mit einer Geschwindigkeit von höchstens 100 km/h.''' |
| − | '' | + | ''Zwei vertikale Lichter: unteres gelbes Licht durchgehend und oberes grünes Licht blinkt'' |
| − | + | Das Signal S11 erlaubt eine Geschwindigkeit von höchstens 40 km/h und weist darauf hin, dass das nächste Signal die Geschwindigkeit von höchstens 100 km/h erlaubt.** | |
|- | |- | ||
| colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Zielony góra migający.svg]]<br/>[[Plik:Wygaszony środek.svg]]<br/>[[Plik:Wygaszony środek.svg]]<br/>[[Plik:Pomarańczowe środek ciągłe.svg]] <br/>[[Plik:Wygaszony dół.svg]]<br/>[[Plik:pomarańczowy pas.svg]]<br /><br /> '''S11a''' | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Zielony góra migający.svg]]<br/>[[Plik:Wygaszony środek.svg]]<br/>[[Plik:Wygaszony środek.svg]]<br/>[[Plik:Pomarańczowe środek ciągłe.svg]] <br/>[[Plik:Wygaszony dół.svg]]<br/>[[Plik:pomarańczowy pas.svg]]<br /><br /> '''S11a''' | ||
| − | ''' | + | '''Fahren Sie mit einer Geschwindigkeit von höchstens 60 km/h und an der nächsten Signal mit einer Geschwindigkeit von höchstens 100 km/h.''' |
| − | '' | + | ''Zwei vertikale Lichter: unteres gelbes Licht durchgehend und darunter ein gelbes Lichtstreifen, oberes grünes Licht durchgehend'' |
| − | + | Das Signal S11a erlaubt die Fahrt mit einer Geschwindigkeit von höchstens 60 km/h und weist darauf hin, dass das nächste Formsignal die Fahrt mit einer Geschwindigkeit von höchstens 100 km/h erlaubt.** | |
| colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:wygaszony góra.svg]]<br/>[[Plik:pomarańczowe środek migające.svg]]<br/>[[Plik:Wygaszony środek.svg]]<br/>[[Plik:Pomarańczowe środek ciągłe.svg]] <br/>[[Plik:Wygaszony dół.svg]]<br/>[[Plik:podstawa semafor.svg]]<br /><br /> '''S12''' | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:wygaszony góra.svg]]<br/>[[Plik:pomarańczowe środek migające.svg]]<br/>[[Plik:Wygaszony środek.svg]]<br/>[[Plik:Pomarańczowe środek ciągłe.svg]] <br/>[[Plik:Wygaszony dół.svg]]<br/>[[Plik:podstawa semafor.svg]]<br /><br /> '''S12''' | ||
| − | ''' | + | '''Fahren Sie mit einer Geschwindigkeit von höchstens 40 km/h und an der nächsten Signal mit einer Geschwindigkeit von höchstens 40 oder 60 km/h.''' |
| − | '' | + | ''Zwei vertikale Lichter: unteres gelbes Licht durchgehend und oberes gelbes Licht durchgehend'' |
| − | + | Das Signal S12 erlaubt die Fahrt mit einer Geschwindigkeit von höchstens 40 km/h und weist darauf hin, dass das nächste Formsignal ein Signal sendet, das die Fahrt mit einer Geschwindigkeit von höchstens 40 oder 60 km/h erlaubt. | |
| colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:wygaszony góra.svg]]<br/>[[Plik:pomarańczowe środek migające.svg]]<br/>[[Plik:Wygaszony środek.svg]]<br/>[[Plik:Pomarańczowe środek ciągłe.svg]] <br/>[[Plik:Wygaszony dół.svg]]<br/>[[Plik:pomarańczowy pas.svg]]<br /><br /> '''S12a''' | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:wygaszony góra.svg]]<br/>[[Plik:pomarańczowe środek migające.svg]]<br/>[[Plik:Wygaszony środek.svg]]<br/>[[Plik:Pomarańczowe środek ciągłe.svg]] <br/>[[Plik:Wygaszony dół.svg]]<br/>[[Plik:pomarańczowy pas.svg]]<br /><br /> '''S12a''' | ||
| − | ''' | + | '''Fahren Sie mit einer Geschwindigkeit von höchstens 60 km/h und an der nächsten Signal mit einer Geschwindigkeit von höchstens 40 oder 60 km/h.''' |
| − | '' | + | ''Zwei vertikale Lichter: unteres gelbes Licht durchgehend und darunter ein gelbes Lichtstreifen, oberes gelbes Licht blinkt'' |
| − | + | Das Signal S11a erlaubt die Fahrt mit einer Geschwindigkeit von höchstens 60 km/h und weist darauf hin, dass das nächste Formsignal die Fahrt mit einer Geschwindigkeit von höchstens 100 km/h erlaubt.** | |
| − | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:wygaszony góra.svg]]<br/>[[Plik:pomarańczowe środek | + | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:wygaszony góra.svg]]<br/>[[Plik:pomarańczowe środek migające.svg]]<br/>[[Plik:Wygaszony środek.svg]]<br/>[[Plik:Pomarańczowe środek ciągłe.svg]] <br/>[[Plik:Wygaszony dół.svg]]<br/>[[Plik:podstawa semafor.svg]]<br /><br /> '''S12''' |
| − | ''' | + | '''Fahren Sie mit einer Geschwindigkeit von höchstens 40 km/h und an der nächsten Signal mit einer Geschwindigkeit von höchstens 40 oder 60 km/h.''' |
| − | '' | + | ''Zwei gelbe, vertikale Lichter'' |
| − | + | Das Signal S13 erlaubt das Fahren mit einer Geschwindigkeit von maximal 40 km/h und signalisiert, dass das nächste Signalzeichen ein Signal sendet."Halt". | |
|- | |- | ||
| colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:wygaszony góra.svg]]<br/>[[Plik:pomarańczowe środek ciągłe.svg]]<br/>[[Plik:Wygaszony środek.svg]]<br/>[[Plik:Pomarańczowe środek ciągłe.svg]] <br/>[[Plik:Wygaszony dół.svg]]<br/>[[Plik:pomarańczowy pas.svg]]<br /><br /> '''S13a''' | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:wygaszony góra.svg]]<br/>[[Plik:pomarańczowe środek ciągłe.svg]]<br/>[[Plik:Wygaszony środek.svg]]<br/>[[Plik:Pomarańczowe środek ciągłe.svg]] <br/>[[Plik:Wygaszony dół.svg]]<br/>[[Plik:pomarańczowy pas.svg]]<br /><br /> '''S13a''' | ||
| − | ''' | + | '''Fahren Sie mit einer Geschwindigkeit von höchstens 60 km/h und halten Sie am nächsten Signal an."Halt"''' |
| − | '' | + | ''Zwei gelbe, vertikale Lichter und darunter ein gelbes Lichtstreifen |
| − | + | Das Signal S13a erlaubt das Fahren mit einer Geschwindigkeit von maximal 60 km/h und signalisiert, dass das nächste Signalzeichen ein Signal sendet."Halt". | |
| − | | colspan="12" |''' | + | | colspan="12" |'''ANMERKUNGEN ZUR TABELLE:''' |
| − | * * | + | * *Das S3-Signal wird übertragen von: |
| − | a) | + | a) Ein halbautomatisches Signal oder das letzte automatische Streckensperrsignal signalisiert, dass das nächste Signal eine Geschwindigkeitsbegrenzung von maximal 100 km/h vorsieht. Stellt der Lokführer fest, dass das nächste Signal die Geschwindigkeit nicht begrenzt, richtet er sich nach dessen aktuellen Anweisungen und passt die Geschwindigkeit so an, dass er den Zug vor dem nächsten Signal anhalten kann."Halt". |
| − | b) | + | b) Ein automatisches Blocksignal oder ein Abfahrtssignal einer mit einem automatischen Blocksignal ausgestatteten Strecke zeigt an, dass die beiden folgenden Blockplätze hinter diesem Signal frei sind. Der Lokführer muss die Geschwindigkeit so anpassen, dass er den Zug vor dem Signal „Halt“ zum Stehen bringen kann. Dies gilt auch für das Ankunftssignal eines Abzweigs ohne Abfahrtssignal. |
| − | * ** | + | * ** Bei den Signalen S7, S11 und S11a, die durch Abfahrsignale oder durch ein Einfahrsignal eines Abzweigpostens ohne Abfahrsignal auf eine Strecke mit automatischer Streckensperrung übertragen werden, ist das obere grüne Blinklicht als Signal S3 Punkt B zu lesen. |
| − | * | + | * Wenn das Signal am Lichtsignal eine reduzierte Geschwindigkeit zulässt, ist die Einhaltung dieser Geschwindigkeit bis zum Ende des von diesem Signal abgedeckten Weichenkreises (mit dem gesamten Zug) zwingend vorgeschrieben. Ausgenommen hiervon ist die Fahrt auf den Hauptausweichgleisen, auf denen die am Lichtsignal angegebene Geschwindigkeit auf der gesamten Strecke eingehalten werden muss. |
| − | * | + | * Ein fragwürdiges Signal an einem Formsignal oder das Fehlen von Lichtern an einem Lichtsignal bedeutet ein „Halt“-Signal, vorausgesetzt, dass, wenn nachts das Formsignal das Nachtsignal Sr1 „Stopp“ anzeigt oder das Nachtsignal unbeleuchtet oder fragwürdig ist und gleichzeitig dieses Formsignal ein Tagessignal anzeigt, das die Durchfahrt erlaubt, und sich kein Stoppschild – Signal D1 – vor diesem Formsignal befindet, das Tagessignal gültig ist. |
|} | |} | ||
| − | ''' | + | '''Weitere Informationen aus §3:''' |
| − | 14. | + | 14. Ein Zug, der vor einem Signal Sr1 oder S1 „Halt“ hält, das nicht leuchtet oder ein weißes Licht oder ein unklares Signal anzeigt, darf seine Fahrt fortsetzen, wenn ein Freigabesignal oder ein Ersatzsignal am Signal erscheint oder eine schriftliche Anweisung an das Zugpersonal vorliegt oder über Kommunikationsgeräte übermittelt wird. |
| − | 15. | + | 15. Ein Zug, der wegen des Fehlens eines Form- oder Lichtsignals an der Stelle, an der es sich zuvor befand, angehalten hat, sowie ein Zug, der vor dem D1-„Halt“-Signal an einem tragbaren Haltsignal, das an der Stelle des fehlenden Signals aufgestellt wurde, angehalten hat, darf auf der Grundlage einer schriftlichen Anweisung, die der Zugbesatzung übermittelt oder über Kommunikationsgeräte übermittelt wird, weiterfahren. |
| − | 16. | + | 16. Ein Zug, der vor einem automatischen Blocksignal mit dem Signal S1 („Halt“) hält, darf, sofern kein Fahrsignal angezeigt wird, mit einer Geschwindigkeit von höchstens 20 km/h weiterfahren, es sei denn, es befindet sich ein sichtbares Hindernis im Weg. Die Geschwindigkeit des Zuges ist so zu regeln, dass er jederzeit angehalten werden kann, sobald ein Hindernis erkannt wird. Bis die Zugspitze das Fahrsignal passiert hat, ist besondere Vorsicht geboten. |
| − | 17. | + | 17. Das Signal Sr1 oder S1 „Stop“ an einem Formsignal bezieht sich sowohl auf Züge als auch auf Rangierarbeiten und bedeutet, dass es verboten ist, das Formsignal zu passieren. |
| − | 18. | + | 18. Rangierfahrzeuge dürfen das Signal Sr1 oder S1 „Halt“ am Formsignal passieren, wenn ein autorisierter Mitarbeiter den Befehl zum Passieren dieses Signals gibt und das Signal Rm1 „An mich“ oder Rm2 „Von mir“ gibt. |
| − | 19. | + | 19. Ein Freigabesignal an einem Formsignal bedeutet ein Verbot des Rangierens auf der Zugstrecke; ein Ersatzsignal bedeutet ebenfalls ein Verbot des Rangierens auf der Zugstrecke. |
---- | ---- | ||
| − | ==== | + | ==== Semaphor-Warnsignale ==== |
| − | [[Plik:To.JPG|200px|thumb|left| | + | [[Plik:To.JPG|200px|thumb|left|Lichtsignal mit Signalzeichen Os1, gekennzeichnet mit dem W1-Indikator]] |
| − | + | Vor den Ampeln, innerhalb des Bremswegs, befinden sich Lichtzeichen (graue Pfosten), die den Fahrer über das vom jeweiligen Signal übermittelte Signal informieren. Die Bezeichnung der Lichtzeichen enthält die Abkürzung „To“ und den Namen des zugehörigen Lichtzeichens. Beispielsweise bezieht sich das Signal „ToA“ auf das Lichtzeichen „A“. Lichtzeichen sind mit dem W1-Symbol gekennzeichnet. | |
| − | + | Es gibt folgende Arten von Semaphor-Warnsignalen: | |
| − | * | + | *Zweistufiges, geformtes Warnschild mit den Signalen „Od1“ und „Od2“ |
| − | * | + | *Dreistufiges, geformtes Warnschild mit den Signalen „Ot1“, „Ot2“ und „Ot3“ |
| − | * | + | *ein stationäres, geformtes Warnschild, das ständig das „On“-Signal ausgibt |
| − | + | Geformte Semaphor-Warnsignale werden nur vor Formsemaphoren verwendet. | |
| − | * | + | *Warnlichtsignal mit den Signalen "Os1", "Os2", "Os3" und "Os4" |
| − | + | Vor Form- und Lichtsignalen werden Lichtsignalzeichen verwendet. | |
| − | ===== | + | ===== Durch Semaphore übermittelte Warnsignale ===== |
| − | ====== | + | ====== Geformt ====== |
{| border="1" cellspacing="0" cellpadding="5" width=100% align=left class="wikitable" | {| border="1" cellspacing="0" cellpadding="5" width=100% align=left class="wikitable" | ||
|+ | |+ | ||
| − | ! colspan="12" | | + | ! colspan="12" |Signale, die vom Zwei-Positionen-Warnsignal und dem stationären Warnsignal übertragen werden |
|- | |- | ||
| colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Od1.jpg|350px]] <br /><br /> '''Od1''' | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Od1.jpg|350px]] <br /><br /> '''Od1''' | ||
| − | ''' | + | '''Das Semaphor zeigt das Signal Sr1 „Halt“ an.''' |
| − | ''''' | + | '''''Tagzeichen''' - Eine orangefarbene Scheibe mit schwarzem Ring und weißem Rand, senkrecht angeordnet'' |
| − | ''''' | + | '''''Nachtzeichen''' - Oranges Licht unterhalb der Scheibe'' |
| colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Od2.jpg|350px]] <br /><br /> '''Od2''' | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Od2.jpg|350px]] <br /><br /> '''Od2''' | ||
| − | ''' | + | '''Das Semaphor zeigt das Signal Sr2 oder Sr3 an und ermöglicht so die Bewegung.''' |
| − | ''''' | + | '''''Tagzeichen''' - Scheibe in horizontaler Position'' |
| − | ''''' | + | '''''Nachtzeichen''' - Grünes Licht unterhalb der Scheibe'' |
| colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:On.png|190px]] <br /><br /> '''On''' | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:On.png|190px]] <br /><br /> '''On''' | ||
| − | ''' | + | '''Innerhalb des Bremswegs befindet sich ein Signalsignal.''' |
| − | ''''' | + | '''''Tagzeichen''' - Eine unbewegliche orangefarbene Scheibe mit schwarzem Ring und weißem Rand.'' |
| − | ''''' | + | '''''Nachtzeichen''' - Ein orangefarbenes Licht auf der Scheibe'' |
| − | + | Bei einem feststehenden Warnschild mit reflektierender Scheibe wird das Nachtsignal nicht verwendet. | |
| − | + | Ein stationäres Warnsignal erfordert, dass der Zug seine Geschwindigkeit reduziert, damit er vor dem Signal zum Stehen gebracht werden kann, wenn das Signal „Halt“ anzeigt. | |
|} | |} | ||
---- | ---- | ||
{| border="1" cellspacing="0" cellpadding="5" width=100% align=center class="wikitable" | {| border="1" cellspacing="0" cellpadding="5" width=100% align=center class="wikitable" | ||
|+ | |+ | ||
| − | ! colspan="12" | | + | ! colspan="12" |Signale, die vom Drei-Positionen-Warnsignal übertragen werden |
|- | |- | ||
| colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Ot1.jpg|350px]] <br /><br /> '''Ot1''' | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Ot1.jpg|350px]] <br /><br /> '''Ot1''' | ||
| − | ''' | + | '''Das Semaphor zeigt das Signal Sr1 „Halt“ an.''' |
| − | ''''' | + | '''''Tagzeichen''' - Eine orangefarbene Scheibe mit schwarzem Ring und weißem Rand, senkrecht angeordnet, darunter ein weißer Pfeil mit rotem Rand, der nach unten zeigt.'' |
| − | ''''' | + | '''''Nachtzeichen''' - Oranges Licht unterhalb der Scheibe'' |
| colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Ot2.jpg|350px]] <br /><br /> '''Ot2''' | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Ot2.jpg|350px]] <br /><br /> '''Ot2''' | ||
| − | ''' | + | '''Das Semaphor zeigt das Signal Sr2 an. Freie Fahrt.''' |
| − | ''''' | + | '''''Tagzeichen''' - Eine horizontal liegende Scheibe und darunter ein weißer Pfeil mit rotem Rand, der nach unten zeigt.'' |
| − | ''''' | + | '''''Nachtzeichen''' - Grünes Licht unterhalb der Scheibe'' |
| colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Ot3.jpg|300px]] <br /><br /> '''Ot3''' | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Ot3.jpg|300px]] <br /><br /> '''Ot3''' | ||
| − | ''' | + | '''Das Signalzeichen zeigt Sr3 an: Straße frei, Geschwindigkeit reduzieren''' |
| − | ''''' | + | '''''Tagzeichen''' - Eine orangefarbene Scheibe mit schwarzem Ring und weißem Rand, senkrecht angeordnet, und darunter ein weißer Pfeil mit rotem Rand, dessen Spitze diagonal nach rechts unten in einem Winkel von 45° vom Schildmast zeigt.'' |
| − | ''''' | + | '''''Nachtzeichen''' - Zwei Lichter befinden sich senkrecht unter der Scheibe: das untere Licht ist grün und das obere orange.'' |
|} | |} | ||
| − | + | Die Rücklichter der Nachtsignale werden an den geformten Warnsignalen verwendet. Wenn das Warnsignal ausgegeben wird: | |
| − | * '''Od1''' - | + | * '''Od1''' - Die Lampe gibt einen großen, matten, weißen Lichtstrahl von hinten ab., |
| − | * '''Od2''' - | + | * '''Od2''' - Die Lampe strahlt ein helles weißes Licht hinter sich aus, |
| − | * '''Ot1''','''Ot2''','''Ot3''' - | + | * '''Ot1''','''Ot2''','''Ot3''' - Die Lampe zeigt ein kleines, mattes weißes Licht hinter sich., |
| − | * '''On''' - | + | * '''On''' - Die Lampe strahlt rückwärts ein weißes Licht aus. |
| − | ====== | + | ====== Licht ====== |
---- | ---- | ||
| − | [[Plik:To1kom.JPG|200px|thumb|right| | + | [[Plik:To1kom.JPG|200px|thumb|right|Einkammer-Lichtsignal]] |
{| border="1" cellspacing="0" cellpadding="5" width=80% align=center class="wikitable" | {| border="1" cellspacing="0" cellpadding="5" width=80% align=center class="wikitable" | ||
|+ | |+ | ||
| − | ! colspan="12" | | + | ! colspan="12" |Durch Lichtsignale übermittelte Warnsignale |
|- | |- | ||
| colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Pomarańczowe góra ciągłe.svg]]<br/>[[Plik:wygaszony dół.svg]]<br/>[[plik:podstawa to.svg]] <br /><br /> '''Os1''' | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Pomarańczowe góra ciągłe.svg]]<br/>[[Plik:wygaszony dół.svg]]<br/>[[plik:podstawa to.svg]] <br /><br /> '''Os1''' | ||
| − | ''' | + | '''Das Semaphor, auf das sich das Schild bezieht, zeigt das „Halt“-Signal an.''' |
| − | '' | + | ''Eine durchgehend orangefarbene Leuchte auf dem Signalschirm.'' |
| colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[plik:wygaszony góra.svg]]<br/>[[plik:zielony dół ciągły.svg]]<br/>[[plik:podstawa to.svg]] <br /><br /> '''Os2''' | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[plik:wygaszony góra.svg]]<br/>[[plik:zielony dół ciągły.svg]]<br/>[[plik:podstawa to.svg]] <br /><br /> '''Os2''' | ||
| − | ''' | + | '''Das Semaphorsignal, auf das sich das Schild bezieht, signalisiert die Erlaubnis zur Fahrt mit der maximal zulässigen Geschwindigkeit.''' |
| − | '' | + | ''Eine durchgehend grüne Leuchte auf dem Signalschirm.'' |
| colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[plik:wygaszony góra.svg]]<br/>[[plik:zielony dół migający.svg]]<br/>[[plik:podstawa to.svg]] <br /><br /> '''Os3''' | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[plik:wygaszony góra.svg]]<br/>[[plik:zielony dół migający.svg]]<br/>[[plik:podstawa to.svg]] <br /><br /> '''Os3''' | ||
| − | ''' | + | '''Das Semaphorsignal, auf das sich das Schild bezieht, erlaubt eine Geschwindigkeit von höchstens 100 km/h.''' |
| − | '' | + | ''Eine grüne Leuchte blinkt auf dem Signalschirm.'' |
| colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Pomarańczowe góra migające.svg]]<br/>[[Plik:wygaszony dół.svg]]<br/>[[plik:podstawa to.svg]] <br /><br /> '''Os4''' | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Pomarańczowe góra migające.svg]]<br/>[[Plik:wygaszony dół.svg]]<br/>[[plik:podstawa to.svg]] <br /><br /> '''Os4''' | ||
| − | ''' | + | '''Das Semaphorsignal, auf das sich das Schild bezieht, signalisiert eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 40 oder 60 km/h.''' |
| − | '' | + | ''Eine orangefarbene Leuchte blinkt auf dem Signalschirm.'' |
|} | |} | ||
---- | ---- | ||
| − | ==== | + | ==== Rangiersignale ==== |
| − | [[Plik:Tmkarzel.JPG|200px|thumb|right| | + | [[Plik:Tmkarzel.JPG|200px|thumb|right|Wenn die Verwendung eines auf einem Mast angebrachten Signals nicht möglich ist (keine Spurweite), werden sogenannte Zwergsignale verwendet.]] |
| − | [[Plik:Glowicatm.JPG|300px|thumb|right| | + | [[Plik:Glowicatm.JPG|300px|thumb|right|"Hohes" Rangiersignal]][[Plik:DSC04052.JPG|300px|thumb|right|Ein stationärer, geformter Rangiersignal, der ständig das M1-Signal anzeigt]] |
| − | + | Rangiersignale (graue Masten) übermitteln Signale, die das Rangieren erlauben oder verbieten und gelten ausschließlich für diese. Die Bezeichnung der Rangiersignale enthält die Abkürzung „Tm“ und eine Zahl, die mit der Streckenkilometerzahl ansteigt. Das Grundsignal der Rangiersignale ist „M1“, „Ms1“ bedeutet Rangieren verboten. | |
| − | + | Folgende Arten von Manövrierschilden werden unterschieden: | |
| − | * | + | *Geformtes Rangiersignal, das die Signale 'M1' und 'M2' ausgibt |
| − | * | + | *Lichtsignal, das die Signale "Ms1" und "Ms2" ausgibt |
| − | ===== | + | ===== Von Rangiersignalen übertragene Signale ===== |
| − | ====== | + | ====== Geformt ====== |
---- | ---- | ||
{| border="1" cellspacing="0" cellpadding="5" width=70% align=center class="wikitable" | {| border="1" cellspacing="0" cellpadding="5" width=70% align=center class="wikitable" | ||
|+ | |+ | ||
| − | ! colspan="12" | | + | ! colspan="12" |Vom Rangiersignal übertragene Signale |
|- | |- | ||
| colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:M1.png|200px]] <br /><br /> '''M1''' | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:M1.png|200px]] <br /><br /> '''M1''' | ||
| − | ''' | + | '''Rangieren ist verboten''' |
| − | ''''' | + | '''''Tagzeichen''' - Ein quadratischer blauer Schild mit weißem Rand, diagonal vertikal angeordnet'' |
| − | ''''' | + | '''''Nachtzeichen''' - Blaues Licht am Mast unterhalb des Schildes'' |
| − | + | Zeigt das geformte Rangiersignal dauerhaft das M1-Signal „Rangierbetrieb verboten“, darf das Nachtsignal nicht verwendet werden, sofern das Signal reflektierend ist. | |
| colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:M2.png|200px]] <br /><br /> '''M2''' | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:M2.png|200px]] <br /><br /> '''M2''' | ||
| − | ''' | + | '''Rangieren erlaubt''' |
| − | ''''' | + | '''''Tagzeichen''' - Schild in horizontaler Position'' |
| − | ''''' | + | '''''Nachtzeichen''' - Weißes Licht am Mast unterhalb des Schildes'' |
|} | |} | ||
| − | ====== | + | ====== Lichtsignale ====== |
| − | [[Plik:Wyjazdowyms2.JPG|300px|thumb|right| | + | [[Plik:Wyjazdowyms2.JPG|300px|thumb|right|Halbautomatisches Semaphorsignal Ms2]] |
---- | ---- | ||
{| border="1" cellspacing="0" cellpadding="5" width=70% align=center class="wikitable" | {| border="1" cellspacing="0" cellpadding="5" width=70% align=center class="wikitable" | ||
|+ | |+ | ||
| − | ! colspan="12" | | + | ! colspan="12" |Durch Lichtmanövriersignale übertragene Signale |
|- | |- | ||
| colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:niebieskie góra ciągłe.svg]]<br/>[[Plik:Wygaszony dół.svg]]<br/>[[Plik:podstawa tm.svg]] <br /><br /> '''Ms1''' | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:niebieskie góra ciągłe.svg]]<br/>[[Plik:Wygaszony dół.svg]]<br/>[[Plik:podstawa tm.svg]] <br /><br /> '''Ms1''' | ||
| − | ''' | + | '''Rangieren ist verboten''' |
| − | '' | + | ''Eine blaue Leuchte auf dem Signalschirm'' |
| colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | | ||
[[Plik:wygaszony góra.svg]]<br/>[[plik:białe dół ciągłe.svg]]<br/>[[plik:podstawa tm.svg]] | [[Plik:wygaszony góra.svg]]<br/>[[plik:białe dół ciągłe.svg]]<br/>[[plik:podstawa tm.svg]] | ||
<br /><br /> '''Ms2''' | <br /><br /> '''Ms2''' | ||
| − | ''' | + | '''Rangierfahrt erlaubt'' |
| − | '' | + | ''Eine matte weiße Leuchte am Signal oder Semaphor (sofern dieses zur Signalisierung für Rangierarbeiten geeignet ist).'' |
|} | |} | ||
---- | ---- | ||
| − | ==== | + | ==== Wiederholende Signale ==== |
| − | [[Plik:Sp.JPG|300px|thumb|left| | + | [[Plik:Sp.JPG|300px|thumb|left|Wiederholende Signale, die auf das Sp1-Signal hinweisen]] |
| − | + | Wiederholungssignale (graue Stangen) werden vor Semaphoren verwendet, um den Fahrer über das Signal des jeweiligen Semaphors zu informieren. Die Bezeichnung eines Wiederholungssignals enthält die Abkürzung „Sp“. Dieser Abkürzung steht eine römische Ziffer, die die Position des Semaphors angibt, gefolgt vom Namen des zugehörigen Semaphors. Beispielsweise bezieht sich „IIISpC5“ auf den Semaphor „C5“ und ist der drittletzte Wiederholungssignal. Die von einem Wiederholungssignal übermittelten Signale sind: „Sp1“, „Sp2“, „Sp3“ und „Sp4“. | |
| − | - | + | -Wiederholte Signale sind auf Strecken mit automatischer Streckensperrung verboten. Ist das Signal schwer erkennbar, werden W11-Anzeigen verwendet. |
| − | - | + | -Bei Bedarf können auch mehrere, jedoch höchstens drei, „Repeater“ eingesetzt werden. |
| − | - | + | -Wiederholende Signale werden durch Tafeln ergänzt, die die Reihenfolge dieser Signale anzeigen, beginnend mit dem Semaphor, auf den sie sich beziehen, mit schwarzen Streifen auf weißem Hintergrund. |
{| border="1" cellspacing="0" cellpadding="5" width=90% align=center class="wikitable" | {| border="1" cellspacing="0" cellpadding="5" width=90% align=center class="wikitable" | ||
|+ | |+ | ||
| − | ! colspan="12" | | + | ! colspan="12" |Durch Wiederholungssignale übertragene Signale |
|- | |- | ||
| colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:pomarańczowe góra ciągłe.svg]]<br/>[[plik:wygaszony środek.svg]]<br/>[[plik:białe dół ciągłe.svg]]<br/>[[plik:podstawa sp.svg]] <br /><br /> '''Sp1''' | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:pomarańczowe góra ciągłe.svg]]<br/>[[plik:wygaszony środek.svg]]<br/>[[plik:białe dół ciągłe.svg]]<br/>[[plik:podstawa sp.svg]] <br /><br /> '''Sp1''' | ||
| − | ''' | + | '''Das Semaphor zeigt das Signal Sr1 oder S1 "Halt" an.''' |
| − | '' | + | ''Zwei vertikale Leuchten: unten mattweiß, oben durchgehend orange.'' |
| colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:wygaszony góra.svg]]<br/>[[plik:zielony środek ciągły.svg]]<br/>[[plik:białe dół ciągłe.svg]]<br/>[[plik:podstawa sp.svg]] <br /><br /> '''Sp2''' | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:wygaszony góra.svg]]<br/>[[plik:zielony środek ciągły.svg]]<br/>[[plik:białe dół ciągłe.svg]]<br/>[[plik:podstawa sp.svg]] <br /><br /> '''Sp2''' | ||
| − | ''' | + | '''Das Signalzeichen erlaubt die Fahrt mit der maximal zulässigen Geschwindigkeit.''' |
| − | '' | + | ''Zwei vertikal angeordnete Leuchten: unten mattweiß, oben durchgehend grün'' |
| colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:wygaszony góra.svg]]<br/>[[plik:zielony środek migający.svg]]<br/>[[plik:białe dół ciągłe.svg]]<br/>[[plik:podstawa sp.svg]] <br /><br /> '''Sp3''' | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:wygaszony góra.svg]]<br/>[[plik:zielony środek migający.svg]]<br/>[[plik:białe dół ciągłe.svg]]<br/>[[plik:podstawa sp.svg]] <br /><br /> '''Sp3''' | ||
| − | ''' | + | '''Das Signalzeichen erlaubt eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 100 km/h.''' |
| − | '' | + | ''Zwei vertikal angeordnete Leuchten: die untere ist mattweiß, die obere blinkt grün.'' |
| colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:pomarańczowe góra migające.svg]]<br/>[[plik:wygaszony środek.svg]]<br/>[[plik:białe dół ciągłe.svg]]<br/>[[plik:podstawa sp.svg]] <br /><br /> '''Sp4''' | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:pomarańczowe góra migające.svg]]<br/>[[plik:wygaszony środek.svg]]<br/>[[plik:białe dół ciągłe.svg]]<br/>[[plik:podstawa sp.svg]] <br /><br /> '''Sp4''' | ||
| − | ''' | + | '''Das Signalzeichen erlaubt eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 40 oder 60 km/h.''' |
| − | '' | + | ''Zwei vertikal angeordnete Lichter: das untere ist mattweiß, das obere blinkt orange.'' |
|} | |} | ||
---- | ---- | ||
| − | ==== | + | ==== Ersatzsignale ==== |
| − | [[Plik:Sz.JPG|200px|thumb|right| | + | [[Plik:Sz.JPG|200px|thumb|right|Ersatz-Signalleuchte "Halt"]][[Plik:DSC04313.JPG|200px|thumb|left|Ersatzsignalanzeiger]] |
| − | + | In Fällen, die durch technische und betriebliche Gegebenheiten gerechtfertigt sind, kann ein Ersatzsignal auf einem Hauptgleis in der entgegengesetzten Richtung zur (ehemals falschen) Hauptrichtung aufgestellt werden, in der sich das Einfahrtssignal befinden sollte. Dieses Signal kann ein Zweifeldsignal (rot und mattweiß) mit rot-weiß gestreiftem Mast oder ein Einfeldsignal mit mattweißem Licht und grauem Mast sein. Die Bezeichnung eines solchen Signals enthält die Abkürzung „Sz“ und den Namen des Gleises, auf dem es sich befindet. Informationen zu Ersatzsignalen finden Sie in einem separaten Abschnitt weiter unten. | |
{| border="1" cellspacing="0" cellpadding="2" width=20% align=center class="wikitable" | {| border="1" cellspacing="0" cellpadding="2" width=20% align=center class="wikitable" | ||
|+ | |+ | ||
| − | ! colspan="12" | | + | ! colspan="12" |Ersatzsignalanzeiger |
|- | |- | ||
| colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Sz1kom.gif]] [[Plik:Sz2kom.gif]] | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Sz1kom.gif]] [[Plik:Sz2kom.gif]] | ||
| Linia 408: | Linia 418: | ||
---- | ---- | ||
| − | ==== | + | ==== Warnschilder an Bahnübergängen ==== |
| − | [[Plik:TOP.JPG|300px|thumb|right| | + | [[Plik:TOP.JPG|300px|thumb|right|Warnschild für Kreuzungsschutz]][[Plik:DSC04305.JPG|300px|thumb|right|Warnsignale für Bahnübergänge mit SSP-Anzeige werden je nach Gleis, auf dem sich der Zug nähert, angezeigt.]] |
| − | + | Bahnübergangswarnsignale (schwarz-weiß gestreifte Masten) werden auf Strecken mit hoher Zuggeschwindigkeit eingesetzt, um den Lokführer über den Betriebszustand der Signale am nächstgelegenen Bahnübergang zu informieren. Sie sind mit dem Kürzel W1 gekennzeichnet, dessen Bezeichnung aus Ziffern besteht und den Kilometer des betreffenden Bahnübergangs angibt. Beispielsweise bezieht sich „3098“ auf den Bahnübergang bei Kilometer 309,800. Bei der linken Gleisseite, in Richtung des Bahnübergangs blickt man, enthält die Signalbezeichnung den Buchstaben N. Im Normalzustand ist das Bahnübergangswarnsignal dunkel (Bahnübergang geöffnet). Bei Aktivierung sendet das Warnsignal mit den Signalen „Osp1“ und „Osp2“ ein Signal entsprechend dem Status der Bahnübergangseinrichtung. Bleibt das Bahnübergangswarnsignal dunkel, bis der Zug den Bahnübergang passiert hat, ist von einer Störung auszugehen. | |
{| border="1" cellspacing="0" cellpadding="5" width=70% align=center class="wikitable" | {| border="1" cellspacing="0" cellpadding="5" width=70% align=center class="wikitable" | ||
|+ | |+ | ||
| − | ! colspan="12" | | + | ! colspan="12" |Signale, die von sich kreuzenden Warnsignalen ausgesendet werden |
|- | |- | ||
| − | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Ciemny_TOP.png]] <br /><br /> ''' | + | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Ciemny_TOP.png]] <br /><br /> '''Dunkler Schild''' |
| − | '' | + | ''Grundzustand des Schildes, Durchgang offen.'' |
| colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Osp1.png]] <br /><br /> '''Osp1''' | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Osp1.png]] <br /><br /> '''Osp1''' | ||
| − | ''' | + | '''Die Signalanlagen an dem Bahnübergang, auf den sich das Schild bezieht, sind außer Betrieb; der Verkehr überquert den Bahnübergang mit einer Geschwindigkeit von 20 km/h.''' |
| − | '' | + | ''Zwei durchgehende orangefarbene Lichter in einer horizontalen Linie'' |
| colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Osp2.png]] <br /><br /> '''Osp2''' | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Osp2.png]] <br /><br /> '''Osp2''' | ||
| − | ''' | + | '''Die Signalanlagen an dem Bahnübergang, auf den sich das Schild bezieht, sind betriebsbereit; fahren Sie mit der maximal zulässigen Geschwindigkeit über den Bahnübergang.''' |
| − | '' | + | ''Zwei durchgehende weiße Lichter in einer vertikalen Linie'' |
|} | |} | ||
---- | ---- | ||
| − | ==== | + | ==== Abdrück-Signale ==== |
| − | [[Plik:Glowicatr.JPG|200px|thumb|left| | + | [[Plik:Glowicatr.JPG|200px|thumb|left|Leichte Rangieranlage am Abstellgleis]] |
| − | + | Rangiersignale werden auf Rangierbahnsteigkanten verwendet, um Rangierbewegungen anzuzeigen. Dazu gehören: | |
| − | * | + | *Geformte Buckelscheibe (wird praktisch nicht mehr verwendet), die in der Lage ist, die Signale "Rt1", "Rt2" und "Rt3" zu liefern. |
| − | * | + | *Lichtsignalanlage, die die Signale "Rt1", "Rt2", "Rt3", "Rt4" und "Rt5" bereitstellen kann. |
| − | + | Bei Bedarf wurden im Ankunftsbereich des Bahnhofs entlang der Gleise häufig Buckel-Repeater eingesetzt. Diese Repeater sind optisch praktisch identisch mit den Haupt-Buckel-Repeatern. | |
{| border="1" cellspacing="0" cellpadding="5" width=100% align=center class="wikitable" | {| border="1" cellspacing="0" cellpadding="5" width=100% align=center class="wikitable" | ||
|+ | |+ | ||
| − | ! colspan="12" | | + | ! colspan="12" |Vom Buckelsignal übertragene Signale |
|- | |- | ||
| colspan="2" width="20%" align="center" valign="top" | [[Plik:Rt1.png]] <br /><br /> '''Rt1''' | | colspan="2" width="20%" align="center" valign="top" | [[Plik:Rt1.png]] <br /><br /> '''Rt1''' | ||
| − | ''' | + | '''Drücken ist verboten''' |
| − | '' | + | ''Eine Reihe weißer Lichter, die eine horizontale Linie bilden'' |
| colspan="2" width="20%" align="center" valign="top" | [[Plik:Rt2.png]] <br /><br /> '''Rt2''' | | colspan="2" width="20%" align="center" valign="top" | [[Plik:Rt2.png]] <br /><br /> '''Rt2''' | ||
| − | ''' | + | '''Drücken Sie langsam''' |
| − | '' | + | ''Eine Reihe weißer Lichter, die eine diagonale Linie bilden, die in einem Winkel von 45° ansteigt'' |
| − | + | Signal Rt2 bedeutet, dass Sie rollendes Material mit einer Geschwindigkeit von höchstens 3 km/h schieben dürfen.* | |
| colspan="2" width="20%" align="center" valign="top" | [[Plik:Rt3.png]] <br /><br /> '''Rt3''' | | colspan="2" width="20%" align="center" valign="top" | [[Plik:Rt3.png]] <br /><br /> '''Rt3''' | ||
| − | ''' | + | '''Mit mäßiger Geschwindigkeit schieben.''' |
| − | '' | + | ''Eine Reihe weißer Lichter, die eine vertikale Linie bilden'' |
| − | + | Das Signal Rt3 bedeutet, dass rollendes Material mit einer Geschwindigkeit von höchstens 5 km/h geschoben werden darf, sofern die technischen Vorschriften des Bahnhofs nichts anderes vorsehen. | |
| colspan="2" width="20%" align="center" valign="top" | [[Plik:Rt4.png]] <br /><br /> '''Rt4''' | | colspan="2" width="20%" align="center" valign="top" | [[Plik:Rt4.png]] <br /><br /> '''Rt4''' | ||
| − | ''' | + | '''Zurücksetzen''' |
| − | '' | + | ''Eine Reihe weißer Lichter, die einen rechten Winkel bilden, wobei ihre Arme nach rechts und unten zeigen.'' |
| − | + | Das Signal Rt4 zeigt an, dass der Rangierzug bergab rückwärtsfahren muss. Dieses Signal wird nur bei leichten Rangiersignalen verwendet.* | |
| colspan="2" width="20%" align="center" valign="top" | [[Plik:Rt5.gif]] <br /><br /> '''Rt5''' | | colspan="2" width="20%" align="center" valign="top" | [[Plik:Rt5.gif]] <br /><br /> '''Rt5''' | ||
| − | ''' | + | '''Schieben Sie den Zug den Hügel hinauf.''' |
| − | '' | + | ''Eine Reihe gleichzeitig blinkender weißer Lichter bildet eine horizontale Linie.'' |
| − | + | Das Signal Rt5 zeigt an, dass der Zug auf einen Rangierhügel geschoben werden darf, während Waggons von einem Nachbargleis über den Hügel geschoben werden. Um zwischen mehreren Gleisen, von denen aus geschoben werden soll, zu unterscheiden, ist das Signal Rt5 gleichzeitig mit dem Signal Ms2 zu geben. Dieses Signal wird an einem Form- oder Rangiersignal auf dem entsprechenden Gleis gegeben. Das Schieben darf nicht schneller als 15 km/h erfolgen. Das Signal Rt5 wird nur an beleuchteten Rangiersignalen verwendet. | |
|} | |} | ||
| − | * | + | *Auf den Fotos mit den Rt2- und Rt4-Signalen kann man deren „Spiegelbild“ sehen, wodurch man erkennen kann, wo sich die Vorder- und Rückseite der Disc befinden. |
---- | ---- | ||
| − | ==== d. | + | ==== d. Lichtbarriereschilde ==== |
| − | [[Plik:Tz.JPG|200px|thumb|right|d. | + | [[Plik:Tz.JPG|200px|thumb|right|d. Absperrschilde, die derzeit als Wegweisersignale verwendet werden]] |
| − | + | An Bahnhöfen in der Nähe von Gleisen, auf denen Züge üblicherweise nur einfuhren, wurden früher Schrankensignale eingesetzt. Meist handelte es sich dabei um Zweikammersignale (rot und mattweiß), abgekürzt „Tz“, mit einer fortlaufenden Nummer, die die Streckenlänge angab. Heute werden sie als Formsignale bezeichnet. Kann das Schrankensignal jedoch „Ms2 – Rangieren erlaubt“ signalisieren, muss unter dem Signalnamen ein Schild mit dem schwarzen Buchstaben „m“ angebracht werden. Die mattweiße Kammer dient der Anzeige des Rangierens. In begründeten Fällen kann das Signal jedoch, wenn sich hinter dem Weichenkopf ein Gruppenabfahrsignal befindet, nach dem Signal für das Gruppenabfahrsignal ein weiteres Signal (ein mattweißes Blinklicht) ausgeben, das dem Zug die Weiterfahrt zum Gruppenabfahrsignal erlaubt. Ist das Signal mit einem mattweißen Blinklichtsystem ausgestattet, kann auch ein Ersatzsignal angezeigt werden. Darüber hinaus können Schrankensignale als permanente Gleissperrsignale (Einkammersignal mit rotem Licht) verwendet werden. | |
| − | ''''' | + | '''''Die ehemaligen Lichtschranken wurden inzwischen in Semaphoren umbenannt und dienen als Wegweiser-Semaphoren oder Abfahrts-Semaphoren, die sich auf die Gruppenabfahrts-Semaphore beziehen.''''' |
{| border="1" cellspacing="0" cellpadding="5" width=70% align=center class="wikitable" | {| border="1" cellspacing="0" cellpadding="5" width=70% align=center class="wikitable" | ||
|+ | |+ | ||
| − | ! colspan="12" | | + | ! colspan="12" |Signale, die von ehemaligen Lichtschranken, ehemaligen Signalzeichen übertragen wurden |
|- | |- | ||
| colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:czerwone góra ciągłe.svg]]<br/>[[Plik:wygaszony dół.svg]]<br/>[[Plik:Podstawa Tz.2.svg]]<br /><br /> '''S1''' | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:czerwone góra ciągłe.svg]]<br/>[[Plik:wygaszony dół.svg]]<br/>[[Plik:Podstawa Tz.2.svg]]<br /><br /> '''S1''' | ||
| − | '''" | + | '''"Halt"''' |
| − | '' | + | ''Ein dauerhaft rotes Licht am Signalsignal'' |
| − | + | Signal S1 befiehlt dem Zug, anzuhalten und vor dem Formsignal zu manövrieren. | |
| colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:wygaszony góra.svg]]<br/>[[Plik:Białe dół ciągłe.svg]]<br/>[[Plik:Podstawa Tz.2.svg]]<br /><br /> '''Ms2''' | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:wygaszony góra.svg]]<br/>[[Plik:Białe dół ciągłe.svg]]<br/>[[Plik:Podstawa Tz.2.svg]]<br /><br /> '''Ms2''' | ||
| − | ''' | + | '''Rangieren erlaubt''' |
| − | '' | + | ''Ein mattes weißes Licht am Signalzeichen'' |
| colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:czerwone góra ciągłe.svg]]<br/>[[Plik:białe dół migające.svg]]<br/>[[Plik:Podstawa Tz.2.svg]]<br /><br /> '''Sz''' | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:czerwone góra ciągłe.svg]]<br/>[[Plik:białe dół migające.svg]]<br/>[[Plik:Podstawa Tz.2.svg]]<br /><br /> '''Sz''' | ||
| − | ''' | + | '''Ersatzsignal''' |
| − | '' | + | ''Weitere Informationen zum Ersatzsignal finden Sie im folgenden Abschnitt.'' |
| colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:wygaszony góra.svg]]<br/>[[Plik:Białe dół migające.svg]]<br/>[[Plik:Podstawa Tz.2.svg]]<br /><br /> | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:wygaszony góra.svg]]<br/>[[Plik:Białe dół migające.svg]]<br/>[[Plik:Podstawa Tz.2.svg]]<br /><br /> | ||
| − | ''' | + | '''Zugfahrten nach Gruppenabfahrtssignal sind zulässig.''' |
| − | '' | + | ''Ein weißes Licht blinkt auf dem Signalsignal.'' |
|} | |} | ||
---- | ---- | ||
| − | === | + | === Ersatzsignal === |
| − | ''' | + | '''Ersatzsignal „Sz“ – Sie können ein Semaphorsignal, das das Signal Sr1 oder S1 „Stopp“ oder ein fragliches Signal anzeigt, oder ein unbeleuchtetes Semaphorsignal oder ein Ersatzsignal mit nur einer weißen Lichtoptik passieren – ohne schriftlichen Befehl.''' |
| − | '' | + | ''Ein schwaches, weißes Blinklicht an einem Signalmast, entweder an einem unbeleuchteten Signalmast oder auf einem separaten Sockel.'' |
| − | [[Plik:Choinkasz.gif|200px|thumb|right| | + | [[Plik:Choinkasz.gif|200px|thumb|right|Der sogenannte Weihnachtsbaum+Sh]] |
{| border="1" cellspacing="0" cellpadding="2" width=35% align=center class="wikitable" | {| border="1" cellspacing="0" cellpadding="2" width=35% align=center class="wikitable" | ||
|+ | |+ | ||
| − | ! colspan="12" | | + | ! colspan="12" |Ersatzsignalanzeiger |
|- | |- | ||
| colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Sz1kom.gif]][[Plik:Sz2kom.gif]][[Plik:Tzsz.gif]][[Plik:NowySz.gif]] | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Sz1kom.gif]][[Plik:Sz2kom.gif]][[Plik:Tzsz.gif]][[Plik:NowySz.gif]] | ||
|} | |} | ||
| − | ''' | + | '''Das Ersatzsignal ermöglicht:''' |
| − | a) | + | a) Fahrt zum nächsten Signalzeichen, Schrankensignal, Standort des D1-Haltesignals, |
| − | b) | + | b) Die Fahrt darf mit einer Geschwindigkeit von höchstens 40 km/h erfolgen und erfordert kein Anhalten; der Lokführer sollte jedoch die Fahrgeschwindigkeit so anpassen, dass er den Zug jederzeit anhalten kann, falls er plötzlich ein Hindernis bemerkt; beim Einfahren in eine Strecke ohne automatische Sperrung ist die Fahrt mit einer Geschwindigkeit von bis zu 40 km/h innerhalb der Grenzen des Verkehrskontrollpunkts zulässig. |
| − | + | Die Abfahrt eines Zuges auf einer Strecke mit automatischer Sperrung aufgrund eines Ersatzsignals, einer schriftlichen Anweisung an das Zugpersonal oder einer Übermittlung über Kommunikationsgeräte sollte mit besonderer Vorsicht erfolgen, damit der Lokführer den Zug jederzeit anhalten kann, falls er plötzlich ein Hindernis bemerkt, und die Geschwindigkeit des Zuges darf 20 km/h nicht überschreiten; der Zug muss vorsichtig weiterfahren, bis die Zugspitze das Signal passiert hat, das die Durchfahrt erlaubt, es sei denn, der Lokführer hat eine schriftliche Anweisung erhalten, die ihn darüber informiert, dass die automatischen Sperrsignale ungültig sind. | |
---- | ---- | ||
| − | === | + | === Gleissperrsignale === |
| − | ==== | + | ==== Barriereschilde ==== |
| − | [[Plik:27.jpg|200px|thumb|right| | + | [[Plik:27.jpg|200px|thumb|right|Geformter Schutzschild]] |
| − | + | Gleissperrsignale werden an Schranken, Entgleisungsanlagen, Drehscheiben, Gleiswaagen, Weichen, Wasserradkränen und Haltebrücken eingesetzt. | |
{| border="1" cellspacing="0" cellpadding="5" width=70% align=center class="wikitable" | {| border="1" cellspacing="0" cellpadding="5" width=70% align=center class="wikitable" | ||
|+ | |+ | ||
| − | ! colspan="12" | | + | ! colspan="12" |Durch Barriereschilde übertragene Signale |
|- | |- | ||
| colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Z1.png]] <br /><br /> '''Z1''' | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Z1.png]] <br /><br /> '''Z1''' | ||
| − | '''" | + | '''"Halt"''' |
| − | '' | + | ''Eine schwarze horizontale Linie auf einem weißen runden Schild'' |
| − | + | Das Signal Z1 am Schrankensignal gilt sowohl für Rangier- als auch für Zugfahrten und weist den Zug bzw. das Rangierfahrzeug an, vor diesem Signal anzuhalten. | |
| colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Z2.png]] <br /><br /> '''Z2''' | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Z2.png]] <br /><br /> '''Z2''' | ||
| − | ''' | + | '''Fahren erlaubt''' |
| − | '' | + | ''Eine schwarze diagonale Linie, die in einem Winkel von 45° nach rechts oben verläuft, vor dem Hintergrund eines weißen runden Schildes'' |
| − | + | Das Signal Z2 am Schrankensignal erlaubt Rangierfahrzeugen die Durchfahrt an diesem Signal vorbei. | |
|} | |} | ||
| − | * | + | * Ein vor dem Schrankensignal Z1 „Halt“ stehengebliebener Zug darf auf Anweisung weiterfahren, wenn diese Anweisung über Kommunikationsgeräte an die Zugbesatzung übermittelt wird. |
| − | * | + | * Der Rangierwagen darf das Schrankensignal passieren, wenn das Signal Z2 „Fahrt erlaubt“ angezeigt wird, und wenn es nicht möglich ist, dieses Signal am Schild zu stellen, wenn ein autorisierter Mitarbeiter die Erlaubnis zur Durchfahrt erteilt, das Signal Z1 „Halt“ am Schrankensignal anzeigt und zusätzlich das Signal Rm1 „An mich“ oder Rm2 „Von mir“ gibt. |
| − | * | + | * Bei Gleisen, die mit einem Prellbock enden, wird auf der rechten Seite des Gleises, in Fahrtrichtung blickend, an der Stelle, an der der mit Sand bedeckte Abschnitt beginnt, ein Schrankensignal mit der permanenten Anzeige Z1 „Halt“ oder ein Lichtsignal mit der permanenten Anzeige S1 „Halt“ angebracht; bei Rampen wird es auf der rechten Seite des Gleises in Höhe des Pufferbalkens des Prellbocks angebracht. |
---- | ---- | ||
| − | ==== | + | ==== Entgleisungsanlagen, Drehscheiben, Waagen, Radsatzwechselstellen ==== |
| − | [[Plik:20160716 113240.jpg|300px|thumb|right|Wykolejnica dwutorowa]][[Plik:DSC04067.JPG|300px|thumb|right| | + | [[Plik:20160716 113240.jpg|300px|thumb|right|Wykolejnica dwutorowa]][[Plik:DSC04067.JPG|300px|thumb|right|Signal Z1wk]] |
{| border="1" cellspacing="0" cellpadding="5" width=70% align=center class="wikitable" | {| border="1" cellspacing="0" cellpadding="5" width=70% align=center class="wikitable" | ||
|+ | |+ | ||
| − | ! colspan="12" | | + | ! colspan="12" |Von Lichtlaternensignale ausgesendete Signale |
|- | |- | ||
| colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Z1wk.png|300px]] <br /><br /> '''Z1wk, Z1o, Z1wg''' | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Z1wk.png|300px]] <br /><br /> '''Z1wk, Z1o, Z1wg''' | ||
| − | '''Z1wk - | + | '''Z1wk - Halt, Entgleisungsvorrichtung auf der Strecke''' |
| − | '''Z1o, Z1wg - | + | '''Z1o, Z1wg - Halt, Einfahrt verboten''' |
| − | '' | + | ''Eine schwarze horizontale Linie auf einem weißen runden Schild'' |
| colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Z2wk.png|300px]] <br /><br /> '''Z2wk, Z2o, Z2wg''' | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Z2wk.png|300px]] <br /><br /> '''Z2wk, Z2o, Z2wg''' | ||
| − | '''Z2wk | + | '''Z2wk – Entgleisungsvorrichtung aus dem Gleis entfernt''' |
| − | '''Z2o, Z2wg - | + | '''Z2o, Z2wg - Einfahrt zugelassen''' |
| − | '' | + | ''Eine schwarze vertikale Linie auf einem weißen runden Schild'' |
| colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Z1p.png]] <br /><br /> '''Z1p''' | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Z1p.png]] <br /><br /> '''Z1p''' | ||
| − | ''' | + | '''Halt! Einfahrt für Fahrzeuge mit nicht rutschenden Rädern verboten.''' |
| − | '' | + | ''Ein schwarzer horizontaler Strich auf einem weißen runden Schild, darunter ein großes weißes N.'' |
| − | + | Das Signal Z1p bedeutet, dass Schienenfahrzeuge mit nicht gleitenden Rädern oder Radsätzen nicht auf das Zufahrtsgleis zum Wechselbahnhof hinter diesem Signal einfahren dürfen. | |
|- | |- | ||
| colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Z1wktyl.png|300px]] <br /><br /> '''Z1wk''' | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Z1wktyl.png|300px]] <br /><br /> '''Z1wk''' | ||
| − | '''Z1wk - | + | '''Z1wk - Halt, Entgleisungsvorrichtung auf der Strecke''' |
| − | '' | + | ''Zwei milchige Lichter an der Laterne, horizontal angeordnet'' |
| − | + | Rückseite des Z1wk-Signals. | |
| colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Z2wktyl.png|300px]] <br /><br /> '''Z2wk''' | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Z2wktyl.png|300px]] <br /><br /> '''Z2wk''' | ||
| − | '''Z2wk | + | '''Z2wk – Entgleisungsvorrichtung aus dem Gleis entfernt''' |
| − | '' | + | ''Zwei milchige Lichter an der Laterne, vertikal angeordnet'' |
| − | + | Rückseite des Z2wk-Signals. | |
|} | |} | ||
---- | ---- | ||
| − | ==== | + | ==== Wasserkräne ==== |
| − | <span style="color:orange">'' | + | <span style="color:orange">''Signale, die derzeit nicht im Signalhandbuch enthalten sind – Ungültige/Historische Signale''</span> |
{| border="1" cellspacing="0" cellpadding="5" width=70% align=center class="wikitable" | {| border="1" cellspacing="0" cellpadding="5" width=70% align=center class="wikitable" | ||
|+ | |+ | ||
| − | ! colspan="12" | | + | ! colspan="12" |Signale, die von Leuchttürmen auf Wasserkränen ausgesendet werden |
|- | |- | ||
| colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Z1z.png]] <br /><br /> '''Z1z''' | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Z1z.png]] <br /><br /> '''Z1z''' | ||
| − | '''" | + | '''"Anhalten, Vorbeifahren am Kran verboten''' |
| − | ''''' | + | '''''Tagzeichen''' - Der Kranarm ist senkrecht zur Schienenachse positioniert.'' |
| − | ''''' | + | '''''Nachtzeichen''' - Das rote Licht der Laterne, die am Kranarm angebracht war |
| colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Z2z.png]] <br /><br /> '''Z2z''' | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:Z2z.png]] <br /><br /> '''Z2z''' | ||
| − | ''' | + | '''Die Durchfahrt am Kran vorbei ist gestattet.''' |
| − | ''''' | + | '''''Tagzeichen''' - Der Kranarm ist parallel zur Schienenachse positioniert.'' |
| − | ''''' | + | '''''Nachtzeichen''' - Das weiße Licht der Laterne, die am Kranarm angebracht war |
|} | |} | ||
---- | ---- | ||
| − | === | + | === Stopp- und Geschwindigkeitsreduzierungssignale === |
| − | ==== | + | ==== Stoppsignale ==== |
{| border="1" cellspacing="0" cellpadding="5" width=80% align=center class="wikitable" | {| border="1" cellspacing="0" cellpadding="5" width=80% align=center class="wikitable" | ||
|+ | |+ | ||
| − | ! colspan="12" | | + | ! colspan="12" |Stoppsignale |
|- | |- | ||
| colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:DO.png|200px]] <br /><br /> '''DO''' | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:DO.png|200px]] <br /><br /> '''DO''' | ||
| − | ''' | + | '''Hinter dem Warnschild befindet sich ein Stoppschild.''' |
| − | ''''' | + | '''''Tagzeichen''' - Stationäres rundes orangefarbenes Zifferblatt mit schwarzem Ring und weißem Rand'' |
| − | ''''' | + | '''''Nachtzeichen''' - Orangefarbenes Licht am Mast unterhalb des Schildes'' |
| − | + | Ein stationäres mobiles Warnschild weist darauf hin, dass sich innerhalb des um 200 m erhöhten Bremswegs ein Stoppschild mit D1-Signal befindet; das W1-Signal befindet sich nicht vor dem mobilen Warnschild. | |
| colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:D1.png|400px]] <br /><br /> '''D1''' | | colspan="2" width="25%" align="center" valign="top" | [[Plik:D1.png|400px]] <br /><br /> '''D1''' | ||
| − | '''" | + | '''"Halt" als Stoppschild gegeben''' |
| − | ''''' | + | '''''Tagzeichen''' - Rechteckiger roter Schild mit weißem Rand'' |
| − | ''''' | + | '''''Nachtzeichen''' - Rotes Licht in der Mitte über dem Signalschirm'' |
|} | |} | ||
| − | + | Das D1-Haltesignal dient zur Kennzeichnung einer Stelle, an der aus irgendeinem Grund ein Zug oder ein Rangierzug angehalten werden muss und an dieser Stelle kein Formsignal oder Gleissperrsignal vorhanden ist oder es unmöglich ist, ein Fahrverbotssignal an dem dort aufgestellten Signal zu stellen, insbesondere: | |
| − | * | + | * wenn der Zustand der Gleise oder ein Hindernis die Sicherheit des Eisenbahnverkehrs gefährdet; |
| − | * | + | * wenn das "Halt"-Signal am Signalmast oder an der Schranke nicht zurückgesetzt werden kann; |
| − | * | + | * wenn das Signal vorübergehend fehlt; |
| − | * | + | * im Falle der Sperrung einer Strecke oder eines Bahnhofsgleises oder eines Teils davon; |
| − | * | + | * wenn die Schrankenscheibe in der Position „Durchfahrt erlaubt“ verriegelt ist; |
| − | * | + | * Um auf den Gleisen abgestellte Gleisbaumaschinen vor dem Überfahren durch rollendes Material zu schützen, wird in diesem Fall ein Anschlagschild in einem Abstand von 1 bis 3 m vor der Entgleisungsanlage angebracht, um die auf den Gleisen stehenden Gleisbaumaschinen zu schützen. |
| − | + | In den unter Punkt 2 und 3 genannten Fällen wird das D1-Signal vor dem Signal bzw. an der Stelle, an der sich das Signal befindet, aufgestellt. | |
| − | + | Das Signal D1 wird auch an Strecken verwendet, um eine Stelle zu kennzeichnen, an der eine Geschwindigkeitsbegrenzung von weniger als 10 km/h gilt. | |
| − | ==== | + | ==== Geschwindigkeitsreduzierungssignal ==== |
| − | [[Plik:D6.JPG|thumb|left| | + | [[Plik:D6.JPG|thumb|left|Signal D6 und Anzeige W6a]][[Plik:W14a.JPG|200px|thumb|right|Anzeige W14a markiert den Beginn der Geschwindigkeitsbegrenzung]] |
| − | + | Signal D6 „Langsam fahren“ bedeutet, dass sich innerhalb des Bremswegs ein Streckenabschnitt befindet, auf dem der Zug langsamer als die planmäßige Geschwindigkeit fahren muss. Wurde der Lokführer nicht zuvor über die zulässige Geschwindigkeit bei Signal D6 informiert und ist diese Geschwindigkeit nicht auf dem Signal angegeben, ist die Geschwindigkeit auf 20 km/h zu reduzieren. | |
Na początku i na końcu odcinka toru, na którym obowiązuje ograniczenie prędkości ustawia się wskaźniki W14. | Na początku i na końcu odcinka toru, na którym obowiązuje ograniczenie prędkości ustawia się wskaźniki W14. | ||
| Linia 760: | Linia 770: | ||
* Podczas mgły lub zamieci utrudniającej widoczność należy w razie zepsucia się gwizdawki lub syreny lokomotywy dojechać do najbliższej stacji ze zmniejszoną prędkością i zażądać lokomotywy pomocniczej. | * Podczas mgły lub zamieci utrudniającej widoczność należy w razie zepsucia się gwizdawki lub syreny lokomotywy dojechać do najbliższej stacji ze zmniejszoną prędkością i zażądać lokomotywy pomocniczej. | ||
| − | ==== | + | ==== Warnungssignale ==== |
| − | + | Man verwendet folgende Warnungssignale: | |
'''Rp1 - Baczność''' | '''Rp1 - Baczność''' | ||
Aktualna wersja na dzień 15:00, 15 mar 2026
Dieses Handbuch hilft Dir, das Erlernen der Signalverordnung (E1) und der Anleitung zum Fahren von Zügen (R1) auf dem PKP PLK-Netz.
Spis treści
- 1 Signalisierung (E1)
- 1.1 Signale (ortsfest)
- 1.2 Ersatzsignal
- 1.3 Gleissperrsignale
- 1.4 Stopp- und Geschwindigkeitsreduzierungssignale
- 1.5 Sygnały dawane przez uprawnione osoby
- 1.6 Sygnały dawane gwizdawką lub syreną pojazdu kolejowego
- 1.7 Sygnały przy wyprawianiu i przepuszczaniu pociągów
- 1.8 Sygnały na pojazdach kolejowych
- 1.9 Sygnały alarmowe
- 1.10 Wskaźniki
- 1.11 Sygnały i wskaźniki stosowane wyłącznie na wyznaczonych liniach i stacjach
- 1.12 Sygnały stosowane do odwołania
- 2 Technika prowadzenia ruchu pociągów (R1)
Signalisierung (E1)
In diesem Kapitel lernen Sie die grundlegenden Eisenbahnvorschriften kennen, auch wenn Sie noch keinen Kontakt damit hatten.
Instrukcja sygnalizacji ze strony PKP PLK w formacie PDF
Signale (ortsfest)
Mittels Signalen werden Befehle oder Anweisungen gegeben, um bestimmte Aktionen im Zusammenhang mit der Bewegung von Fahrzeugen durchzuführen. Im PKP-Netz werden folgende Signale verwendet:
- Signale
- Vorsignale
- Rangiersignal
- Vorsignal- Wiederholer
- Ersatzsignal
- Bahnübergang Überwachungssignal
- Abdrücksignale
- Schutzhalte
---
Signal
Signale zeigen an, ob der anschließende Gleisabschnitt befahren werden darf.
- Halbautomatisch:
Der halbautomatische Signalmast ist rot-weiß gestreift. Das Hauptsignal ist das Signal S1 („Halt“). Es wird von autorisiertem Bahnpersonal in einem Stellwerk bedient. Der Begriff „automatisch“ bezieht sich auf die Art der Signalabschirmung. Nach dem Signal „Fahrt frei“ fährt das vorbeifahrende Fahrzeug in die entsprechende Gleisanlage ein und überbrückt so beide Schienen mit seinem Radsatz. Dadurch wird an den Relais ein Streckenbelegungssignal ausgelöst, und das Signal schaltet automatisch auf S1. Signale an Stellwerken sollten mit fortlaufenden Großbuchstaben des Alphabets (ohne Angabe der Geschwindigkeit) in Richtung zunehmender Streckenkilometerzahl von links nach rechts, in Blickrichtung des Signals, gekennzeichnet sein. Bei Abfahrts-, Wegweiser- und ausnahmsweise auch Einfahrtssignalen kann die Buchstabenbezeichnung durch die Gleisnummer ergänzt werden, auf der sich das Signal befindet. Wird das Semaphor zur Bereitstellung eines Signals verwendet, das das Rangieren von Gleisen erlaubt (Ms2), wird unter der Platte mit dem Semaphornamen eine zusätzliche Platte mit dem Buchstaben "m" angebracht (Ausnahme sind Einfahrsignale, die in der Regel keine Signale zum Rangieren bereitstellen).
- Selbsttätig (SBL - Automatische Streckenblockeinrichtung):
Der automatische Signalmast ist weiß lackiert und wird zwischen Signalmasten eingesetzt, um die Streckenkapazität zu erhöhen und die Strecke in Abschnitte zu unterteilen. Diese Signale werden von SRK-Geräten gesteuert. Das Grundsignal eines automatischen Signals ist S2 – „Fahrt mit der zulässigen Höchstgeschwindigkeit“, was bedeutet, dass der Abschnitt hinter dem Signal frei ist. Eine Ausnahme bildet das letzte SBL-Signal mit Anzeige W18, dessen Grundsignal S5 ist, sowie bei einem Vier-Zustands-Block das vorletzte SBL-Signal mit Anzeige W1, dessen Grundsignal S3 ist. Automatische SBL-Signale sind mit einer Zahl zu kennzeichnen, die dem Kilometer und Hektometer der Bahnstrecke entspricht, auf der sich das Signal befindet. Bei einem Formsignal auf einem ungeraden Gleis entspricht die letzte Ziffer der Zahl dem nächstgelegenen ungeraden Hektometer (in Fahrtrichtung blickend), bei Formsignalen auf einem geraden Gleis dem geraden Hektometer. Dies gilt auch für die Kennzeichnung automatischer Formsignale auf eingleisigen Strecken. Bei Strecken mit automatischer Zweirichtungs-Streckenblockierung müssen die Semaphornummern für die falsche Richtung durch Anhängen des Buchstabens „N“ ergänzt werden. Bei mehrgleisigen Strecken muss die obige Markierung zur Zuordnung der Signale zu der jeweiligen Strecke einen Buchstaben enthalten, der die Strecke kennzeichnet: „P“ für Vorortstrecken und „D“ für Fernstrecken.
- Die SBL-Blockade kann je nach Bedarf und Verkehrsaufkommen aus zwei, drei oder vier Kammern bestehen:
- Zweipunkt: Das Semaphor kann die Signale S1 und S2 liefern.
- Drei-Positionen: Das Semaphor kann die Signale S1, S2 und S5 liefern.
- Vierstellig: Das Semaphor kann die Signale S1, S2, S3 und S5 liefern.
- Eine Ausnahme bildet das letzte SBL-Semaphor mit der Anzeige W18, das gleichzeitig als Warnsignal vor dem Einfahrtssemaphor dient und auch das Signal S4 geben kann.
Je nach Standort und Funktion in der Verkehrsleitzentrale werden Semaphoren wie folgt unterteilt:
- Einfahrt – ermöglicht die Einfahrt zu einem Bahnhof, einer Ausweichstelle, einem Abzweiggleis und einem Nebengleis. Sie definieren die Grenzen des jeweiligen Gleisanschlusses.
- Abfahrt (einschließlich Gruppenabfahrt) - wird verwendet, um den Beginn der Abfahrt von den Bahnhofsgleisen auf den Wanderweg zu signalisieren.
- Signale – werden zwischen den Ein- und Ausfahrtssignalen verwendet, um die Fahrstrecke genauer zu definieren. Meistens zeigen sie den Übergang von einer Gleisgruppe zu einer anderen innerhalb eines Bahnhofs an.
- Block (halbautomatisch und automatisch) - Um die Kapazität der Route zu erhöhen, kann sie mithilfe von Blockpfosten (halbautomatisch) und SBL (automatisch) in Blöcke unterteilt werden.
- Schutzschild - wird auf der Strecke verwendet, um die Kreuzung zweier Eisenbahnlinien auf einer Ebene, eine Eisenbahnlinie mit einer anderen Eisenbahnlinie, eine Klappbrücke oder eine andere Stelle zu schützen, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten.
Durch Semaphore übertragene Signale
Geformt
Auf der Rückseite von Formsignalen werden ebenfalls Nachtsignale verwendet. Wenn das Formsignal in Stellung:
- Sr1 - die obere Laterne zeigt eine große mattweiße Hintergrundbeleuchtung und auf dem zweiarmigen Formsignal zeigt die untere Laterne zusätzlich ein kleines mattweißes Licht an
- Sr2 - die obere Laterne zeigt ein großes weißes Licht nach hinten, und zusätzlich - die untere Laterne zeigt ein kleines mattweißes Licht an
- Sr3 - beide Laternen zeigen große weiße Lichter nach hinten an.
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Lichtsignale
Weitere Informationen aus §3:
14. Ein Zug, der vor einem Signal Sr1 oder S1 „Halt“ hält, das nicht leuchtet oder ein weißes Licht oder ein unklares Signal anzeigt, darf seine Fahrt fortsetzen, wenn ein Freigabesignal oder ein Ersatzsignal am Signal erscheint oder eine schriftliche Anweisung an das Zugpersonal vorliegt oder über Kommunikationsgeräte übermittelt wird.
15. Ein Zug, der wegen des Fehlens eines Form- oder Lichtsignals an der Stelle, an der es sich zuvor befand, angehalten hat, sowie ein Zug, der vor dem D1-„Halt“-Signal an einem tragbaren Haltsignal, das an der Stelle des fehlenden Signals aufgestellt wurde, angehalten hat, darf auf der Grundlage einer schriftlichen Anweisung, die der Zugbesatzung übermittelt oder über Kommunikationsgeräte übermittelt wird, weiterfahren.
16. Ein Zug, der vor einem automatischen Blocksignal mit dem Signal S1 („Halt“) hält, darf, sofern kein Fahrsignal angezeigt wird, mit einer Geschwindigkeit von höchstens 20 km/h weiterfahren, es sei denn, es befindet sich ein sichtbares Hindernis im Weg. Die Geschwindigkeit des Zuges ist so zu regeln, dass er jederzeit angehalten werden kann, sobald ein Hindernis erkannt wird. Bis die Zugspitze das Fahrsignal passiert hat, ist besondere Vorsicht geboten.
17. Das Signal Sr1 oder S1 „Stop“ an einem Formsignal bezieht sich sowohl auf Züge als auch auf Rangierarbeiten und bedeutet, dass es verboten ist, das Formsignal zu passieren.
18. Rangierfahrzeuge dürfen das Signal Sr1 oder S1 „Halt“ am Formsignal passieren, wenn ein autorisierter Mitarbeiter den Befehl zum Passieren dieses Signals gibt und das Signal Rm1 „An mich“ oder Rm2 „Von mir“ gibt.
19. Ein Freigabesignal an einem Formsignal bedeutet ein Verbot des Rangierens auf der Zugstrecke; ein Ersatzsignal bedeutet ebenfalls ein Verbot des Rangierens auf der Zugstrecke.
Semaphor-Warnsignale
Vor den Ampeln, innerhalb des Bremswegs, befinden sich Lichtzeichen (graue Pfosten), die den Fahrer über das vom jeweiligen Signal übermittelte Signal informieren. Die Bezeichnung der Lichtzeichen enthält die Abkürzung „To“ und den Namen des zugehörigen Lichtzeichens. Beispielsweise bezieht sich das Signal „ToA“ auf das Lichtzeichen „A“. Lichtzeichen sind mit dem W1-Symbol gekennzeichnet. Es gibt folgende Arten von Semaphor-Warnsignalen:
- Zweistufiges, geformtes Warnschild mit den Signalen „Od1“ und „Od2“
- Dreistufiges, geformtes Warnschild mit den Signalen „Ot1“, „Ot2“ und „Ot3“
- ein stationäres, geformtes Warnschild, das ständig das „On“-Signal ausgibt
Geformte Semaphor-Warnsignale werden nur vor Formsemaphoren verwendet.
- Warnlichtsignal mit den Signalen "Os1", "Os2", "Os3" und "Os4"
Vor Form- und Lichtsignalen werden Lichtsignalzeichen verwendet.
Durch Semaphore übermittelte Warnsignale
Geformt
Die Rücklichter der Nachtsignale werden an den geformten Warnsignalen verwendet. Wenn das Warnsignal ausgegeben wird:
- Od1 - Die Lampe gibt einen großen, matten, weißen Lichtstrahl von hinten ab.,
- Od2 - Die Lampe strahlt ein helles weißes Licht hinter sich aus,
- Ot1,Ot2,Ot3 - Die Lampe zeigt ein kleines, mattes weißes Licht hinter sich.,
- On - Die Lampe strahlt rückwärts ein weißes Licht aus.
Licht
Rangiersignale
Rangiersignale (graue Masten) übermitteln Signale, die das Rangieren erlauben oder verbieten und gelten ausschließlich für diese. Die Bezeichnung der Rangiersignale enthält die Abkürzung „Tm“ und eine Zahl, die mit der Streckenkilometerzahl ansteigt. Das Grundsignal der Rangiersignale ist „M1“, „Ms1“ bedeutet Rangieren verboten. Folgende Arten von Manövrierschilden werden unterschieden:
- Geformtes Rangiersignal, das die Signale 'M1' und 'M2' ausgibt
- Lichtsignal, das die Signale "Ms1" und "Ms2" ausgibt
Von Rangiersignalen übertragene Signale
Geformt
Lichtsignale
Wiederholende Signale
Wiederholungssignale (graue Stangen) werden vor Semaphoren verwendet, um den Fahrer über das Signal des jeweiligen Semaphors zu informieren. Die Bezeichnung eines Wiederholungssignals enthält die Abkürzung „Sp“. Dieser Abkürzung steht eine römische Ziffer, die die Position des Semaphors angibt, gefolgt vom Namen des zugehörigen Semaphors. Beispielsweise bezieht sich „IIISpC5“ auf den Semaphor „C5“ und ist der drittletzte Wiederholungssignal. Die von einem Wiederholungssignal übermittelten Signale sind: „Sp1“, „Sp2“, „Sp3“ und „Sp4“.
-Wiederholte Signale sind auf Strecken mit automatischer Streckensperrung verboten. Ist das Signal schwer erkennbar, werden W11-Anzeigen verwendet. -Bei Bedarf können auch mehrere, jedoch höchstens drei, „Repeater“ eingesetzt werden. -Wiederholende Signale werden durch Tafeln ergänzt, die die Reihenfolge dieser Signale anzeigen, beginnend mit dem Semaphor, auf den sie sich beziehen, mit schwarzen Streifen auf weißem Hintergrund.
Ersatzsignale
In Fällen, die durch technische und betriebliche Gegebenheiten gerechtfertigt sind, kann ein Ersatzsignal auf einem Hauptgleis in der entgegengesetzten Richtung zur (ehemals falschen) Hauptrichtung aufgestellt werden, in der sich das Einfahrtssignal befinden sollte. Dieses Signal kann ein Zweifeldsignal (rot und mattweiß) mit rot-weiß gestreiftem Mast oder ein Einfeldsignal mit mattweißem Licht und grauem Mast sein. Die Bezeichnung eines solchen Signals enthält die Abkürzung „Sz“ und den Namen des Gleises, auf dem es sich befindet. Informationen zu Ersatzsignalen finden Sie in einem separaten Abschnitt weiter unten.
| Ersatzsignalanzeiger | |||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| |||||||||||
Warnschilder an Bahnübergängen
Bahnübergangswarnsignale (schwarz-weiß gestreifte Masten) werden auf Strecken mit hoher Zuggeschwindigkeit eingesetzt, um den Lokführer über den Betriebszustand der Signale am nächstgelegenen Bahnübergang zu informieren. Sie sind mit dem Kürzel W1 gekennzeichnet, dessen Bezeichnung aus Ziffern besteht und den Kilometer des betreffenden Bahnübergangs angibt. Beispielsweise bezieht sich „3098“ auf den Bahnübergang bei Kilometer 309,800. Bei der linken Gleisseite, in Richtung des Bahnübergangs blickt man, enthält die Signalbezeichnung den Buchstaben N. Im Normalzustand ist das Bahnübergangswarnsignal dunkel (Bahnübergang geöffnet). Bei Aktivierung sendet das Warnsignal mit den Signalen „Osp1“ und „Osp2“ ein Signal entsprechend dem Status der Bahnübergangseinrichtung. Bleibt das Bahnübergangswarnsignal dunkel, bis der Zug den Bahnübergang passiert hat, ist von einer Störung auszugehen.
Abdrück-Signale
Rangiersignale werden auf Rangierbahnsteigkanten verwendet, um Rangierbewegungen anzuzeigen. Dazu gehören:
- Geformte Buckelscheibe (wird praktisch nicht mehr verwendet), die in der Lage ist, die Signale "Rt1", "Rt2" und "Rt3" zu liefern.
- Lichtsignalanlage, die die Signale "Rt1", "Rt2", "Rt3", "Rt4" und "Rt5" bereitstellen kann.
Bei Bedarf wurden im Ankunftsbereich des Bahnhofs entlang der Gleise häufig Buckel-Repeater eingesetzt. Diese Repeater sind optisch praktisch identisch mit den Haupt-Buckel-Repeatern.
- Auf den Fotos mit den Rt2- und Rt4-Signalen kann man deren „Spiegelbild“ sehen, wodurch man erkennen kann, wo sich die Vorder- und Rückseite der Disc befinden.
d. Lichtbarriereschilde
An Bahnhöfen in der Nähe von Gleisen, auf denen Züge üblicherweise nur einfuhren, wurden früher Schrankensignale eingesetzt. Meist handelte es sich dabei um Zweikammersignale (rot und mattweiß), abgekürzt „Tz“, mit einer fortlaufenden Nummer, die die Streckenlänge angab. Heute werden sie als Formsignale bezeichnet. Kann das Schrankensignal jedoch „Ms2 – Rangieren erlaubt“ signalisieren, muss unter dem Signalnamen ein Schild mit dem schwarzen Buchstaben „m“ angebracht werden. Die mattweiße Kammer dient der Anzeige des Rangierens. In begründeten Fällen kann das Signal jedoch, wenn sich hinter dem Weichenkopf ein Gruppenabfahrsignal befindet, nach dem Signal für das Gruppenabfahrsignal ein weiteres Signal (ein mattweißes Blinklicht) ausgeben, das dem Zug die Weiterfahrt zum Gruppenabfahrsignal erlaubt. Ist das Signal mit einem mattweißen Blinklichtsystem ausgestattet, kann auch ein Ersatzsignal angezeigt werden. Darüber hinaus können Schrankensignale als permanente Gleissperrsignale (Einkammersignal mit rotem Licht) verwendet werden.
Die ehemaligen Lichtschranken wurden inzwischen in Semaphoren umbenannt und dienen als Wegweiser-Semaphoren oder Abfahrts-Semaphoren, die sich auf die Gruppenabfahrts-Semaphore beziehen.
Ersatzsignal
Ersatzsignal „Sz“ – Sie können ein Semaphorsignal, das das Signal Sr1 oder S1 „Stopp“ oder ein fragliches Signal anzeigt, oder ein unbeleuchtetes Semaphorsignal oder ein Ersatzsignal mit nur einer weißen Lichtoptik passieren – ohne schriftlichen Befehl.
Ein schwaches, weißes Blinklicht an einem Signalmast, entweder an einem unbeleuchteten Signalmast oder auf einem separaten Sockel.
| Ersatzsignalanzeiger | |||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
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| |||||||||||
Das Ersatzsignal ermöglicht:
a) Fahrt zum nächsten Signalzeichen, Schrankensignal, Standort des D1-Haltesignals,
b) Die Fahrt darf mit einer Geschwindigkeit von höchstens 40 km/h erfolgen und erfordert kein Anhalten; der Lokführer sollte jedoch die Fahrgeschwindigkeit so anpassen, dass er den Zug jederzeit anhalten kann, falls er plötzlich ein Hindernis bemerkt; beim Einfahren in eine Strecke ohne automatische Sperrung ist die Fahrt mit einer Geschwindigkeit von bis zu 40 km/h innerhalb der Grenzen des Verkehrskontrollpunkts zulässig.
Die Abfahrt eines Zuges auf einer Strecke mit automatischer Sperrung aufgrund eines Ersatzsignals, einer schriftlichen Anweisung an das Zugpersonal oder einer Übermittlung über Kommunikationsgeräte sollte mit besonderer Vorsicht erfolgen, damit der Lokführer den Zug jederzeit anhalten kann, falls er plötzlich ein Hindernis bemerkt, und die Geschwindigkeit des Zuges darf 20 km/h nicht überschreiten; der Zug muss vorsichtig weiterfahren, bis die Zugspitze das Signal passiert hat, das die Durchfahrt erlaubt, es sei denn, der Lokführer hat eine schriftliche Anweisung erhalten, die ihn darüber informiert, dass die automatischen Sperrsignale ungültig sind.
Gleissperrsignale
Barriereschilde
Gleissperrsignale werden an Schranken, Entgleisungsanlagen, Drehscheiben, Gleiswaagen, Weichen, Wasserradkränen und Haltebrücken eingesetzt.
- Ein vor dem Schrankensignal Z1 „Halt“ stehengebliebener Zug darf auf Anweisung weiterfahren, wenn diese Anweisung über Kommunikationsgeräte an die Zugbesatzung übermittelt wird.
- Der Rangierwagen darf das Schrankensignal passieren, wenn das Signal Z2 „Fahrt erlaubt“ angezeigt wird, und wenn es nicht möglich ist, dieses Signal am Schild zu stellen, wenn ein autorisierter Mitarbeiter die Erlaubnis zur Durchfahrt erteilt, das Signal Z1 „Halt“ am Schrankensignal anzeigt und zusätzlich das Signal Rm1 „An mich“ oder Rm2 „Von mir“ gibt.
- Bei Gleisen, die mit einem Prellbock enden, wird auf der rechten Seite des Gleises, in Fahrtrichtung blickend, an der Stelle, an der der mit Sand bedeckte Abschnitt beginnt, ein Schrankensignal mit der permanenten Anzeige Z1 „Halt“ oder ein Lichtsignal mit der permanenten Anzeige S1 „Halt“ angebracht; bei Rampen wird es auf der rechten Seite des Gleises in Höhe des Pufferbalkens des Prellbocks angebracht.
Entgleisungsanlagen, Drehscheiben, Waagen, Radsatzwechselstellen
Wasserkräne
Signale, die derzeit nicht im Signalhandbuch enthalten sind – Ungültige/Historische Signale
Stopp- und Geschwindigkeitsreduzierungssignale
Stoppsignale
Das D1-Haltesignal dient zur Kennzeichnung einer Stelle, an der aus irgendeinem Grund ein Zug oder ein Rangierzug angehalten werden muss und an dieser Stelle kein Formsignal oder Gleissperrsignal vorhanden ist oder es unmöglich ist, ein Fahrverbotssignal an dem dort aufgestellten Signal zu stellen, insbesondere:
- wenn der Zustand der Gleise oder ein Hindernis die Sicherheit des Eisenbahnverkehrs gefährdet;
- wenn das "Halt"-Signal am Signalmast oder an der Schranke nicht zurückgesetzt werden kann;
- wenn das Signal vorübergehend fehlt;
- im Falle der Sperrung einer Strecke oder eines Bahnhofsgleises oder eines Teils davon;
- wenn die Schrankenscheibe in der Position „Durchfahrt erlaubt“ verriegelt ist;
- Um auf den Gleisen abgestellte Gleisbaumaschinen vor dem Überfahren durch rollendes Material zu schützen, wird in diesem Fall ein Anschlagschild in einem Abstand von 1 bis 3 m vor der Entgleisungsanlage angebracht, um die auf den Gleisen stehenden Gleisbaumaschinen zu schützen.
In den unter Punkt 2 und 3 genannten Fällen wird das D1-Signal vor dem Signal bzw. an der Stelle, an der sich das Signal befindet, aufgestellt.
Das Signal D1 wird auch an Strecken verwendet, um eine Stelle zu kennzeichnen, an der eine Geschwindigkeitsbegrenzung von weniger als 10 km/h gilt.
Geschwindigkeitsreduzierungssignal
Signal D6 „Langsam fahren“ bedeutet, dass sich innerhalb des Bremswegs ein Streckenabschnitt befindet, auf dem der Zug langsamer als die planmäßige Geschwindigkeit fahren muss. Wurde der Lokführer nicht zuvor über die zulässige Geschwindigkeit bei Signal D6 informiert und ist diese Geschwindigkeit nicht auf dem Signal angegeben, ist die Geschwindigkeit auf 20 km/h zu reduzieren.
Na początku i na końcu odcinka toru, na którym obowiązuje ograniczenie prędkości ustawia się wskaźniki W14.
Sygnały dawane przez uprawnione osoby
Sygnały zatrzymania
Stosuje się następujące sygnały zatrzymania dawane przez uprawnione osoby:
Sygnały D2 i D3 należy dawać jednocześnie ze stosowaniem tarczy zatrzymania lub dawanego ręcznie sygnału "Stój". Jeżeli powstaje wątpliwość, czy drużyna pociągowa spostrzeże tarczę przenośną sygnału D1 "Stój" lub sygnału D2 "Stój" dawanego ręcznie, należy dawać jednocześnie dźwiękowy sygnał D3 "Stój" przy zbliżaniu się pociągu i podczas jego przejazdu.
W trakcie manewrów sygnał "Stój" powinien być dawany jednocześnie ręcznie, za pomocą żółtej chorągiewki, oraz dźwiękowo (sygnał Rm4).
Sygnał D2 "Stój" dawany ręcznie i w razie potrzeby dźwiękowo (sygnał D3) stosuje się w przypadku, gdy zachodzi konieczność zatrzymania pociągu, a nie ma możliwości lub potrzeby stosowania innych sygnałów zatrzymania, a w szczególności gdy:
- potrzeba zmniejszenia prędkości wskutek stanu toru zajdzie nagle i danie sygnału "Zwolnić bieg" jest niemożliwe;
- drużyna konduktorska nadjeżdżającego lub przejeżdżającego pociągu daje ręczne lub dźwiękowe sygnały "Stój";
- przy nadjeżdżającym lub przejeżdżającym pociągu, pojeździe pomocniczym lub manewrującym taborze kolejowym zostanie zauważona nieprawidłowość, która przy dalszej jeździe mogłaby zagrażać bezpieczeństwu ruchu lub spowodować straty materialne;
- pociąg jedzie po zamkniętym torze bez uprzedniego zawiadomienia posterunków;
- na linii dwutorowej pociąg jedzie po torze w kierunku przeciwnym do zasadniczego bez uprzedniego zawiadomienia posterunków;
- w porze ograniczonej widoczności na czole pociągu lub pojazdu pomocniczego zgasną wszystkie wymagane światła;
- na torze znajdują się ludzie lub duże zwierzęta, którym grozi niebezpieczeństwo przejechania.
Sygnały "Stój" dawane przez jednego z konduktorów powinni powtarzać pozostali konduktorzy ku przodowi, a w pociągach z lokomotywą popychającą - także ku tyłowi pociągu.
W pociągach z hamulcem zespolonym drużyna konduktorska, w razie zauważenia przeszkód do jazdy, powinna zamiast dawania sygnałów "Stój", zatrzymać pociąg hamulcem zespolonym.
Sygnały dawane ręcznie i sygnały dźwiękowe należy powtarzać tak długo, aż drużyna trakcyjna zastosuje się do nich.
Sygnały sposobu jazdy
Sygnały dawane gwizdawką lub syreną pojazdu kolejowego
- Jeżeli na przodzie pociągu są dwie lokomotywy, wówczas sygnały gwizdawką lub syreną lokomotywy daje maszynista pierwszej lokomotywy.
- Sygnały na zatrzymanie pociągu daje maszynista dowolnej lokomotywy.
- W przypadku, gdy przestała działać gwizdawka lub syrena lokomotywy, dalsza jazda pociągu powinna odbywać się z zachowaniem największej ostrożności.
- Podczas mgły lub zamieci utrudniającej widoczność należy w razie zepsucia się gwizdawki lub syreny lokomotywy dojechać do najbliższej stacji ze zmniejszoną prędkością i zażądać lokomotywy pomocniczej.
Warnungssignale
Man verwendet folgende Warnungssignale:
Rp1 - Baczność
Jeden długi ton gwizdawką lub syreną lokomotywy
Sygnał Rp1 "Baczność" maszynista daje:
- w razie konieczności zwrócenia uwagi pracowników kolejowych, podróżnych lub innych osób znajdujących się na torze lub w jego pobliżu;
- po zatrzymaniu pociągu przed semaforem wjazdowym lub odstępowym nadającym sygnał "Stój", wątpliwy lub nieoświetlony albo białe światło przy zbitym szkle sygnałowym, z wyjątkiem semafora odstępowego blokady samoczynnej, jeżeli maszynista nie może porozumieć się z dyżurnym ruchu za pomocą środków łączności;
- na wezwanie kierownika pociągu, przed odjazdem pociągu pasażerskiego zatrzymanego na szlaku;
- przed każdym ruszeniem podczas pracy pociągu technologicznego, maszyny torowej i pojazdu pomocniczego, w celu ostrzeżenia robotników pracujących na torze lub obok niego;
- przed wskaźnikami W6, W6a, W6b i W7 oraz kilkakrotnie na odcinku od wskaźnika W6b do przejazdu, a ponadto podczas niekorzystnych warunków atmosferycznych - po minięciu wskaźnika W6a przy zbliżaniu się do przejazdu; na odcinku od miejsca ustawienia wskaźnika do momentu minięcia przejazdu przez czoło pojazdu kolejowego maszynista pojazdu kolejowego podaje sygnał Rp1 "Baczność";
- przed każdym ruszeniem z miejsca pociągu towarowego z ludźmi;
- przed każdym ruszeniem z postoju niepilotowanego manewrującego pojazdu trakcyjnego, gdy jazda manewrowa odbywa się na polecenie dyżurnego ruchu, nastawniczego lub zwrotnicowego;
- jeżeli prowadzący pojazd kolejowy z napędem zauważy, że rogatki nie są zamknięte i nie ma pracownika strzegącego przejazd;
- gdy tarcza ostrzegawcza przejazdowa wskazuje sygnał Osp1, sygnał wątpliwy lub jest ciemna.
Sygnały Rp2 i Rp3 obecnie są nie ujęte w instrukcji sygnalizacji - Sygnały wycofane / historyczne
Rp2 - Osłonić pociąg
Cztery długie tony gwizdawką lub syreną lokomotywy powtarzane kilkakrotnie
Sygnał Rp2 "Osłonić pociąg" daje maszynista, gdy zajdzie potrzeba osłonięcia pociągu na szlaku.
Rp3 - Usunąć osłonę i wrócić do pociągu
Jeden długi, jeden krótki i jeden długi ton gwizdawką lub syreną lokomotywy
Sygnały hamowania
Jeżeli przy hamowaniu pociągu potrzebne jest współdziałanie drużyny konduktorskiej, stosuje się następujące sygnały:
Jeżeli wszystkie lokomotywy ciągnące i popychające wyposażone są w sprawne urządzenia radiołączności, maszyniści mogą porozumiewać się za pomocą tych urządzeń. W takim przypadku można nie stosować sygnałów Rp8, Rp9 i Rp10 podawanych gwizdawką lub syreną lokomotywy.
Sygnały przy wyprawianiu i przepuszczaniu pociągów
Sygnały podawane przy odjeździe pociągów
Przy odjeździe pociągów pasażerskich stosuje się następujące sygnały:
Sygnały podawane przez dyżurnego ruchu
Stosuje się następujące sygnały podawane przez dyżurnego ruchu:
Sygnały Rd2, Rd3 i Rd4 podaje dyżurny ruchu lub na jego polecenie wyznaczony pracownik.
Sygnał Rd4 podaje się bezpośrednio przed odjazdem pociągu.
Sygnały przy próbie hamulców
Przy próbie hamulców zespolonych stosuje się sygnały ręczne lub świetlne dawane za pomocą umieszczonego obok torów lub zawieszonego nad torami urządzenia z trzema latarniami w jednym pionie. Sygnały ręczne dawane są w stronę biorącego udział w próbie hamulców zespolonych maszynisty lokomotywy lub pracownika obsługującego urządzenia stałe.
Przy próbie hamulców zespolonych stosuje się następujące sygnały:
Sygnały podawane przez dróżnika przejazdowego
Stosuje się następujące sygnały podawane przez dróżnika przejazdowego:
Sygnały na pojazdach kolejowych
Sygnały na pociągach
Na pociągach i innych pojazdach kolejowych stosuje się następujące sygnały:
Sygnały Pc1, Pc2, Pc3, Pc4 i Pc5, podawane światłami i tarczami, stosuje się do oznaczania czoła i końca pociągu i innych pojazdów kolejowych kursujących na zasadach ustalonych dla pociągów. Dla pociągów towarowych dopuszcza się stosowanie w ciągu całej doby dziennego sygnału Pc5 podawanego za pomocą tarcz odblaskowych.
Osygnalizowania czoła pociągu prowadzącego pojazdem kolejowym wyposażonym w górne światło należy dokonywać trzema światłami przy sygnałach Pc1 i Pc2.
Sygnał Pc4 stosuje się przy pociągach pchanych, niemających na czole czynnej kabiny sterowniczej. na pchanych pociągach bocznicowych może być stosowane w nocy jedno światło białe na czołowym wagonie, a w dzień można nie stosować żadnego sygnału. Do osygnalizowania czoła pociągów, w których pierwszy wagon ma czynna kabinę sterowniczą, w szczególności zespołów trakcyjnych, wagonów doczepnych z kabiną maszynisty, należy stosować odpowiednio sygnały Pc1 i Pc2.
Na pociągu popychanym, w którym popychacz jest sprzęgnięty lub nie jest sprzęgnięty ze składem, na tylnej ścianie ostatniego wagonu umieszcza się sygnał Pc5. Na czole pierwszej lokomotywy popychającej stosuje się sygnał Pc1, przy czym w dzień można nie stosować żadnego sygnału, a na tylnej ścianie ostatniej lokomotywy popychającej sygnał Pc5. Przy jeździe powrotnej lokomotywy popychającej zmienia się sygnały na czole i tylnej ścianie lokomotywy, przy czym na czole powracającej lokomotywy na szlaku jednotorowym stosuje się sygnał Pc1, natomiast na torze szlaku dwu- i wielotorowego:
- jeżeli tor jest wyposażony w dwukierunkową blokadę liniową - stosuje się sygnał Pc1,
- jeżeli na torze nie ma dwukierunkowej blokady liniowej, przy jeździe w kierunku zasadniczym stosuje się sygnał Pc1, natomiast przy jeździe w kierunku przeciwnym do zasadniczego - stosuje się sygnał Pc2.
Na pociągach jadących po torze zamkniętym linii kolejowej dwutorowej w porze nocnej należy stosować sygnały Pc1, zarówno dla oznaczenia czoła, jak i końca pociągu.
Jeżeli pociąg cofa się ze szlaku do stacji, to nie należy zmieniać sygnałów na czole i na końcu pociągu.
Sygnały na taborze
Na taborze kolejowym stosuje się następujące sygnały:
Sygnał Tb4 - Oznaczenie pojazdu pomocniczego
Dzienny i nocny - Od przodu dwa (nad każdą szyną) lub jedno (nad osią toru) światła białe, a od tyłu - czerwone
Sygnał Tb4 stosuje się do oznaczenia tych pojazdów pomocniczych, które nie kursują na zasadach ustalonych dla pociągów.
Sygnały na pociągach i wagonach skażonych
Do oznaczenia pociągów i wagonów skażonych środkami promieniotwórczymi, chemicznymi i biologicznymi stosuje się następujące sygnały:
Sygnały alarmowe
Sygnały alarmowe ogólne i pożarowe
Stosuje się następujące sygnały alarmowe ogólne i pożarowe:
Sygnał A1 - "Alarm"
Dwa białe światła migające na czole lokomotywy i jednocześnie jeden długi i trzy krótkie dźwięki syreny lub gwizdawki lokomotywy, powtarzane kilkakrotnie, jeden długi i trzy krótkie dźwięki syreny warsztatowej, gwizdka lub syreny lokomotywy, trąbki, gwizdka lub dzwonka aparatu telefonicznego, powtarzane kilkakrotnie, przy czym przez pojęcie "gwizdawki lub syreny lokomotywy" należy rozumieć również sygnały dawane przez inne pojazdy wyposażone w urządzenia do dawania sygnałów dźwiękowych.
- sygnał alarmowy A1 podawany jest w celu powiadomienia pracowników kolejowych o istniejącym lub możliwym zagrożeniu bezpieczeństwa ruchu, bezpieczeństwa osobistego pracowników, osób trzecich lub całości mienia kolejowego;
- sygnał alarmowy A1 podaje drużyna pojazdu trakcyjnego w przypadku zatrzymania się pociągu z niewiadomej przyczyny na torze szlaku dwu- lub wielotorowego bądź w razie stwierdzenia nieosygnalizowanej przeszkody do jazdy pociągu na torze szlakowym;
- sygnał alarmowy A1 należy podawać do czasu ustalenia, że nie ma przeszkody do jazdy po sąsiednich torach, bądź do czasu przepisowego osłonięcia przeszkody;
- po odebraniu sygnału alarmowego A1 drużyna pojazdu trakcyjnego innego pociągu jadącego na szlaku powinna tak regulować prędkość jazdy, aby pociąg mógł być zatrzymany przed napotkaną przeszkodą do jazdy;
- pracownicy mający przybory przeznaczone do dawania sygnałów dźwiękowych powinni powtarzać usłyszane sygnały alarmowe dźwiękowe do czasu rozpoczęcia akcji ratunkowej;
Sygnał A1r - "Alarm"
Kombinacja złożona z kolejno po sobie następujących trzech krótkich tonów, zróżnicowanych pod względem częstotliwości i powtarzanych cyklicznie:
- sygnał alarmowy A1r podawany jest w przypadku zaistnienia nagłego zagrożenia bezpieczeństwa ruchu na linii kolejowej wyposażonej w sieć radiołączności pociągowej. Pracownik, który dowiedział się o wystąpieniu tego zagrożenia lub posiada o nim uzasadnione przypuszczenie i ma dostęp do radiotelefonu w sieci radiołączności pociągowej, powinien natychmiast nadać sygnał "Alarm" za pomocą radiotelefonu; nadanie sygnału "Alarm" nie zwalnia z obowiązku podjęcia działań zapobiegających wypadkowi lub zmniejszających jego skutki;
- sygnał A1r nadawany jest:
- automatycznie
- słownie, gdy radiotelefon nie jest przystosowany do nadawania sygnału "Alarm" automatycznie;
- automatyczne nadanie sygnału A1r następuje po wykonaniu przez obsługującego czynności ustalonych w instrukcji obsługi danego typu radiotelefonu; powoduje to samoczynne zahamowanie wszystkich pojazdów kolejowych z napędem, wyposażonych w urządzenia systemu "Radio-Stop", których radiotelefony odebrały sygnał "Alarm";
- słownie nadanie sygnału A1r następuje po wypowiedzeniu do mikrofonu, co najmniej pięć razy słowa "Alarm";
- prowadzący pojazdy kolejowe z napędem i pracownicy wyposażeni w radiotelefony przenośne po usłyszeniu sygnału A1r powinni natychmiast zatrzymać pojazd kolejowy, o ile nie nastąpiło to już samoczynnie;
- odebranie sygnału A1r nadanego automatycznie zobowiązuje wszystkich użytkowników, którzy go odebrali, do przełączenia radiotelefonu na kanał ratunkowy, w celu wyjaśnienia przyczyn nadania tego sygnału, a dyżurnych ruchu posterunków, na których odbywa się zmiana kanału radiołączności pociągowej, dodatkowo zobowiązuje do bezzwłocznego podjęcia działań mających na zeli zapobiegnięcie wypadkowi lub zmniejszenia jego skutków.
Sygnał A2 - "Pożar"
Jeden długi i dwa krótkie dźwięki syreny warsztatowej, gwizdawki lub syreny lokomotywy, gwizdawki kotła parowego, syreny alarmowej, trąbki sygnałowej lub gwizdka, powtarzane kilkakrotnie
- sygnał "Pożar" daje się w celu powiadomienia straży pożarnej i pracowników kolejowych o powstaniu pożaru na terenie kolejowym;
- pracownik kolejowy, który dostrzegł pożar, powinien rozpocząć podawanie sygnały "Pożar" i powiadomić straż pożarną; jeżeli pracownik ten nie ma przyrządu do dawania sygnałów dźwiękowych, powinien niezwłocznie zawiadomić o pożarze pracownika mającego odpowiedni przyrząd sygnałowy;
- maszyniści czynnych pojazdów trakcyjnych znajdujących się na terenie stacji oraz inni pracownicy powinni powtarzać sygnał pożarowy, a niezależnie od tego, pracownicy kolei powinni natychmiast powiadomić straż pożarną, zgodnie z postanowieniami regulaminu technicznego.
Sygnały o zagrożeniach
Stosuje się następujące sygnały o zagrożeniach:
Sygnał A3 - Ogłoszenie alarmu powietrznego dla stacji
Modulowany ton dźwiękowych urządzeń ostrzegających lokomotyw (10sekund dźwięku, 1 sekunda przerwy) trwający 3 minuty oraz nadawanie przez urządzenia radiofonii przewodowej komunikatu "Uwaga! Uwaga! Ogłaszam alarm powietrzny dla stacji [wymienić nazwę stacji]", powtórzone trzykrotnie
Alarm powietrzny zarządza się w celu uprzedzenia pracowników o grożącym niebezpieczeństwie uderzeń z powietrza.
Sygnał A4 - Odwołanie alarmu powietrznego dla stacji
Ciągły ton dźwiękowych urządzeń ostrzegających lokomotywy, trwający nieprzerwanie 3 minuty oraz nadawanie przez urządzenia radiofonii przewodowej komunikatu "Uwaga! Uwaga! Odwołuję alarm powietrzny dla stacji [wymienić nazwę stacji]", powtórzony trzykrotnie
Odwołanie alarmu ogłasza się po ustąpieniu niebezpieczeństwa powodującego ogłoszenie alarmu.
Sygnał A5 - Podawanie sygnałów alarmu powietrznego pociągom na szlaku
Dzienny - Chorągiewka niebiesko-żółta
Nocny - Białe światło migające latarki ręcznej
Sygnał A6 - Potwierdzenie otrzymania sygnału alarmu powietrznego przez pociąg na szlaku
Modulowany ton dźwiękowych urządzeń ostrzegających lokomotyw (10sekund dźwięku, 1 sekunda przerwy) trwający 3 minuty
Sygnałem tym maszynista pociągu potwierdza zrozumienie otrzymanego sygnału alarmu powietrznego oraz powiadamia drużynę pociągową o odebraniu sygnału.
Sygnał A7 - Ogłoszenie alarmu o skażeniach dla stacji
Przerywany ton syreny lub gwizdawki lokomotywy (dźwiękowych urządzeń ostrzegających) (10sekund dźwięku, 15 sekund przerwy) trwający 3 minuty oraz nadawanie przez urządzenia radiofonii przewodowej komunikatu "Uwaga! Uwaga! Ogłaszam alarm o skażeniach [wymienić rodzaj skażenia] dla stacji [wymienić nazwę stacji]", powtórzone trzykrotnie
Alarm o skażeniach zarządza się dla pracowników stacji kolejowych w celu ostrzeżenia o grożącym niebezpieczeństwie skażeń.
Sygnał A8 - Odwołanie alarmu o skażeniach dla stacji
Ciągły ton dźwiękowych urządzeń ostrzegających lokomotywy, trwający nieprzerwanie 3 minuty oraz nadawanie przez urządzenia radiofonii przewodowej komunikatu "Uwaga! Uwaga! Odwołuję alarm o skażeniach [wymienić rodzaj skażenia] dla stacji [wymienić nazwę stacji]", powtórzony trzykrotnie
Odwołanie alarmu o skażeniach dla stacji ma na celu powiadomienie pracowników o ustąpieniu niebezpieczeństwa skażenia.
Wskaźniki
Wskaźniki przekazują polecenia, nakazy i informacje związane z ruchem kolejowym za pomocą napisów i symboli umieszczonych na tablicach, wyświetlaczach przez latarnie lub inne układy świetlne, a także poprzez ustalony kształt i formę wskaźnika.
Wskaźniki zwrotnicowe
Wskaźniki zwrotnicowe służą do sygnalizowania aktualnego położenia zwrotnic rozjazdów zwyczajnych, łukowych jedno i dwustronnych oraz rozjazdów krzyżowych.
Wskaźniki zwrotnicowe wskazują położenie zwrotnicy jednakowo w dzień jak i w nocy.
Pojawienie się trzeciej strzały na latarni mechanicznej rozjazdu krzyżowego podwójnego wskazuje, że iglica nie przylega do opornicy i oznacza, że wjazd na zwrotnicę jest zabroniony.
Wskaźniki ogólnoeksploatacyjne
Stosuje się następujące wskaźniki ogólnoeksploatacyjne:
UWAGI DO TABELI:
*Wskaźnik W8:
- wskaźnik bez liczby oznacza prędkość 20km/h,
- wskaźnik należy stosować wówczas, gdy ostrzeżenie jest ujęte w wykazie ostrzeżeń stałych,
- wskaźnik ustawia się w odległości drogi hamowania obowiązującej na danej linii kolejowej przed początkiem odcinka, po którym należy jechać ze zmniejszoną prędkością; ponadto miejsce to, a w miarę potrzeby także miejsce, od którego wolno powrócić do normalnej prędkości, oznacza się wskaźnikiem W9,
- w przypadku konieczności zmniejszenia prędkości pociągów w obrębie stacji na całej jej długości należy ustawić wskaźnik przed stacją, przy tarczy ostrzegawczej odnoszącej się do semafora wjazdowego; w tym przypadku zmniejszenie prędkości obowiązuje do czasu minięcia przez pociąg całej stacji,
- wskaźnik W8 należy również stosować do oznaczenia miejsca zmniejszenia obowiązującej prędkości drogowej, jako wskaźnik uprzedzający przed wskaźnikiem W27a; w tym przypadku wskaźnik W8 ustawia się w odległości drogi hamowania przed wskaźnikiem W27a.
**Wskaźnik W9:
- wskaźnik W9 należy stosować łącznie ze wskaźnikiem W8, jeżeli ostrzeżenie jest ujęte w wykazie ostrzeżeń stałych,
- wskaźnik W9 ustawia się za wskaźnikiem W8, patrząc w kierunku jazdy, na początku, a w miarę potrzeby także i na końcu odcinka, przez który należy jechać ze zmniejszoną prędkością,
- w przypadku konieczności zmniejszenia prędkości pociągów w obrębie stacji na całej jej długości wskaźnik W9 należy umieścić przy semaforze wjazdowym.
***Wskaźniki W11a i W11b:
Wskaźnik W11a na stacjach pośrednich, niewęzłowych, leżących na liniach kolejowych drugorzędnych i znaczenia miejscowego można nie stosować wskaźnika przed tarczą ostrzegawczą; wskaźnika W11a można także nie stosować przed tarczami ostrzegawczymi na szlakach, na których największa dopuszczalna prędkość nie przekracza 40km/h, niezależnie od kategorii linii kolejowej i rodzaju posterunku (stacja pośrednia, węzłowa, posterunek odgałęźny, odstępowy).
Tablice wskaźników przed tarczą ostrzegawczą ustawia się w odległości co 100m w takiej kolejności, aby maszynista pojazdu trakcyjnego, zbliżającego się do tarczy ostrzegawczej, widział pierwszą napotkaną tablicę z trzema, drugą - z dwoma i ostatnią - z jednym pasem czarnym; w przypadkach wyjątkowych, uzasadnionych miejscowymi warunkami, podane odległości mogą być zmniejszone najwyżej do 60m między sąsiednimi tablicami, przy czym należy zachować jednakowe odległości między wszystkimi tablicami.
****Wskaźnik W14:
- wskaźnik W14 należy stosować łącznie z sygnałem D6 - tarcza "Zwolnić bieg",
- wskaźnik W14 ustawia się za tarczą D6 "Zwolnić bieg", patrząc w kierunku jazdy, na początku, a w miarę potrzeby także i na końcu odcinka, przez który należy jechać ze zmniejszoną prędkością,
- w przypadku konieczności zmniejszenia prędkości pociągów w obrębie stacji na całej jej długości wskaźnik W14 należy umieścić przy semaforze wjazdowym.
- wskaźnik W14 należy oświetlać w porze nocnej; jeżeli powierzchnia wskaźnika jest wykonana z materiałów odblaskowych, to w przypadku ustawienia go na szlaku można nie stosować na nim miejscowego oświetlenia.
Wskaźniki na liniach zelektryfikowanych
Wskaźniki We stosowane są na liniach kolejowych zelektryfikowanych określają obowiązujący maszynistę sposób prowadzenia elektrycznego pojazdu trakcyjnego wynikający z układu zasilania i układu sieci trakcyjnej.
Wskaźniki We ustawia się obok toru albo zawiesza się nad torem, do którego się odnoszą, patrząc w kierunku jazdy, według następujących zasad:
- na stacjach wskaźnik We umieszcza się z prawej strony toru, do którego się odnosi patrząc w kierunku jazdy;
- na szlakach jednotorowych wskaźnik We umieszcza się po prawej stronie toru dla każdego kierunku jazdy;
- na szlaku dwutorowym, jak również przy równoległym zbliżeniu torów szlakowych dwóch linii kolejowych jednotorowych wskaźnik We umieszcza się po zewnętrznej stronie torów, dla toru prawego po prawej, dla toru lewego po lewej stronie patrząc w kierunku jazdy;
- na szlaku wielotorowym, przy liczbie torów szlakowych większej niż 2, jak również przy równoległym zbliżeniu więcej niż dwóch torów szlakowych różnych linii kolejowych wskaźniki We umieszcza się przy torach skrajnych po zewnętrznej stronie torów, przy torach nieskrajnych z prawej strony toru dla każdego kierunku jazdy po danym torze.
Wskaźniki We mogą być stałe albo przenośne.
Stosuje się następujące wskaźniki dotyczące zelektryfikowanych linii kolejowych:
Sygnały i wskaźniki stosowane wyłącznie na wyznaczonych liniach i stacjach
Sygnały stosowane do odwołania
Na semaforach świetlnych, tarczach ostrzegawczych i sygnalizatorach powtarzających można do odwołania stosować następujące sygnały:
Technika prowadzenia ruchu pociągów (R1)
Instrukcja o prowadzeniu ruchu pociagów ze strony PKP PLK w formacie PDF
Powiadamianie drużyn pociągowych i manewrowych / Rozkazy pisemne §57
O potrzebie zachowania szczególnej ostrożności lub ograniczenia prędkości jazdy, o zezwoleniu na jazdę w szczególnych warunkach i o innych okolicznościach, które mają wpływ na bezpieczeństwo lub prawidłowość jazdy pociągów należy zawiadamiać drużyny pociągowe i manewrowe. Zawiadomienie to jest zbędne, jeśli:
- wymienione okoliczności wykazano w wewnętrznym rozkładzie jazdy pociągów lub dodatkach do niego,
- potrzeba zmniejszenia prędkości lub nieplanowego zatrzymania pociągu jest odpowiednio sygnalizowana, a instrukcje nie wymagają stosowania dodatkowego zawiadomienia.
W wymienionych okolicznościach drużyny pociągowe zawiadamia się za pomocą rozkazów pisemnych "O", "S", "N" i "Nrob"
Rozkaz pisemny "O"
Za pomocą rozkazu pisemnego "O" wydaje się drużynie pociągowej następujące polecenia i informacje:
1) polecenie i informacje dotyczące ostrożnej jazdy - z powodu:
- a) niezawiadomienie dróżnika przejazdowego lub kierownika robót; o zmianie zasadniczego kierunku jazdy pociągu po torze szlakowym, o jeździe po zamkniętym torze itp.,
- b) nieotrzymania potwierdzenia przyjazdu względnie zawiadomienia o usunięciu z toru szlakowego pojazdów pomocniczych,
- c) wykonywania robót torowych, w czasie których należy drużynom pociągowym nakazać podawanie sygnału "Baczność",
- d) znajdowania się w pociągu przesyłek nadzwyczajnych,
- e) jazdy po sąsiednim torze szlakowym lub stacyjnym pociągu, w którym znajdują się wagony z przesyłką nadzwyczajną, jeżeli w danym przypadku jest wymagane takie ostrzeżenie,
- f) jazdy po torze w kierunku zasadniczym w przypadku zamknięcia jednego z torów szlaku dwutorowego i prowadzenia ruchu jednotorowego dwukierunkowego po torze czynnym lub prowadzenia ruchu dwukierunkowego po torze szlaku dwutorowego przy czynnych obu torach, jeżeli blokada liniowa nie jest przystosowana do prowadzenia takiego ruchu,
- g) braku znajomości obsługiwanego odcinka przez drużynę trakcyjną, którego znajomość jest konieczna do prowadzenia pociągu na tym odcinku (ostrzeżenia stałe i doraźne, odcinki z wieloodstępową (samoczynną) blokadą liniową, miejsca prowadzenia robót, miejsca zmiany numeru kanału radiowego, dozwolone z wewnętrznym rozkładzie jazdy prędkości pociągów i kilometry ich zmiany, miejsca znajdowania się przejazdów kolejowo-drogowych i przejść obsługiwanych, inne okoliczności mające wpływ na bezpieczeństwo prowadzenia ruchu kolejowego) - o ile dopuszczalna prędkość jazdy pociągów na tym odcinku (szlaku) nie przekracza 40km/h (§16 ust.3),
- h) innych okoliczności, wymagających ostrożnej jazdy,
2) polecenie ostrożnej jazdy z jednoczesnym zmniejszeniem prędkości jazdy - z powodu:
- a) zmiany toru wjazdowego w okolicznościach wskazanych w §37 ust.3
- b) wjazdu pociągu na tor częściowo zajęty lub wyjątkowo na tor zakończony kozłem oporowym (§37 ust.9 i 10), albo na tor, na którym istnieje ograniczenie prędkości niższe niż wynika to ze wskazań semafora (§41 ust.16 pkt 5),
- c) stanu pojazdów kolejowych,
- d) stanu lub rodzaju ładunku, które wymaga ograniczenia prędkości jazdy,
- e) stanu nawierzchni i budowli inżynierskich,
- f) stanu urządzeń SRK,
- g) stanu urządzeń sieci trakcyjnej,
- h) niezawiadomienia dróżnika przejazdowego lub kierownika robót (jeżeli zawiadomienie kierownika robót jest przewidziane w regulaminie tymczasowym prowadzenia ruchu w czasie robót) o odjeździe pociągu lub pojazdu pomocniczego,
- i) niedziałania urządzeń zabezpieczających ruchu na obsługiwanych przejazdach kolejowo-drogowych i przejściach, jeżeli nie ma możliwości zapewnienia pracownika uprawnionego do kierowania ruchem drogowym oraz niedziałania lub wyłączenia urządzeń zabezpieczenia ruchu w strefie oddziaływania na pociąg na przejazdach kolejowo-drogowych i przejściach wyposażonych w SSP (Samoczynne Systemy Przejazdowe) oraz konieczności wielokrotnego podawania sygnału "Baczność" do czasu ustawienia wskaźnika W6b,
- j) braku znajomości obsługiwanego odcinka przez drużynę trakcyjną, którego znajomość jest konieczna do prowadzenia pociągu na tym odcinku (ostrzeżenia stałe i doraźne, odcinki z wieloodstępową (samoczynną) blokadą liniową, miejsca prowadzenia robót, miejsca zmiany numeru kanału radiowego, dozwolone z wewnętrznym rozkładzie jazdy prędkości pociągów i kilometry ich zmiany, miejsca znajdowania się przejazdów kolejowo-drogowych i przejść obsługiwanych, inne okoliczności mające wpływ na bezpieczeństwo prowadzenia ruchu kolejowego),
- k) innych okoliczności, wymagających ograniczenia prędkości jazdy,
- l) konieczności zatrzymania pociągu wskutek uszkodzenia lub zagorzenia elementów infrastruktury i przejazdu przez miejsce uszkodzone ze wskazaną prędkością i ewentualnie pod nadzorem (z pilotem),
- m) po otwarciu posterunku (§56 ust.23)
Rozkaz pisemny "S"
Za pomocą rozkazu pisemnego "S" wydaje się drużynie pociągowej i manewrowej następujące zezwolenia, polecenia i informacje:
- 1) zezwolenie na przejechanie obok semafora wyjazdowego, wskazującego sygnał "Stój", wygnał wątpliwy, białe światło bądź nieoświetlonego, o ile nie można podać sygnału zastępczego "Sz" oraz informację, czy zezwolenie to jest ważne dopiero po otrzymaniu sygnału Rd1 "Nakaz jazdy", czy też bez otrzymania tego sygnału, z zastrzeżeniem o którym mowa w §63 ust.9, a także zezwolenie na przejechanie obok semafora wyjazdowego w okręgu nastawczym nastawni wyłączonej z udziału w prowadzeniu ruchu (§56 ust.61),
- 2) zezwolenie na wyjazd ze stacji posiadającej semafory wyjazdowe z toru, przy którym nie ma semafora wyjazdowego oraz informację, czy zezwolenie jest to ważne dopiero po otrzymaniu sygnału Rd1 "Nakaz jazdy", czy też bez otrzymania tego sygnału,
- 3) zezwolenie na przejechanie obok semafora wjazdowego, drogowskazowego lub obsługiwanego semafora odstępowego albo tarczy zaporowej, wskazującej sygnał "Stój", również sygnał wątpliwy, białe światło, bądź nieoświetlonych, o ile nie można podać sygnału zastępczego "Sz" - wyjątek stanowi przypadek, gdy semafor kształtowy wskazuje nocny sygnał "Stój" lub gdy w porze ciemnej jest nieoświetlony, a jednocześnie sygnał dzienny wskazuje niewątpliwie sygnał zezwalający, wówczas jest ważny sygnał dzienny, o ile przed tym semaforem nie ustawiono tarczy zatrzymania D1 "Stój" - a także zezwolenie na przejechanie obok semafora wjazdowego w okręgu nastawczym nastawni wykonawczej wyłączonej z udziału w prowadzeniu ruchu (§56 ust.61),
- 4) informację dla pierwszego pociągu jadącego torem prawym (w kierunku zasadniczym) z jednokierunkową wieloodstępową (samoczynną) blokadą liniową w okolicznościach podanych w § 52 ust. 17,1)
- 5) zezwolenie na jazdę manewrową taboru w kierunku szlaku, poza ustaloną granicę przetaczania lub poza ostatni rozjazd (skrzyżowanie torów) dla przypadków określonych w § 12 ust. 4,1)
- 6) zezwolenie na wjazd z zamkniętego toru szlakowego, przy którym nie ma semafora wjazdowego,
- 7) zezwolenie na jazdę w przypadku, gdy pojazd trakcyjny znajduje się poza semaforem wskazującym sygnał zezwalający, którego prowadzący pojazd kolejowy nie widzi,
- 7a) zezwolenie na dalszą jazdę zatrzymanego pociągu skierowanego na tor prawy, gdy jego czoło minęło semafor z wyświetlonym wskaźnikiem W24,
- 8) zezwolenie na przejechanie obok tarczy zatrzymania D 1 „Stój” (§ 46 ust. 8 pkt 5 i § 63 ust. 9),
- 9) zezwolenie na dalszą jazdę zatrzymanego pociągu, gdy czoło pociągu minęło obsługiwany semafor tak, że koniec pociągu minął sygnałowe miejsce końca pociągu, lecz nie minął przebiegowego miejsca końca pociągu, lub gdy pociąg przejechał i zatrzymał się za semaforem wskazującym sygnał „Stój” (zał. 4a),
- 10) zezwolenie na wstawienie i jazdę pojazdu szynowo-drogowego (PSD) przystosowanego do jazdy po szosie i po szynach (§ 81 ust. 13),
- 11) polecenie jazdy pociągu do określonego kilometra na szlaku jednotorowym, zatrzymania się i powrotu najpóźniej w nakazanym czasie – o ile jazda tego pociągu nie jest przewidziana wewnętrznym rozkładem jazdy,
- 12) polecenie popychania pociągu (od .... do ....) przez lokomotywę sprzęgniętą z pociągiem lub przez lokomotywę nie sprzęgniętą z pociągiem, która dojeżdża za pociągiem do następnej stacji, ze wskazaniem miejsca zatrzymania się popychacza na tej stacji, lub która ze szlaku jednotorowego wraca do stacji wyprawienia – o ile popychanie nie jest przewidziane w wewnętrznym rozkładzie jazdy,
- 13) polecenie jazdy po zamkniętym torze szlakowym i o okolicznościach wskazanych w § 53 ust. 11,
- 14) polecenie zatrzymania pociągu, nie mającego rozkładowego postoju, na stacji w okolicznościach wskazanych w § 47 ust. 3 i 4 i na szlaku w okolicznościach wskazanych w § 67 ust. 1 pkt 2,
- 15) polecenie nieprzewidzianego wewnętrznym rozkładem jazdy zatrzymania na szlaku pociągu, z określeniem celu i czasu postoju,
- 16) polecenie rozłączenia lokomotyw przed miejscami (mostami), na których niedozwolona jest podwójna trakcja, przejazdu pojedynczo przez to miejsce i ponownego połączenia lokomotyw za tym miejscem, o ile rozłączania lokomotyw nie przewiduje wewnętrzny rozkład jazdy,
- 17) polecenie zatrzymania pociągu przed uszkodzonym obsługiwanym semaforem (§ 46 ust. 9 pkt 1 lit. d),
- 18) informację o tym, co będzie zezwoleniem na wjazd pociągu względnie popychacza powracającego ze szlaku jednotorowego, jeżeli wjazd ten nie odbędzie się na sygnał zezwalający na semaforze wjazdowym lub na sygnał zastępczy „Sz” na tym semaforze; zbędne jest podanie tej informacji drużynie popychacza, jeżeli popychanie to jest przewidziane wewnętrznym rozkładem jazdy, oraz drużynie pociągu bocznicowego, jeżeli jest to uregulowane regulaminem obsługi bocznicy i drużyna ta jest z nim zapoznana,
- 19) informację o zmianach w wewnętrznym rozkładzie jazdy polegającą na: wprowadzeniu lub zniesieniu postoju, stałym otwarciu lub stałym zamknięciu posterunku ruchu, okresowym zamykaniu posterunku ruchu, zarządzonej zmianie sposobu prowadzenia ruchu, lokalizacji przystanku osobowego; o takich zmianach należy zawiadamiać drużyny pociągowe rozkazem pisemnym do czasu wprowadzenia zmian w wewnętrznym rozkładzie jazdy pociągów,
- 20) informację o ustawieniu nowych lub zmianie miejsca ustawienia sygnalizatorów, o zmianie obrazu sygnałów na sygnalizatorach, ważnych dla danego pociągu; o takich zmianach należy zawiadamiać drużyny pociągowe rozkazem pisemnym przez 14 dni od chwili zaistnienia tych zmian,
- 21) informację o czasowym otwarciu posterunku ruchu stale zamkniętego; drużyny pociągowe należy zawiadamiać w ciągu całego okresu otwarcia posterunku lub przez 14 dni, jeżeli wprowadzono poprawkę w wewnętrznym rozkładzie jazdy pociągów,
- 22) informację o otwarciu prowizorycznego posterunku odstępowego (bocznicowego) lub odgałęźnego i miejscu jego usytuowania (szlak ... km ...), przy czym należy podać na jaki sygnał dozwolony jest przejazd pociągu przez posterunek; drużyny pociągowe należy zawiadamiać w ciągu całego okresu otwarcia posterunku,
- 23) informację o tym, że w czasie prowadzenia ruchu pociągów w odstępach posterunków następczych (§ 29 ust. 4) sygnały na samoczynnych semaforach odstępowych są nieważne,
- 24) informację o uszkodzeniu przytorowych urządzeń kontroli pro-wadzenia pociągów (SHP, ERTMS/ETCS itp.),
- 25) informację o jeździe pociągu w innym kierunku, niż przewidziany w wewnętrznym rozkładzie jazdy; jeżeli rozkazu tego nie wydał dyżurny ruchu jednej z poprzednich stacji, to rozkaz ten wydaje drużynie pociągowej dyżurny ruchu wyprawiający pociąg w innym kierunku,
- 26) informację o otwarciu toru szlakowego i przywróceniu ruchu dwutorowego, jeżeli drużyna pociągowa została powiadomiona rozkazem pisemnym o jeździe pociągu po torze lewym (w kierunku przeciwnym do zasadniczego), a jazda ma się odbyć po torze prawym (w kierunku zasadniczym) (zał. 4b),
- 27) informacje i polecenia dla pociągów roboczych wyprawianych i znajdujących się na szlakowym torze zamkniętym (§ 53 ust. 12),
- 28) informację o zamknięciu i wyłączeniu z udziału w prowadzeniu ruchu posterunku(ów) następczego(ych), unieważnieniu sygnałów na semaforach wyłączonych z udziału w prowadzeniu ruchu posterunków następczych, unieważnieniu sygnałów i semaforów wieloodstępowej (samoczynnej) blokady liniowej, ograniczeniach prędkości w obrębie zamkniętych i wyłączonych z prowadzenia ruchu posterunków następczych (§ 56 ust. 35),
- 29) informację o unieważnieniu wskazań tarcz ostrzegawczych przejazdowych odnoszących się do obsługiwanych przejazdów kolejowo-drogowych i przejść, na którym zapewniono kierowanie ruchem drogowym,
- 30) informację o nieważności na semaforze sygnału zezwalającego na jazdę pociągu (§ 46 ust. 9 pkt 2 lit. d),
- 31) informację o przejeździe wskazanej osoby w kabinie prowadzącego pojazd kolejowy (§ 67 ust. 1 pkt 2).
Rozkaz pisemny "N"
Za pomocą rozkazu pisemnego „N” wydaje się drużynie pociągowej następujące zezwolenia, polecenia i informacje:
- 1) zezwolenie na przejechanie obok semafora wyjazdowego wskazującego sygnał „Stój” i wyjazd pociągu na tor szlakowy lewy (w kierunku przeciwnym do zasadniczego), gdy na semaforze wyjazdowym nie będzie podany sygnał „Sz” oraz informację, czy zezwolenie to jest ważne dopiero po otrzymaniu sygnału Rd 1 „Nakaz jazdy”, czy też bez otrzymania tego sygnału,
- 2) zezwolenie na wjazd pociągu z toru szlakowego lewego (z kierunku przeciwnego do zasadniczego), przy którym nie ma semafora wjazdowego lub innego urządzenia sygnałowego albo gdy nie można na nich podać odpowiedniego sygnału,
- 3) zezwolenie na wyjazd pociągu ze stacji posiadającej semafory wyjazdowe z toru, przy którym nie ma semafora wyjazdowego, na tor szlakowy lewy (w kierunku przeciwnym do zasadniczego) oraz informację, czy zezwolenie to jest ważne dopiero po otrzymaniu sygnału Rd 1 „Nakaz jazdy”, czy też bez otrzymania tego sygnału,
- 4) informację o zamknięciu toru szlakowego i o wprowadzeniu ruchu jednotorowego dwukierunkowego po torze szlakowym czynnym (patrz jednak ust. 21),
- 5) informację o tym, co będzie zezwoleniem na wjazd z toru szlakowego lewego (z kierunku przeciwnego do zasadniczego) pociągu względnie powracającego popychacza, jeżeli wjazd ten nie odbędzie się na sygnał zezwalający na ustawionym przy tym torze semaforze wjazdowym lub na sygnał „Sz” umieszczony na nim; zbędne jest podanie tej informacji drużynie popychacza, jeżeli popychanie to jest przewidziane w wewnętrznym rozkładzie jazdy oraz drużynie pociągu bocznicowego, jeżeli jest to uregulowane regulaminem obsługi bocznicy,
- 6) informacje o tym, że przejazd pociągu po torze lewym (w kierunku przeciwnym do zasadniczego) obok posterunków odstępowych (bocznicowych) może nastąpić po otrzymaniu ręcznego sygnału Rm1 „Do mnie” od dyżurnego ruchu każdego z tych posterunków,
- 7) informację o prowadzeniu ruchu dwukierunkowego po torze szlaku dwutorowego przy czynnych obu torach szlakowych, jeżeli blokada liniowa nie jest do tego przystosowana; informację tę otrzymuje drużyna pociągu wyprawianego na tor szlakowy lewy (w kierunku przeciwnym do zasadniczego), po którym odbywa się ruch dwukierunkowy,
- 8) informację, do którego miejsca na szlaku dwutorowym odbędzie się jazda względnie popychanie pociągu oraz polecenie powrotu jeżeli jazda względnie popychanie pociągu do określonego kilometra na szlaku i powrót nie są przewidziane w wewnętrznym rozkładzie jazdy; drużynie pociągowej należy wówczas podać również najpóźniejszy czas powrotu na stację wyprawienia.
Rozkaz pisemny "Nrob"
W czasie planowych zamknięć torów w celu wykonania robót, drużynie pociągowej potrzebne zezwolenia, polecenia i informacje mogą być wydawane (§ 52 ust. 13 i 16 oraz § 57 ust. 5 i 21) za pomocą rozkazu pisemnego „Nrob” zamiast rozkazu pisemnego „N” lub zamiast rozkazu „S” (§ 56 ust. 57), wypełniając odpowiednie rubryki. Jeden rozkaz „N” lub „Nrob” może zawierać dane wynikające z zamknięcia tylko jednego toru szlakowego.
Autor: Marcin S. Za pomoc dziękuję osobom: Mikson, matek_9292, kam55.















































































